Schlagwort-Archive: Juli Zeh

Grenzwerte, Zeichen, Sprache: Juli Zehs Roman „Nullzeit“

Manchmal reicht eine einzige Sekunde aus, in der sich jemand im Akt des Handelns intuitiv und augenblickshaft für die eine Option und damit – ebenso intuitiv – gegen eine andere entscheidet, um durch eine solche Entscheidung nicht nur das Geschehen, … Weiterlesen

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Riß aus dem Zusammenhang

Also, ich nehme Kunst in der Regel nicht selektiv wahr und ich schneide mir nicht die Filetstücke heraus, so wie es mir gefällt, um zu verwursten; schon gar nicht, wenn ich einen Text zu einem Roman schreibe. Aber diese Passage … Weiterlesen

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Haptischer Tauchgang – Juli Zehs Roman „Nullzeit“, zunächst in aisthetischer Hinsicht gefühlt

Präludiernd hebt der Betreiber dieses Blogs im Rahmen einer Buchkritik hervor, daß der Verlag Schöffling & Co schöne, fein-griffige sowie optisch ansprechende Bücher fertigt – um hier über den Begriff der Form aufzutakeln, die bekanntlich mit dem Inhalt nicht nur … Weiterlesen

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Tonight’s The Night, Maupassant, der Eiffelturm sowie eine Umfrage

Auch Ihr Qualitäts- und Serviceblog Aisthesis möchte sich einmischen und für heute und insbesondere für alle US-Bürgerinnen und -Bürger, die zu meiner Leserschaft zählen, eine Wahlempfehlung abgeben: Wählen Sie Mitt Romney zu Ihrem neuen Staatsratsvorsitzenden! Ein Mann, der Mormone ist, … Weiterlesen

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Mit einem koksversuchten Hirn – die Welt zu überwinden

Jesus, meine Zuversicht: Die Frankfurter Buchmesse, nun ist sie zum Ende gekommen, jedes Jahr das gleiche; alle reden oder schreiben darüber, einige mögen sie, manche hassen sie; viel Rummel, viel Bewegung, viele Partys, viel Beifick, alles unabänderlich, unveränderlich. Immerzu klagen … Weiterlesen

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Beobachtungen zweiter Ordnung – Juli Zehs „Schilf“ (2)

Der Mensch ist das mit Vernunft bzw. Sprache begabte Tier, so heißt es in der Philosophie. Und die Natur stattete ihn zugleich mit der Gabe des Spiels und der Phantasie aus. Nicht immer zu seinem Segen, denn Vernunft, Phantasie und … Weiterlesen

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Faltungen der Zeit – Juli Zehs „Schilf“ (1)

So beginnt vom Plot her und vom Stoff ein gut gebauter Roman und erzeugt jenen Lesesog: Ein (melancholischer) Rückblick des Erzählers/der Erzählerin auf zwei in der Studienzeit innig verbundene, unzertrennliche Freunde, geniale Ausnahmestudenten der Physik, gekleidet und mit dem Habitus … Weiterlesen

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