Archiv der Kategorie: Philosophie

Post Marx? Postromantischer Belastungsstreß? 150 Jahre „Das Kapital“

„Der Mensch ist im wörtlichsten Sinn ein zoon politikon nicht nur ein geselliges Tier, sondern ein Tier, das nur in der Gesellschaft sich vereinzeln kann. Die Produktion des vereinzelten Einzelnen außerhalb der Gesellschaft – eine Rarität, die einem durch Zufall … Weiterlesen

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Daß aber nichts bleibt, auch nicht die Zeit, die die unsrige ist – Giorgio Agamben in Zitatensplittern zum 75. Geburtstag

„Man kennt den brutalen Spruch, den sich Scotus bei Avicena ausleiht, um die Kontingenz zu beweisen: ‚Diejenigen, die die Kontingenz leugnen, müßten gefoltert werden, bis sie zugeben, daß sie auch nicht hätten gefoltert werden können.‘“ (Agamben, Stanzen) Die Kontingenz also, … Weiterlesen

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Noli me tangere oder Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? – Die Entdeckung des leeren Grabes

„An dem ersten Tage der Woche kommt Maria von Magdalena früh, da es noch finster war, zum Grab und sieht, daß der Stein vom Grab hinweg war. Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus und dem anderen Jünger, welchen … Weiterlesen

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Assoziationen – Grenzen der Gemeinschaft (2)

Der Journalist Nils Markwardt wies vor einigen Wochen bei Facebook auf einen Text von Franz Kafka hin, der im „Merkur“-Heft Oktober/November 2013 mit dem Thema „Wir? Formen der Gemeinschaft in der liberalen Gesellschaft“ abgedruckt wurde. Gemeinschaft „Wir sind fünf Freunde, … Weiterlesen

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Rückzug ins bildsamste Material oder Hegels Worte

Schöner und poetischer kann man in der philosophischen Ästhetik des noch jungen 19. Jahrhunderts das Wesen der Poesie nicht zum Ausdruck bringen, als dies Hegel in seiner Vorlesung über Ästhetik tat. Vor allem aber erkannte Hegel die besondere Rolle der … Weiterlesen

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All you need is love – Klaus Theweleit zum 75. Geburtstag

Alles Gute zum Geburtstag, ins schöne Freiburg gegrüßt, und es dankt der Philosoph in Berlin für all diese überbordenden Bücher, unendlich dick und nicht etwa nur ein Band, ein Teil geschrieben, sondern gleich in vielfacher Form geliefert, so daß der … Weiterlesen

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„Überwachen und Strafen“: It’s Alright, Ma (I’m Only Bleeding). Zum 90. Geburtstag von Michel Foucault

„Wir müssen die Zukunft neu erfinden und die Gegenwart schöpferischer gestalten. Lassen wir Disneyland und denken wir an Marcuse.“ (Michel Foucault) Das ist im Titel dieser kleinen Würdigung allerdings ein schönes Bob-Dylan-Zitat, auch im Blick auf Foucaults Sexpraktiken, als er … Weiterlesen

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White Noise – Martin Heidegger zum 40. Todestag

Mit zweierlei Maß messen? Da haben wir einmal Heideggers Philosophie und zum anderen seine Äußerungen zum Politischen. Das eine ließe sich vom anderen abtrennen. Aber kann man diese Dichotomie tatsächlich aufziehen? Jean-François Lyotard schrieb in „Heidegger und ‚die Juden‘“, er … Weiterlesen

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Auferstehung – eine messianische Zeit

(Dieser Beitrag ist eine überarbeitete Version, die ich bereits zu Ostern 2012 auf AISTHESIS einstellte.) „Die Zeit, die bleibt“ „Die Tradition der Unterdrückten belehrt uns darüber, daß der ‚Ausnahmezustand‘, in dem wir leben, die Regel ist.“ (W. Benjamin, Über den … Weiterlesen

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Roland Barthes, zum 100. Geburtstag. Das fragile Subjekt

„Man scheitert stets, wenn man von dem spricht, was man liebt“ (R. Barthes, auf einem Notizblatt vom 25. März 1980, das in seiner Schreibmaschine steckte. Wenige Stunden später wurde er nahe seiner Pariser Wohnung von einem LKW überfahren und starb … Weiterlesen

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