Archiv der Kategorie: Literatur

Morgens mit Heine, Hegel und Jean Paul

Das ist zwar nicht ganz gerecht gegenüber Jean Paul, was Hegel hier in seiner Ästhetikvorlesung von 1823 sagt, aber ich habe mich beim Lesen dieser Sätze sehr an Thomas Melles „Die Welt im Rücken“ erinnert gefühlt: „In den Jean Paulschen … Weiterlesen

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Mein Plädoyer für Helene Fischer und eine Tonspur zum Nobelpreis für Literatur

Lyrik unter modernen Bedingungen hat sich dem Pop anverwandt. Wir sehen das an Helene Fischer, die eine seit Jahren für den Literaturnobelpreis heiß gehandelte Kandidatin ist. Man nehme ihr Gedicht „Atemlos“, das in einer interpretatorischen Parataxe bereits vom Titel her … Weiterlesen

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Auf den Gipfeln der Verzweiflung: Curzio Malapartes Komik

Eine der wenigen – zunächst – komischen Passagen – es finden sich in seinem düsteren Roman „Die Haut“ kaum Stellen, die Lachen lassen, allenfalls ein bitteres, galliges, schwarzes Lachen, das der Verzweiflung geschuldet ist – möchte ich hier zitieren. Sowieso … Weiterlesen

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Der Fall Ferrante oder Neapel ist ein Text

Die Instanz des Autors ist wesentlicher Teil des Literaturbetriebs – Foucault deklinierte dies in seinem Essay zum Autor durch –, und es gehört zur Literatur das Authentische des Textes wie’s Täßlein Espresso zum Bücherphoto auf Blogs mit dazu. Gerade in … Weiterlesen

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Der Bildungsroman – die Lesart Hegels – oder vom kommenden Fiktionalismus

Nicht von der Hand zu weisen ist, was Hegel in seinen Vorlesungen über Ästhetik zur Prosa des bürgerlichen Lebens schreibt, die sich in die Literatur bannt – Hegel spricht vom Romanhaften: „Nun gilt es, ein Loch in diese Ordnung der Dinge … Weiterlesen

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Buchhandlungen in Berlin (2) – b_books in Kreuzberg

Die Serie über Berliner Buchhandlungen schlief ein, so daß die geneigte Leserin den Eindruck bekommen könnte, ich ginge lediglich einmal im Jahr Bücher kaufen. Das ist nicht der Fall. Letzte Woche reiste ich in den mir unliebsamsten Stadtteil von Berlin; … Weiterlesen

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Riskante Texte?

So forderte Burkhard Spinnen in seiner die Lesetage eröffnenden „Rede zur Literatur“. Es gab sie, und es gab auch literarisch Anspruchsvolles und erzählerisch Ausgefeiltes, was ohne die Produktion von Allgemeinplätzen auskam – insbesondere die heiter-heimtückische Prosa von Zwicky, aber auch … Weiterlesen

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tddl (6) – Die Preisträger des 40. Bachmannwettbewerbs

Bereits in den letzten Jahren überzeugte mich die Wahl der Jury nicht. Weshalb sollte es diesmal anders sein? Dachte ich mir, und so kam es. Ich halte Sharon Dodua Otoos vorgelesenen Text „Herr Gröttrup setzt sich hin“ für eine mißglückte … Weiterlesen

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tddl (5)

Sprachlich variantenreich ist der Text von Dieter Zwicky. Barock manchmal, witzig, herrliche Sätze und Kaskaden. Endlich Poesie und Politik, ohne daß es aufdringlich wirkt. So macht man das in Sprache.  Die weißen alten Männer zeigen es eben immer noch den … Weiterlesen

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tddl (4)

Astrid Sozio: Sie hat Negerin gesagt! Und Zigeunerin, Und nun geht, wie zu erwarten und berechenbar, die politisch korrekte Empörung und das Affektgeschwätz wieder einmal los. Nicht unterscheiden können zwischen Figuren- und Autorenrede, aber auf Twitter politisch tönen! Leider ist die … Weiterlesen

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