Schlagwort-Archive: Goethe

„Auf Vernichtung läuft’s hinaus“ – Castorfs „Faust“-Inszenierung an der Volksbühne

Seinen Einstand an der Berliner Volksbühne gab Frank Castorf 1990 mit Schillers Räubern. Seine letzte Inszenierung dort ist der Faust. Ein wunderbares Abschiedsgeschenk, das Castorf uns auf die Bühne wuchtete. Sieben Stunden Höllenfeuer, ein Ideengewimmel, es wird uns heiß zumute. … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Theater | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Karneval zu Rom, Karneval zu Köln

Goethe beschreibt in seinem zweiten Römischen Aufenthalt 1788 den dortigen Karneval in schönen Worten: „Das Römische Karneval ist ein Fest, das dem Volke eigentlich nicht gegeben wird, sondern das sich das Volk selbst gibt. Der Staat macht wenig Anstalten, wenig … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Gesellschaft, Gewaltdiskurse | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Texte zur Asche, Sehnsuchtsorte. Formen des gelingenden Scheiterns [Notizhefte der Gegenwärtigkeit] (1)

Bildbeschreibung Keine Ferne macht dich schwierig, Kommst geflogen und gebannt, Und zuletzt, des Lichts begierig, Bist du Schmetterling verbrannt.     So hieß es in den guten alten Zeiten, als noch (mehr oder weniger) umstandslos jene Gedichte geschrieben werden konnten, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Archive der Nacht, Ästhetische Theorie, Beckett, Formen des gelingenden Scheiterns, Misreading Nietzsche, Nietzsche | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Außerhalb des Textes: Was hinter einem Text sei. Oder: Das Bild, das wir uns machen, als Imagination und Imago – mit einem Blick auf Roland Barthes

Die philosophische Romantik ernst nehmen und im Sinne eines Novalis oder eines Schlegel einen Strom, einen unendlichen Fluß von Bildern zu erzeugen, in dem jedes neue Bild das alte durchstreicht und in eine andere Region treibt, so wie es in … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ästhetische Theorie, Die Macht und das Leben der Bilder, Literatur, Medien | Verschlagwortet mit , , | 4 Kommentare

Alexander Sokurows „Faust“

Nein: Die Sonne tönt nicht mehr nach alter Weise in Brudersphären Wettgesang, sie vollendet ihre vorgeschriebne Reise nicht mehr mit Donnergang, ihr Anblick gibt weder Engel noch Mensch Stärke, wenn keiner sie ergründen mag: die unbegreiflich hohen Werke, sie sind … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Film | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Weimar – zum Vatertag, zur Himmelfahrt

Es gilt heute, einige Photographien aus der schönen Stadt Weimar zu zeigen. Das bekannteste Bild, welches im kollektiven deutschen Gedächtnis seine Wurzel geschlagen hat: es ist jenes Denkmal, welches, vor dem Nationaltheater in Weimar stehend, die unverbrüchliche Freundschaft zwischen Schiller … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fetzen des Alltags, Photographie | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen