Archiv der Kategorie: Philosophie

Assoziationen – Grenzen der Gemeinschaft (2)

Der Journalist Nils Markwardt wies vor einigen Wochen bei Facebook auf einen Text von Franz Kafka hin, der im „Merkur“-Heft Oktober/November 2013 mit dem Thema „Wir? Formen der Gemeinschaft in der liberalen Gesellschaft“ abgedruckt wurde. Gemeinschaft „Wir sind fünf Freunde, … Weiterlesen

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Rückzug ins bildsamste Material oder Hegels Worte

Schöner und poetischer kann man in der philosophischen Ästhetik des noch jungen 19. Jahrhunderts das Wesen der Poesie nicht zum Ausdruck bringen, als dies Hegel in seiner Vorlesung über Ästhetik tat. Vor allem aber erkannte Hegel die besondere Rolle der … Weiterlesen

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All you need is love – Klaus Theweleit zum 75. Geburtstag

Alles Gute zum Geburtstag, ins schöne Freiburg gegrüßt, und es dankt der Philosoph in Berlin für all diese überbordenden Bücher, unendlich dick und nicht etwa nur ein Band, ein Teil geschrieben, sondern gleich in vielfacher Form geliefert, so daß der … Weiterlesen

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„Überwachen und Strafen“: It’s Alright, Ma (I’m Only Bleeding). Zum 90. Geburtstag von Michel Foucault

„Wir müssen die Zukunft neu erfinden und die Gegenwart schöpferischer gestalten. Lassen wir Disneyland und denken wir an Marcuse.“ (Michel Foucault) Das ist im Titel dieser kleinen Würdigung allerdings ein schönes Bob-Dylan-Zitat, auch im Blick auf Foucaults Sexpraktiken, als er … Weiterlesen

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White Noise – Martin Heidegger zum 40. Todestag

Mit zweierlei Maß messen? Da haben wir einmal Heideggers Philosophie und zum anderen seine Äußerungen zum Politischen. Das eine ließe sich vom anderen abtrennen. Aber kann man diese Dichotomie tatsächlich aufziehen? Jean-François Lyotard schrieb in „Heidegger und ‚die Juden‘“, er … Weiterlesen

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Auferstehung – eine messianische Zeit

(Dieser Beitrag ist eine überarbeitete Version, die ich bereits zu Ostern 2012 auf AISTHESIS einstellte.) „Die Zeit, die bleibt“ „Die Tradition der Unterdrückten belehrt uns darüber, daß der ‚Ausnahmezustand‘, in dem wir leben, die Regel ist.“ (W. Benjamin, Über den … Weiterlesen

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Roland Barthes, zum 100. Geburtstag. Das fragile Subjekt

„Man scheitert stets, wenn man von dem spricht, was man liebt“ (R. Barthes, auf einem Notizblatt vom 25. März 1980, das in seiner Schreibmaschine steckte. Wenige Stunden später wurde er nahe seiner Pariser Wohnung von einem LKW überfahren und starb … Weiterlesen

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Pour Gilles Deleuze – Postskriptum

„Mit Danone kriegen wir sie alle“ (Werbeslogan der 80er Jahre) Gestern stand in einem Interview der Zeitschrift „Télérama“, das mit dem französischen Herausgeber der Texte von  Gilles Deleuze, David Lapoujade, geführt wurde: „Natürlich hat sich der Kapitalismus seit zwanzig dreißig … Weiterlesen

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Indianerherz kennt keinen Wahrheitsschmerz. Kein Scherz! Jürgen Habermas und die transversale oder mit Nietzsches Schleiern durchwirkte Vernunft sowie ein Ausflug zu Herzdame und eine Anekdote aus Weimar

Auf „Perlentaucher“ schrieb ich einige Kommentare zu einer Debatte um Jürgen Habermas. Einen dieser Kommentare möchte ich (an einigen Stellen überarbeitet und ergänzt) hier im Blog einstellen, weil er – häufiges Thema auch bei „Aisthesis“ – auf ein Konzept von … Weiterlesen

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Von einer problematischen Reflexionsfigur. Byung-Chul Han „Die Errettung des Schönen“

„Schönheit also ist nichts anders als Freiheit in der Erscheinung.“ (F. Schiller, Kallias oder über die Schönheit) „Im Schönen setzt sich der Mensch als Maass der Vollkommenheit; in ausgesuchten Fällen betet er sich darin an. (…) Im Grunde spiegelt sich … Weiterlesen

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