Archiv der Kategorie: Photographie

Oculi mei semper ad Dominum – das Besinnungsbild zum 3. Fastensonntag

Noch ganz benommen und begeistert, ganz aufgesteigert und geläutert, gestimmt und der Welt wohlgesonnen, wird nun das Tageswerk begonnen. Hingerissen von Castorfs Faust-Inszenierung mit knapp sieben Stunden Spieldauer, was naturgemäß wenig Schlaf bedeutet, da ich grundsätzlich gegen sieben Uhr erwache, … Weiterlesen

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Leipzig Kraftwerk, Leipzig Plagwitz

Ohne weitere Worte, Dokumente in Bildern, sie stammen zum Teil von der Ausstellung zur jungen chinesischen Photographie, die fand im Juni 2016 statt, im Kraftwerk Leipzig  – industrielles Interieur. Und sie resultieren aus einem sich daran anschließenden Spaziergang durch Leipzig-Plagwitz, … Weiterlesen

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Jener jungen Körper – Die Photographien Ren Hangs

Heute am Vormittag sollte eigentlich ein wenig noch zu den Fragen der Kunst gehegelt und geschlegelt werden, aber gestern abend las ich in der „Welt“, daß der chinesische Photograph Ren Hang sich mit nur 29 Jahren das Leben nahm. Ich … Weiterlesen

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„immer wieder die kleinen Häuschen und vereisten Fensterscheiben und Schnee und Menschenleere“ – Neuhaus am Rennweg (Thüringen)

Wenn ich am Morgen durch die Landschaften aus Schnee spaziere, wie an jenem Wochenende im Thüringer Schiefergebirge, wenn ich in einer freundlichen Höhe von 766 Meter über Normalnull tief durchatme, kommt mir Kafkas später Roman „Das Schloß“ in den Sinn. … Weiterlesen

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Eisfeld (Thüringen) oder in der Abstraktion

Gewaltige Stille. Alles brach, kein Laut dringt ans Ohr, wenn ich durch die Gassen dieses Ortes schreite. Fast wie eine Ewigkeit, une saison en enfer. Dichterorte, Spielwiese für Photographieflaneure, die das Leben, das für viele schon lange nicht mehr lebt, … Weiterlesen

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Wiener Blut – keine aktionistische Komödie, aber ein Mysterienspiel

Ich lungerte gestern nacht – ebenso wie Foucault seinerzeit – in jenen Darkrooms herum. Ich suchte und trieb meine Begrifflichkeiten durch Suchmaschinen. Ich habe dabei ein schönes Buch entdeckt und sofort erstanden, ein kleiner Zufallsfund beim Recherchieren zu Hegel: „Nervenkunst: … Weiterlesen

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Die Zeit, die war – Ursula Arnold, Arno Fischer, Evelyn Richter

Der Oktober zieht ein und in Berlin beginnt damit der Monat der Photographie. Zahlreiche Ausstellungen finden an verstreuten Orten statt. Besonders empfehlenswert scheinen mir die Bilder von Gordon Parks, die das c/o Berlin noch bis Anfang Dezember zeigt. Photographien, die … Weiterlesen

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Beim Betrachten der Photographien – ein kurzer Reflex auf Didier Eribons „Rückkehr nach Reims“

„Wo gehn wir denn hin? Immer nach Hause.“ (Novalis, Heinrich von Ofterdingen) Didier Eribons „Rückkehr nach Reims“ gestaltet sich bereits auf den ersten Seiten als ein ausnehmend spannendes Schreib-Projekt. Nicht nur, weil es schon zum Beginn von Photographien handelt, sondern … Weiterlesen

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Die Bilder von Gewalt oder ein Bewußtsein von Nöten – f/stop Leipzig (1)

„Solche Mißgriffe (…) sind unvermeidlich, seitdem wir vom Baum der Erkenntnis gegessen haben. Doch das Paradies ist verriegelt und der Cherub hinter uns; wir müssen die Reise um die Welt machen, und sehen, ob es vielleicht von hinten irgendwo offen … Weiterlesen

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Eine Woche für die Photographie – f/stop Leipzig

Die EU hat seit Jahrzehnten ohne die Schweiz existiert. Sie wird nun auch ohne die Briten auskommen. Mir geht der Affenzirkus, die Rhetorik des Alarmismus und das mediale Hochgekoche lediglich auf die Nerven. Ist gerade der britische Kontinent untergegangen und … Weiterlesen

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