Schlagwort-Archive: Wien

Wiener Blut – keine aktionistische Komödie, aber ein Mysterienspiel

Ich lungerte gestern nacht – ebenso wie Foucault seinerzeit – in jenen Darkrooms herum. Ich suchte und trieb meine Begrifflichkeiten durch Suchmaschinen. Ich habe dabei ein schönes Buch entdeckt und sofort erstanden, ein kleiner Zufallsfund beim Recherchieren zu Hegel: „Nervenkunst: … Weiterlesen

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Urbane Szenen – Wien, 6. Bezirk. Eine lyrische Vernichtung

Ich will die Nacht. Diese eine Nacht, die am Abend mit ihren Szenen und Bildern beginnt, die sich fortwirkt und ins Dunkle treibt, ohne jegliches Ereignis. Ich will die Nacht, kein Kokain, sondern die Starrheit der Dinge: Häuserwände in einem … Weiterlesen

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Die fragile Ordnung der Dinge. Edmund de Waal „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ (Teil 2)

„Melancholie hatte ihren Platz: das Kaffeehaus. Sie nachhause mitzubringen, das ging nicht.“ (Edmund de Waal)  „Es wird mir klar, dass ich unbedingt wissen möchte, wie dieses hart-weiche, leicht zu verlierende Objekt überlebt hat. Ich muss einen Weg finden, seine Geschichte … Weiterlesen

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Dritter Rat für Wien: Edmund de Waal „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ (Teil 1)

„Es ist als wäre ein Schalter umgelegt worden. Geräuschrinnsale laufen unten auf der Straße zusammen, die Schottengasse hallt von Stimmen. Sie schreien ‚Ein Volk, ein Reich, ein Führer!‘ und: „Heil Hitler! Sieg Heil!‘ Und brüllen: ‚Juda verrecke!‘“ (Edmund de Waal) … Weiterlesen

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Knappes Vorspiel auf ein lesenswertes Buch zu Wien, das dann aber doch nicht genannt, sondern auf Umwegen erst herbeiassoziiert wird, samt einem Satz Photographien der Stadt

„Noch kein Schriftsteller hat die Wirklichkeit so beschrieben wie sie wirklich ist das ist das Fürchterliche“ (Thomas Bernhard, Heldenplatz) Wer mit einer leicht schrägen oder aber doch historisch agierenden Phantasie begabt ist, kann, wenn er im 21. Jahrhundert in Wien … Weiterlesen

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Schreibtage wie diese, wenngleich keine Hundstage

Genau meine Temperatur, genau mein Klima. Heute am 28.7.2015 im schönen Berlin, Datumsgrenzen, weit im Westen der Stadt. So kann es bleiben: Ich, der Mann, der aus der Kälte kommt. Kälte ist mir eine Herzensangelegenheit. In der Hitze des Sommers … Weiterlesen

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Wien literarisch – Wien kulinarisch

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Erster Ratschlag für Wien – das Café Prückel

Nie sollte man bei zu viel Hitze, das heißt also in den Monaten Juni, Juli oder im August reisen – es sei denn, es ginge nach Grönland oder Island. Oder ins ferne Tromsø. Ich sitze am frühen Abend im herrlichen Café … Weiterlesen

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Ich bin ein Bewohner Wiens. Oder Wien mit und ohne Wiener als Ortschaft, samt einer Leser:innen:preisfrage

„Zwei Richtungen geistiger Unkultur: die Wehrlosigkeit vor dem Stoff und die Wehrlosigkeit vor der Form. Die eine erlebt in der Kunst nur das Stoffliche. Sie ist deutscher Herkunft. Die andere erlebt schon im Stofflichen das Künstlerische. Sie ist romanischer Herkunft. … Weiterlesen

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Verschiebungstechniken – signifikantiv. Wiener Melange

Rotlichtbezirk. In der schwarzen Hütte. Da wo die Zeit umswitcht und die Bewegungen eines Körpers sowie die Sprache sich anders ordnen. Eine Sprache, um diesen Körper ins Wort zu bringen. Es bleibt ein schwarzer Spalt, ein winziger Riß im Kontinuum. … Weiterlesen

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