Archiv der Kategorie: Franz Kafka

Hamstern mit Kafka

Ein letztes Mal nur noch muß man als Protagonist und als Subjekt der Handlung heraustreten, um sich die notwendigen Vorräte zu besorgen oder vielleicht, wenn die Zeit bereits fortgeschritten ist, sie zu erjagen – eine Art Jäger Gracchus, die schlechte … Weiterlesen

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Zeitschründe der Ewigkeit und all diese Zeiten des Vergeblichen: Call me Ishmael

„Warum ist das Leichte so schwer? An Verführungen hatte ich –. Laß die Aufzählung. Das Leichte ist schwer. Es ist so leicht und so schwer. Wie ein Jagdspiel, bei dem der einzige Ruheplatz ein Baum jenseits des Weltmeeres ist. Warum … Weiterlesen

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Kafkas untergründige Schreibströme. Der Gerichtshof zu Berlin – jener „andere Prozeß“

So nannte Elias Canetti sein Buch über den Briefwechsel zwischen Franz Kafka und Felice Bauer. War es eine vertane Zeit? Vermutlich. Für beide. Was Kafka an diese Frau und diese Frau an Kafka band, bleibt wohl für immer ein Rätsel … Weiterlesen

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Der Begriff des Begriffs: Es werde Licht: Kafka-Schriften

Nein, keine dialektische Dialyse, keine Aufhebungstiraden, keine Angst, werte Leserin, geschätzter Leser: Hypocrite lecteur, – mon semblable, – mon frère. Ich finde es langweilig, die eigenen Suchbegriffe im Blog wiederzugeben, das macht man meist, wenn nichts mehr zu schreiben ist, … Weiterlesen

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Eine Frau als feinstofflicher Ersatzstoff – 100 Jahre Franz Kafka. Oder auch: Teil 3 der Formen des gelingenden Scheiterns

Ein Katalysator bedeutet in der Chemie ein Stoff, der eine Reaktion antreibt bzw. die Geschwindigkeit der Reaktion merklich erhöht, aber im Reaktionsprodukt dann nicht weiter auftaucht und als Stoff nicht weiter verbraucht wird. In der Welt der Literatur bzw. im … Weiterlesen

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100 Jahre Franz Kafka: Leben als Literatur. Formen des gelingenden Scheiterns (2)

Es ließe sich – als Reminiszenz an diesen Autor der Moderne – jeden Tag ein Text über Kafka schreiben: Ein Auszug aus seinem Tagebuch, aus einem seiner drei Romane oder aus einer der vielen Erzählungen und Prosa-Miniaturen könnte kommentiert werden. … Weiterlesen

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Im eigenen Namen – Franz Kafka, Jacques Derrida, Navid Kermani sowie ein Ausblick auf Nietzsche und das Weib – Poetik des Datums

Sätze aus jenen „Briefe an Felice“ stechen ins Auge: „Wollte ich mit Dein unterschreiben? Nichts wäre falscher. Nein, mein und ewig an mich gebunden, das bin ich und damit muß ich auszukommen suchen.“ Ein Ich, das Franz heißt, und so … Weiterlesen

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In jener Nacht vom 22. auf den 23. September (Part 1)

im Jahre 1912 schrieb Franz Kafka eine Erzählung – manche sagen auch: eine Novelle, was von der Struktur her durchaus angemessen erscheint, wenn man die Novelle als Erzählung einer unerhörten Begebenheit begreift, die einen singulären Konflikt schildert –, welche die … Weiterlesen

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Daily Diary (40) – Wittenberg

Es gibt einige dieser Tage („Some of these Days“), da bleibt einem nur eine süße Melancholie übrig oder ein bitter-süßer Schmerz. Es ist ein schöner Schmerz, der sich nach einem vollkommen geglückten Tag einstellt – einem Tag, der sich in … Weiterlesen

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Daily Diary (39)

In Erinnerung daran, daß es vor fast einem Jahr in den Kinos der BRD den Film „Melancholia“ von Lars von Trier zu sehen gab – ein überbordendes Kino des Untergangs ohne Rest, und zugleich bot dieser Film die Ironie und … Weiterlesen

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