Schlagwort-Archive: Karl Kraus

„daß meine Zeit nicht kommen wird …“ Nachklapp zum Büchnerpreis und zur Kritik an Jan Wagner

Auf der Skala schrill bis unangenehmer Töne kommt gleich nach dem Klagen vermeintlich zu kurz gekommener Pegidisten die Jeremiade von Dichtern, zu wenig zu verdienen und noch gleich darauf, das Jammern, weshalb um Himmels willen ausgerechnet der Dichter-Kollege X den … Weiterlesen

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Die Presse

Es ist, es war, es bleibt: leider aktuell. Wie immer und auf den Punkt bringt und singt es Karl Kraus, das Lied von der Presse. Ja, die Welt und wir haben es in der Tat weit, sehr weit gebracht: Zur … Weiterlesen

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Karl Kraus – „ein ehrliches ‚Was wir umbringen‘ …“

„Der wahre Weltuntergang ist die Vernichtung des Geistes, der andere hängt von dem gleichgiltigen Versuch ab, ob nach Vernichtung des Geistes noch eine Welt bestehen kann.“ (Karl Kraus) Mit der „Fackel“ machte Karl Kraus die Kritik der Zeitungsphrasen zu seiner … Weiterlesen

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Selbst sein Schweigen war beredt – Karl Kraus zum 80. Todestag

„Unsere Kultur besteht aus drei Schubfächern, von denen zwei sich schließen, wenn eines offen ist: aus Arbeit, Unterhaltung und Belehrung.“ Über Karl Kraus zu schreiben, kann nur bedeuten, Karl Kraus selbst sprechen zu lassen. Alles andere bleibt schales Nachholen und … Weiterlesen

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Aus dem Wörterbuch der textunsicheren Phrasen

Ich möchte nie und nirgends von jemandem, der sich Schriftsteller oder Autor nennt, lesen: „Ich weiß nicht, wo mich meine Texte hinführen.“ Würden wir einen Politiker wählen, der behauptet: „Ich weiß nicht, wohin mein Handeln, Tun und Trachten politisch führen … Weiterlesen

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Wort und Welt

Solch ein Titel klingt zunächst wie ein Sprachbuch für die gymnasiale Oberstufe, wie ein Kitsch, denn die immergleichen Alliterationen nutzen sich ab, nerven, und es klingelt nur billig, wenn Sprache in Prosa schludert. Karl Kraus nimmt die Sprache beim Wort, … Weiterlesen

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Ich bin ein Bewohner Wiens. Oder Wien mit und ohne Wiener als Ortschaft, samt einer Leser:innen:preisfrage

„Zwei Richtungen geistiger Unkultur: die Wehrlosigkeit vor dem Stoff und die Wehrlosigkeit vor der Form. Die eine erlebt in der Kunst nur das Stoffliche. Sie ist deutscher Herkunft. Die andere erlebt schon im Stofflichen das Künstlerische. Sie ist romanischer Herkunft. … Weiterlesen

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Wahre Sätze – Ware Wort (3)

„Vor jedem Kunstgenuß stehe die Warnung: Das Publikum wird ersucht, die ausgestellten Gegenstände nur anzusehen, nicht zu begreifen.“ (Karl Kraus)  Eine Warnung, die man von den Zeiten Karl Krausʼ her im seligen Wien, als den Bürgern die Kunst bereits zu … Weiterlesen

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Die Tonspur zum Sonntag – „Auseinandergehen ist schwer“

Nicht wahr? (Karl Kraus)     „Und wannʼst besoffen wirst Redʼst immer nur von ihr“ Eine schöne Konzertversion gibt es zudem aus dem Süden der BRD zu schauen.

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Weltweites Web mit Hick und Hack als Kommunikationsform

„Ich wollte sie zu einem Verständnis für die Angelegenheiten der deutschen Sprache erziehen, zu jener Höhe, auf der man das geschriebene Wort als die naturnotwendige Verkörperung des Gedankens und nicht bloß als die gesellschaftspflichtige Hülle der Meinung begreift. Ich wollte … Weiterlesen

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