Archiv der Kategorie: Bildende Kunst

Gallery Weekend – nachträglich. Some Photographers, two Painters

Am 1. Mai hätte ein Text zur bildenden Kunst folgen sollen, denn es war Galerie-Wochenende in Berlin. Aber ich schrieb statt dessen, weshalb es heute schwierig ist, links zu sei. Und sowieso: auch das Politische läßt sich bekanntlich als ästhetisches … Weiterlesen

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100 Jahre Duchamps „Fountaine“ – eine Revolution der besonderen Art oder die kopernikanische Wende der Ästhetik

Die Kunst der (klassischen) Moderne ist inzwischen in die Jahre gekommen, und nichts klingt in der quirligen Gegenwart verächtlicher, als einem Kunstwerk zu bescheinigen, es sei ein Fall fürs Museum. So erging es Duchamps Ready Made, dem legendären Urinoir. Und … Weiterlesen

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Eine Kunst als Verweigerung: Pin-Up und Shoah – Boris Lurie im Jüdischen Museum (1)

Als Adolf Eichmann von einem israelischen Wächter Nabokovs „Lolita“ zur Lektüre erhielt, soll er nach zwei Tagen dieses Buch mit dem Satz zurückgegeben haben, es handele sich um ein krankes, schädliches Machwerk. Was als obszön gewertet wird, hängt von der … Weiterlesen

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Who’s Afraid of Red, Yellow and Blue? Eine alte, alerte Dame oder ein Kreuzworträtselkunstmord

„Vor jedem Kunstgenuß stehe die Warnung: Das Publikum wird ersucht, die ausgestellten Gegenstände nur anzusehen, nicht zu begreifen.“ (Karl Kraus) Fülle die freien Felder aus! Diese Aktion einer klugen Frau von 91 Jahren ist so das beste, was ich in … Weiterlesen

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Ai WeiWei in Berlin – Schweigenskonzeptualisationskunst

Lachen mußte ich, als ich heute morgen in der „Berliner Zeitung“ Arno Widmanns köstlichen Artikel über den sonntäglichen Auftritt Ai WeiWeis an der Berliner „Universität der Künste“ las. (Ja, ich lese die Tageszeitung immer einen Tag verzögert: die Zeitung von … Weiterlesen

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Manufactumkatalog wie auch das schöne Leben. Oder von der Arschlangeweile der Koons-Kunst

„Ein Rennwagen, dessen Karosserie große Rohre schmücken, … ein aufheulendes Auto … ist schöner als die Nike von Samothrake.“ (Filippo Tommaso Marinetti, 1909=) Ich habe mit der Lektüre von Byung-Chul Hans im Juli erschienenen Büchlein „Die Errettung des Schönen“ begonnen, … Weiterlesen

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After Postmodernism. Oder aber: nach der Moderne ist vor der Moderne

Es gibt diese Woche auf 3sat, jeweils um 19 Uhr 25, eine inspirierende Sendung: „Der Meisterfälscher“. Die Wahrheit der bildenden Kunst der Moderne manifestiert sich in den Bildern von Wolfgang Beltracchi. Bei Beltracchi fallen im Zeichen der sich vollendenden Postmoderne … Weiterlesen

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Unbeugsame Bildnisse (1)

Es ist eine der schönsten Skulpturen des Barocks: Die peneïsche Nymphe, Daphne, ihres Zeichens Priesterin der Gaia und Tochter des Peneiosʼ, im Trieb und in Leidenschaft, liebestoll verfolgt, nein, gejagt, gehetzt und begehrt von Apollon. Copyright: Bersarin 1983, aufgenommen auf … Weiterlesen

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Das Museum als Ort der Sammlung – Von der Kunstkammer zur ethnologischen Schaustellung? Die BERLINER BIENNALE 8 (Partie II)

Das, was ich im letzten Text zur Biennale im Hinblick auf die kaum zumutbaren Umwege in die „abgelegenen Viertel“ leicht ironisch gefärbt als Deterritorialisierung der Kunst (hinein in die ethnologische Sammlung, fort von den Hotspots) bezeichnete, trifft durchaus einen ernsten … Weiterlesen

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Das Kunstwerk in Zeiten seiner zeichentheoretischen Vielfältigkeit? – Die BERLIN BIENNALE 8 (Partie I)

  Gut! Es ist, das gebe ich zu, nur mäßig originell, die eintausendachte Variation des zwar hinreichend bekannten, leider oft unzureichend gelesenen Aufsatzes von Walter Benjamin zu liefern. Ganz gleich, ich tue es, nachdem mir gestern abend die mühsam geschälten … Weiterlesen

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