Archiv der Kategorie: Medien

Die Vermessung der Literatur im Computer

Um einen Gefühlsstadtplan von London zu schaffen, durchsuchten Computer der Universität Stanford diverse Romane von 1700 bis 1900, um zu finden, auf welche Weise und in welcher Form Emotionen in Romanen auftauchen. Der Literaturwissenschaftler Franco Moretti nennt dieses Verfahren in … Weiterlesen

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Die Bilder des Krieges: Eine Ästhetik des Schreckens oder ästhetische Lust am Schrecklichen?

Eigentlich eher eine rhetorische Frage, mit der ich einen mehrteiligen Besprechungsessay zu drei Photo-Büchern einleite: Kann man Krieg in Photos verklären, und inwieweit beeinflussen Photographien unsere Sicht auf ihn, indem Zeitungen ästhetisch ansprechende Kriegsphotographien drucken statt der Schockbilder? Diesen Vorwurf … Weiterlesen

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Comment cʼest – Feuilleton, Pop, Betriebssystem: schreibe FORMAT C:/Q

Nun bin ich seit Wochen kurz davor, mein über 30 Jahre währendes Abonnement der „Zeit“ zu kündigen, um auf die FAZ umzusatteln, was ich eigentlich schon lange hätte tun sollen, aber bisher aus Bequemlichkeit Monat um Monat hinausschob, und dann … Weiterlesen

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Nicht die Photographien sind das Grauen, sondern das, was sie zeigen: „Multicultural graveyard“

Solche Photographien, wie sie Khaled Barakeh auf seiner Facebook-Seite unter dem Titel „Multicultural graveyard“ einstellt, machen sprachlos, und sie eignen sich nicht wirklich gut, um daran Reflexionen oder gar Theorie anzuknüpfen. Andererseits kann und möchte ich solche Bilder nicht unkommentiert … Weiterlesen

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Hinweis in teils eigener Sache

Am Freitag, den 24. August Juli, sendet Deutschlandradio Kultur um 19:15 Uhr unter der Rubrik „Readerʼs Corner“ einen Beitrag von Sieglinde Geisel über Literaturblogs: „Im Netz ist jeder Leser ein Kritiker“. Darin kommt auch meine unbescheidene Stimme zu Wort – … Weiterlesen

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Die Modalitäten des Internet: Münkler-Watch und die ewig währende Erregungsposse des Shitstorm

Natürlich wieder eine Posse aus der Humboldt-Universität zu Berlin. Diesmal traf der Erregungseifer – von verschiedenen Seiten und Lagern her – den relativ bekannten, inhaltlich und von der Sache her durchaus kritisierbaren Politikwissenschaftler Herfried Münkler, dessen Vorlesung nun von einem … Weiterlesen

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10 Jahre Facebook: Heidegger, Byung-Chul Han, Flusser und das Internet. Oder auch: Strukturwandel der Öffentlichkeit?

Heidegger, ontisch gelesen und ins Gesellschaftlich-Allgemeine gehoben, in den Raum der Befindlichkeiten gebracht: da wo die tausend Themen wuchern. Nein, keine Angst, es wird diesmal kein Heidegger-Seminar. Sondern nur: Das Internet als Kommunikationsraum. Alles in irgendeiner Weise wichtig, alles irgendwie … Weiterlesen

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Post Privacy, mediale Darbietungen oder wie man in der Wahrheit verschweigt – anhand eines Zitats von Wolfgang Pohrt illustriert

Sozusagen als kleines Zwischenspiel, eingeschoben in den Raum zwischen Heidegger, NSA, Internet und Kommunikation, möchte ich ein Zitat von Wolfgang Pohrt bringen, bevor ich dann morgen in einem weiteren Text an die Heidegger-Debatte anknüpfe. Diese Textstelle aus dem Buch „Ausverkauf“ … Weiterlesen

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Denn sie wissen, was wir tun: Der krypto-industrielle Komplex

Und nicht nur das: sie wissen auch, was wir schreiben, vom Handy telefonieren oder per SMS in die Tastatur tippen: jene Posten, die unsere Post abfangen – sei es die elektronische aus dem Digitalen und den Glasfaserkabeln unter der Tiefsee … Weiterlesen

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In den Digitalgewittern (2): Mit Heidegger ins Internet. Die Banalität des Analen

„So ist denn auch das Wesen der Technik ganz und gar nichts Technisches. Wir erfahren darum niemals unsere Beziehung zum Wesen der Technik, solange wir nur das Technische vorstellen und betreiben, uns damit abfinden oder ihm ausweichen. Überall bleiben wir … Weiterlesen

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