Schlagwort-Archive: Heinrich von Kleist

Pariser Ansichten (4) – Ne pas se pencher au dehors

„Wissen kann unmöglich das Höchste sein – handeln ist besser als wissen.“ (H. v. Kleist, Brief an Ulrike v. Kleist, 1801) Dann war es still. Dann gingen viele Jahre hin und ich blieb hier in diesem kleinen Zimmer in Paris … Weiterlesen

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Die Bilder von Gewalt oder ein Bewußtsein von Nöten – f/stop Leipzig (1)

„Solche Mißgriffe (…) sind unvermeidlich, seitdem wir vom Baum der Erkenntnis gegessen haben. Doch das Paradies ist verriegelt und der Cherub hinter uns; wir müssen die Reise um die Welt machen, und sehen, ob es vielleicht von hinten irgendwo offen … Weiterlesen

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Subjektivierungsweisen und Liebesdiskurse. Kommunikation und Reflexion des Selbst – Kleists Briefe

Das Problem der Subjektivität als Indikator der Moderne, so könnte die Überschrift für diesen Text ebenfalls lauten – es handelt sich bei dieser Wendung um eine Textstelle aus Karl Heinz Bohrers Buch „Der romantische Brief. Die Entstehung ästhetischer Subjektivität“ (S. … Weiterlesen

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„Zum Straucheln braucht‘s doch nichts als Füße“ – Heinrich von Kleist zum 200. Todestag (2)

Woher kommt dieser Furor in Kleists Texten? Das Extreme, diese Orgie der Gewalt, welche aus heiterem Himmel niederfährt, hereinbricht wie aus dem Nichts, die mit Knüppeln auf einen Menschen einschlägt: wenn das Gehirn an die Mauer spritzt, wie im „Michael … Weiterlesen

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„Zum Straucheln braucht‘s doch nichts als Füße“ – Heinrich von Kleist zum 200. Todestag (1)

„Kein Ort. Nirgends“, so heißt eine Novelle von Christa Wolf, in der es zu einer (fiktiven) Begegnung der Karoline von Günderrode mit Heinrich von Kleist kommt. Zwei, die aus der Zeit gefallen schienen. Beide brachten sich um das Leben. Karoline … Weiterlesen

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Kleisttage, Herbsttage, Wannsee – Eine melancholische Reise in den Süden

„Küsse, Bisse/Das reimt sich und wer recht von Herzen liebt,/Kann schon das eine für das andre greifen“ H. v. Kleist, Penthesilea Wenn eine Reisende oder ein Reisender, etwa vom Osten kommend, vom Potsdamer Platz über das Kulturforum sich bewegend, die … Weiterlesen

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Daily Diary (14) – Kleisttage (2)

Ein Bild, frisch von Kleists Grab dargereicht, wohin ich heute einen Ausflug unternahm. Morgen werden mehr Photographien geboten. „Harmonie ist eine Strategie. Kratz keinen Namen in die Wand! Ritz keinen Namen in die Hand! Führ keine Hand an meinen Mund.“ … Weiterlesen

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Kleisttage

Auch in die Ästhetik hält nun die demokratisch-liberale Willensbildung Einzug. Das Kunstwerk wird im Rahmen der kulturindustriellen Lautverschiebung zum Kunstwert, über den Sie entscheiden können. Setzen sie Werte, vermehren Sie Werte, bewerten Sie Bewährtes: was ist gut, was mißlungen? Seien … Weiterlesen

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Caspar David Friedrich

„… als ob einem die Augenlider weggeschnitten wären.“ (Heinrich v. Kleist) Schwarz ist das, was für den gewöhnlichen Sprachgebrauch als die Romantik eines C. D. Friedrich bezeichnet wird, nicht, doch treten die Gemälde in ihrer Mehrheit düster-verhangen oder melancholisch auf … Weiterlesen

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