Schlagwort-Archive: Aléa Torik

Haarflaum in der Abfickzone. Oder: Über die Schwierigkeiten von Prosa und Lyrik

Dies ist ein Text, den ich als eine Art Blogantwort bzw. als Kommentar bei der von mir hoch geschätzten Schriftstellerin Aléa Torik schrieb. Auf die Frage, wie eine Schriftstellerin oder ein Schriftsteller von ihrem Schreiben leben können. Ich möchte diesen … Weiterlesen

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Aleatorik, Identitätspolitik und Literatur – samt kurzem Blick zu Kafka: Wovon schreibt die Literatur?

„Der Eigenname ist bedeutungslos. Doch gibt es verschiedene Weisen, bedeutungslos zu sein.“(Jacques Derrida) Von Nietzsche zum Beispiel wissen wir, daß er als Frau schrieb. Unter all den Schleiern und in all den Stilen, die manchmal einem Stilett gleichkamen. Wenn ich … Weiterlesen

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In den Digitalgewittern (2): Mit Heidegger ins Internet. Die Banalität des Analen

„So ist denn auch das Wesen der Technik ganz und gar nichts Technisches. Wir erfahren darum niemals unsere Beziehung zum Wesen der Technik, solange wir nur das Technische vorstellen und betreiben, uns damit abfinden oder ihm ausweichen. Überall bleiben wir … Weiterlesen

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Von der Kunst ein und zugleich gar kein Ich zu sein – Fernando Pessoa zum 125. Geburtstag

Es grenzt sich ein Buch über sich selber hinaus, multipliziert und dividiert zugleich, und es trägt diese Bewegung bereits im Titel: „Das Buch der Unruhe“. Es entfernt und entfesselt sich dort das Ich einer fiktiven Person, die sich als Hilfsbuchhalter … Weiterlesen

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Die Form der Form – Ästhetik ist ein Schlachtfeld und jedesmal eine Schlacht. Oder: Von der lebendigen und guten Falschmünzerei

Manchmal, so schreibt es der Schriftsteller André Gide in seinem die literarische Moderne maßgeblich beeinflußenden Roman „Die Falschmünzer“, sei das (professionell geführte) Tagebuch die eigentlich angemessene Form des Schreibens. Nicht mehr der Roman selbst, sondern das Denken über und auf … Weiterlesen

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Lost in Fiction: „Aléas Ich“ im destruktiv-disseminatorischen Malstrom postdigitaler Kompressionsdiskurse: Oder auch: LIFE is LIVE

Verloren und verdorben und verschollen. Im Nirwana, in der Leere des weißen Zen-Zimmers, im unendlichen Raum, im schwarzen Loch des Internet, im Nichts der Datenströme, im Mikrokosmos des Glasfaser- oder Kupferkabels – nein, nicht einmal im Nichts verraucht oder mit … Weiterlesen

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Rahmungen eines Textes – „Aléas Ich“, zweite Lesung. Der Realismus der Literatur ist nicht die Realität

Und weil das für einige nicht ganz klar zu sein scheint, so sei ein Disclaimer vorausgeschickt: Dieser Text handelt von einem Text. Er hat nichts mit empirisch-faktischen Subjekten zu tun. Es geht um den Bezirk der Imagination – eine Welt, … Weiterlesen

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Perspektivierung von Liebe und Identität: Fluchtpunkte. Über Aléa Toriks „Das Geräusch des Werdens“

Ich mag keine Buchbesprechungen schreiben. Das liegt daran, daß ich es sterbenslangweilig finde, Inhaltsangaben zu verfassen, wie es im Grunde notwendig ist, damit jene Leser, die das Buch nicht kennen, überhaupt wissen, worum es darin geht und damit die Leserinnen … Weiterlesen

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„Das Geräusch des Werdens“: Sein – Nichts – Werden: diese (auch literarische) Trias. Sonntäglicher Anreizerblick auf ein großartiges Debüt-Roman

Ein Buch muß alle Sinne beanspruchen – so zumindest behaupten es manche. Es muß aufrütteln, es muß auflachen machen, es muß (ebenso) sinnlich daherkommen, selbst wenn es unsinnlich-abstrakt wie die Prosa Becketts auftritt (Beckett ist – dennoch und contre cœur … Weiterlesen

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