Archiv der Kategorie: Gewaltdiskurse

18.10.1977 – Gerhard Richters Stammheim-Zyklus

Stuttgart-Stammheim, die Nacht vom 17.10.1977 auf den 18.10. Die Geiseln in der „Landshut“ sind glücklich vom GSG 9 befreit. Über Radio dringt vom Deutschlandfunk die Nachricht schnell auch zu den Gefangenen im legendären 7. Stock des Hochsicherheitstrakts. Im Plattenspieler von … Weiterlesen

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Die Bildspur zum Sonntag

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Korrekt-politische Wandgedichte: Herbst in Peking 2017

Eugen Gomringer ist ein bolivianisch-schweizerischer Schriftsteller, bekannt vor allem als Lyriker. Konkrete Poesie oder auch visuelle Poesie, so heißen hier die Stichworte. Was der österreichische Maler Heinz Gappmayr in der bildenden Kunst tat, nämlich Flächen und Wörter in eine Verbindung … Weiterlesen

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„Gras auseinandergeschrieben“ – in Nürnberg, ein Akt des Photographierens vom Ereignis

Nürnberg, im September 1936. Es ist Reichsparteitag. Wehrmachtstruppen hatten im März dieses Jahres das Rheinland besetzten, und so heißt das Motto diesmal: Reichsparteitag der Ehre. Hitler spricht. Vor Zehntausenden von Menschen: „Ihr habt einst die Stimme eines Mannes vernommen, und … Weiterlesen

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Vom Rechtsstaat

Solche Arten von Demonstrationen wie die gegen den G20-Gipfel in Hamburg sind kein Freizeitspaziergang. Manchmal geht es – von beiden Seiten, von Polizei und Protestlern – rau zu. Allerdings würde mich interessieren, wie nach diesen Bildern und Szenen von prügelnden … Weiterlesen

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Meine Handvoll Dollar für Hamburg

Wenn es so wäre, wie die MoPo in einer Orgie des Möglichkeitssinnes mutmaßte, daß da (auch) Nazis am Werk waren, dann hätte die militante Linke auf noch viel größerem Fuße versagt: Daß sie den eigenen Leuten nicht Einhalt gebot, ist … Weiterlesen

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Auschwitz in Bildern. Peter Trawny „Was ist deutsch?“ (2)

Eine Gestalt der Gesellschaft scheint alt geworden zu sein. Kritische Theorie der ersten Generation, so hallte es allerorten, ist nur noch gut für die Philosophiegeschichte und historisch geworden. Aber stimmt das tatsächlich? Weil etwas behauptet wird, muß es nicht wahr … Weiterlesen

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Der unheimlichste aller Gäste – Grenzen der Gemeinschaft (1)

„Der Nihilismus steht vor der Tür: woher kommt uns dieser unheimlichste aller Gäste? – Ausgangspunkt: es ist ein Irrtum, auf »soziale Notstände« oder »physiologische Entartungen« oder gar auf Korruption hinzuweisen als Ursache des Nihilismus. Es ist die honetteste, mitfühlendste Zeit. … Weiterlesen

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Charlie Hebdo – 7.1.2015

Paris, diese so leichtlebige, elegante, teure Stadt hat sich innerhalb von wenigen Jahren nicht ein Stück geändert und sie ist doch eine ganz andere geworden. Zwei Jahre ist der Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo nun her. Doch der Begriff … Weiterlesen

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Auf den Gipfeln der Verzweiflung: Curzio Malapartes Komik

Eine der wenigen – zunächst – komischen Passagen – es finden sich in seinem düsteren Roman „Die Haut“ kaum Stellen, die Lachen lassen, allenfalls ein bitteres, galliges, schwarzes Lachen, das der Verzweiflung geschuldet ist – möchte ich hier zitieren. Sowieso … Weiterlesen

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