Schlagwort-Archive: Thomas Bernhard

Über das Gehen in der Sprache, das Gleiten und Auslöschen und daß uns der Verlust des einzig geliebten Menschen, gar des Lebensmenschen durch rein gar nichts ersetzt werden könne – Thomas Bernhard zum 85. Geburtstag

Als ich mit meinen Gedanken zu Ende war, so sprach ich zu Reger und zu Oehler, während diese mir im selben Augenblick vorhielten, daß ich der schlechteste aller bisher aufgetretenen Stimmen- und Bernhard-Imitatoren sei, die es in der Blogwelt wie … Weiterlesen

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Vienna Calling – Rückkopplungen und Rückreise

Gut erholt trifft der Blogbetreiber aus einer der Filialen des Grandhotels Abgrund – nämlich: Wien, Loge der Dekadenz samt des verblaßten Glanzes – wieder in Berlin ein. Vom vorgestrigen Tage bekam ich in Wien wenig mit. Etwas Geschrei und Gejohle … Weiterlesen

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Thomas Bernhard – zum 25. Todestag. Der Tod als Weltverfinsterung, als Lebensteil in den halkyonischen Sphären

 Was von diesem Absterben gehört Dir und was ist mein Teil an diesem Absterben? Ich ertrüge Dich nicht ohne zu wissen, Du oder Ich oder irgendein Schläfer meines Namens, Du, der mich mit einem anderen verwechselte, der mich aufweckte für … Weiterlesen

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„Es ist alles Lächerlich, wenn man an den Tod denkt“ – Thomas Bernhard zum 80. Geburtstag

Wenn ein Blog einige Zeit lang existiert, kann man – anders als beim Feuilleton einer Zeitung, da funktioniert das nicht – gut auf seine alten Texte verweisen, indem man einen Link setzt. Denn dort wurde bereits Wesentliches besprochen und für … Weiterlesen

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Christian Wulff

wurde erst in der neunten Stunde gewählt. Das ergibt eine lange Strecke, wenn man bedenkt, daß der Verurteilte in Kafkas Strafkolonie, dem jene Maschine das Gebot mit einer kunstvoll konstruierten Egge in den Leib schreibt, bereits in der sechsten Stunde … Weiterlesen

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Zweiter Platz

„Die ekstatische Zeitlichkeit lichtet das Da ursprünglich.“ Martin Heidegger, Sein und Zeit, S. 351 Heute möchte ich den zweiten Preis im Heidegger-Look-alike-Wettbewerb verteilen. Einer der bekanntesten österreichischen Schriftsteller schickte mir einen Text zu Martin Heidegger. Ich fasse dies als eine … Weiterlesen

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Thomas Bernhard – Zum 20. Todestag

 Naturgemäß müssen alle Menschen sterben, es ist dies das unhintergehbare Faktum des Lebens, die einen müssen es später, die anderen etwas früher, und es ist dieser Tod der Ort, an dem alle Spekulation, alle Erfahrung, alles Wissen und jede die … Weiterlesen

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