Orpheus in der Unterwelt (1)

Gut, das klingt jetzt so pathetisch, als Überschrift gebastelt, aber im postdramatischen Zeitalter der Schwadroneure nicht unangebracht. Was mich daran erinnert, auf das interessante Buch von Karl Heinz Bohrer zu verweisen: „Das Tragische. Erscheinung, Pathos, Klage“. Urworte, orphisch, „Die Krone der Schöpfung, das Schwein, der Mensch“ „Meint ihr, die Sterne samten ab vor Glück …?“ Der Weg geht hinab, hinab zieht’s den Blick und den Mann mit der Kamera. „Und keine Zeit und keine Macht zerstückelt//Geprägte Form, die lebend sich entwickelt.“