Archiv der Kategorie: Lyrik

Avenidas, Avenidas!

Noch ein Nachklapp, heute zum letzten. Denn eine schöne Interpretation zum Gedicht liefert Melusine Barby unter der Überschrift „DUMMHEIT OHNE POESIE. Und: Wovor ich mich konkret fürchte“ So ist es! Ganz wesentlich in dieser Sache ist der Hinweis darauf, daß … Weiterlesen

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Unter der Sonne Satans – Charles Baudelaire zum 150. Todestag

Die „Fleurs du Mal“ als Gründungstext moderner Lyrik zu bezeichnen, dürfte nicht falsch sein. Formal, weil sich in dieser Dichtung traditionelles Versmaß wie der Alexandriner und althergebrachte Gedichtform wie das Sonett mit neuem Sujet mischte: die Lichter der Großstadt glitzern … Weiterlesen

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Jan Wagner und der Georg-Büchner-Preis

Die einen sagen so, die anderen meinen es seien die „Regentonnenvariatonen“ eine allzuseichte und gefällige Lyrik – eher den gediegenen Publikumsgeschmack des typischen „Landlust“-Lesers treffend. Ich habe mir in der Causa Grünzeug kein abschließendes Urteil gebildet. Ob ich freilich die … Weiterlesen

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Deutscher Dichter, dichte mir! Oder wovon Lyriker leben

„Es sind zuverlässig in Deutschland mehr Schriftsteller, als alle vier Weltteile überhaupt zu ihrer Wohlfahrt nötig haben.“ (Georg Christoph Lichtenberg) Diesen Satz schrieb vor über 200 Jahren jener Naturforscher und Aphoristiker mit dem scharfen Witz und der exakten Beobachtungsgabe in … Weiterlesen

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Herbstnotizen – lakonisch. Wiglaf Droste

Nun sind die Tage kürzer, trüber, grauer. Laub fällt wie jedes Jahr und als Alleinstellungsmerkmal des Herbstes, wenn nicht gerade Dürre herrscht oder Agent Orange irgendwo auf der Welt zum Einsatz kommt. Ich nehme mir den neuen Gedichtband von Wiglaf … Weiterlesen

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Lyrik am Sonntag. Das Blumengedicht

Hier ist das Reich der Finsternisse Es blüht kein Krokus. Nur Narzisse Schlafbenommen im SMS-Verkehr, wie im Fluß in die Tasten geschrieben. An einem Sonntag, kurz vor Frühstück und Kaffee, als Antwort, am Frauentag schreibe ich diese Zeilen schnell auf. … Weiterlesen

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Brit Mila. Zirkumzision. Lichtschnitte in Sprache

Alles ist weniger, als es ist, alles ist mehr. (Paul Celan) Eine schöne und angenehme Tradition ist es, den Weihnachtsbaum und seine Dekorationen, sofern sie denn stilvoll und klassisch-alt ausfällt, ansonsten ist’s überflüssig, bis Purificatio Mariae bzw. unser Lieben Frauen … Weiterlesen

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Von den Flüssen: der Landwehrkanal als (geschichtsphilosophisches) Fanal. Oder: die Farbe Rot. Die Beschneidung der Zeit (1)

  DU LIEGST im großen Gelausche, umbuscht, umflockt. Geh zur Spree, geh zur Havel, geh zu den Fleischerhaken, zu den roten Äppelstaken aus Schweden – Es kommt der Tisch mit den Gaben, er biegt um ein Eden – Der Mann … Weiterlesen

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Heiner Müller zum 85. Geburtstag – „Trümmer die großen Gedichte, wie Leiber, lange geliebt …“

 Ich schrieb in diesem Blog an verschiedenen Stellen über Heiner Müller, so z.B. hier, ich verlinke dies, damit auch die alten Texte einmal wieder ausgegraben und gelesen werden, denn das ist es, was ich am Prinzip des Blogs als unzureichend … Weiterlesen

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Reisebilder

Kalter Rotwein: Herrengedeck Hephaistos schmiedet Verse Orphisch verweht mitunter. Bildbeschreibung: Eine Landschaft unter dem Schleier Römisch-antik Gravitätisch, aber nicht schwer. Die Methode, Photographien mit Gedichten zu koppeln, ist nicht neu. Alles war schon einmal da. Der Rotwein ist leicht unter … Weiterlesen

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