Archiv der Kategorie: Gesellschaft

„Drei Kugeln auf Rudi Dutschke“ – Im Polizeihistorischen Museum Berlin

Daß eine Epoche Geschichte wurde, zeigt sich meist an den publizistischen Reaktionen, an den Büchern und den Artikeln, die zum Gedenktag auf den Markt kommen. Von sentimental bis politisch. Daß die Causa 68 historisch wurde, mag man auch daran sehen, … Weiterlesen

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Menschen in der Revolte: Burn, Warehouse burn!

Söhnlein, Ensslin, Baader, Proll: Subversion und Protest „Das Warenhaus ist der letzte Strich des Flaneurs.“ (Walter Benjamin, Paris, die Hauptstadt des XIX. Jahrhunderts) „Illusionär ist, Schreiben als etwas anderes anzusehen als den Versuch zur extremen Individualisierung. Das gilt unabhängig vom … Weiterlesen

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Biographisch markiert – Heinz Bude „Adorno für Ruinenkinder“

Das klingt im Buchtitel verheißungsvoll, zumindest für Adorniten, für Bewohner des Grandhotel Abgrund und auch für Leute jener Generation, die Adorno in Frankfurt in den Vorlesungen erlebten, um dort dialektisches Philosophieren im Sinne der Kritischen Theorie zu lernen. In Romanform … Weiterlesen

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Achtundsechziger Geschichtszeichen (2). Bilderwelten: „Willst du wirklich immer Hippie bleiben?“

„Wer die rote Fahne schwingt, wird dadurch so wenig zum Proletarier wie zum Sadhu wird, wer ein Krishna-Poster an die Wand hängt.“ So formulierte es sardonisch der Rechtskonservative Caspar von Schrenck-Notzing. 68 ist ein Geschichtszeichen, ein Ereigniswort und ein Reizwort … Weiterlesen

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Parteienlandschaft

Ich bin ja, was Journalistinnen betrifft, eher ein optischer Typ. Ich schaue gerne, erfreue mich an Schönheit, wenn die Autorin auf einem Bildchen zu sehen ist, und wenn sie mir von ihrem Aussehen samt der Schreibe gefällt, lese ich ihre … Weiterlesen

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Achtundsechziger Geschichtszeichen (1). Von den Chiffre-Rätseln und von brennender Ware

Ein Jubeljahr ist es nicht oder zumindest nur bedingt, denn mit dem Einschnitt 1968 lösten sich nicht bloß klammheimlich viele der Ideale auf, die die Protestler, die Liebenden, die Studenten, die Theoretiker und die Empathievollen in die Welt tragen wollten, … Weiterlesen

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Von einem unheimlichen und sehnsüchtigen Gefühl: Heimat

„So sind mir die langen und fernen Fichtelgebirge lieber als die nahen Tyrolerberge bei München; nur jene lassen meine Phantasie über die Berge und hinter die Berge ziehen und in der Nebelwelt auf ihrem Nebelrücken eine neue Morgenwelt aufbauen.“ (Jean … Weiterlesen

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Avenidas!

Erinnert sich eigentlich noch jemand an die Leute, die 1987 laut protestierten und sich ob der Kunst im öffentlichen Raum empörten, als zur 750-Jahr-Feier von Berlin von Wolf Vostell „Zwei Beton-Cadillacs in Form der Nackten Maja“ am Kudamm aufgestellt wurde? … Weiterlesen

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Fescher Feminist im Trachtenkleid und katholisches Muttertier – Don Alphonso und Birgit Kelle in Berlin

Aha, Don Alphonso und Birgit Kelle zusammen auf einer Podiumsdiskussion. Die Karten waren schnell abverkauft, gut also, daß ich bereits am ersten Weihnachtstag, als Kelle den Termin twitterte, mir online was ergatterte. Bei dem despektierlich klingenden Beitragstitel, soviel sei zur … Weiterlesen

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Von der neuen Unsichtbarkeit über Guillaume Paoli zum NetzDG – der kulturalistischen „Linken“ ins Stammbuch geschrieben

Ein instruktives wie auch gutes Interview gibt es im „Freitag“ dieser Woche, und zwar mit dem Philosophen Guillaume Paoli. Es trägt den Titel „Die Armen sind Gegner“. Zu Beginn des Marx-Jahres bereits vom Titel her ein guter Auftakt. Wer sind … Weiterlesen

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