Archiv der Kategorie: Paris

Pariser Ansichten (4) – Ne pas se pencher au dehors

„Wissen kann unmöglich das Höchste sein – handeln ist besser als wissen.“ (H. v. Kleist, Brief an Ulrike v. Kleist, 1801) Dann war es still. Dann gingen viele Jahre hin und ich blieb hier in diesem kleinen Zimmer in Paris … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fetzen des Alltags, Paris | Verschlagwortet mit , | 2 Kommentare

Pariser Ansichten (3) – vom Friedhof Père Lachaise

„Die Existenz des reinen Begriffs, in den der Geist aus seinem Körper geflohen, ist ein Individuum, das er sich zum Gefäße seines Schmerzes erwählte.“ (G.W.F. Hegel, Phänomenologie des Geistes) Auf dem Friedhof Père Lachaise schlafen die Toten, und Spatzen springen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fetzen des Alltags, Paris, Photographie | Verschlagwortet mit , , | 5 Kommentare

Pariser Ansichten (2) – Camus und Foucault, auf meinem Weg in die Unterwelt

Orphisch verdreht, die alte Leier, die alten Lieder, es blüht der Flieder. Wieder. Jedes Jahr wieder. Na gut. Ich pflege den Ennuie, der zum Spazieren unerläßlich ist. Absurder Baudelaire-Abklatsch zwar, aber es geht nicht anders und unerläßlich für mein Unterfangen, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ausgesucht öde Orte, Fetzen des Alltags, Paris | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Pariser Ansichten (1)

Photographien aus Paris, geschossen und locker in Reihe eingestreut. Nicht als Tagebuch oder als Dokument gedacht, das ich zeigte, an einem bestimmten Ort, in einer bestimmten Straße, in einem bestimmten Quartier gewesen zu sein, sondern als Blick auf eine Stadt, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Paris, Photographie, Reisen | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

Paris, mon amour: Negativfilm: Erinnerungsbuch (1)

Ich lege die Paris-Negative jenes wunderbaren Jahres auf den Negativscanner und kopiere mir die schmalen Bilder als tiff-Dateien. Erste Sichtung einer Negativserie aus dem Jahre 1985: Als der junge Mann noch kein alter erfahrener Blogger war, sondern der Wunschtraumkünstler als … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Paris, Photographie, Reisen | 51 Kommentare

Wolsʼ Blick auf Paris sowie einige Aspekte zum photographischen Flanieren samt Blick auf die Photographien von Wols (2. Teil der Serie)

Beim gemalten oder gezeichneten Bild läßt sich meist – aber nicht immer exakt – der Unterschied bestimmen zwischen dem Hauptwerk, das eine Malerin, ein Maler am Ende eines Prozesses malte und als autorisiertes Werk anerkannte, und den Skizzen oder den … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ausstellungen, Paris, Photographie | Verschlagwortet mit , | 7 Kommentare

Die Tonspur zum Anlaß: Le Quatorze Juillet – Ah ça ira, ça ira, ça ira

. Und hier zudem ein feines Stück der französischen Punk Band „Oberkampf“, von der ich zwei Platten (nicht CDs!!!) im Regal habe. Ach, das waren Zeiten, damals. Die habe ich mir schön in Paris gekauft. . . Und weil ich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Paris, Tonspuren | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Stadtlandschaften – Ancien et Moderne

„Den Typus des Flaneurs schuf Paris. Daß nicht Rom es war, ist das sonderbare. Und der Grund? Zieht nicht in Rom selbst das Träumen gebahnte Straßen? Und ist die Stadt nicht zu voll von Tempeln, umfriedeten Plätzen, nationalen Heiligtümern, um … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Adorno, Konsumsphären, Moderne, Paris, Walter Benjamin | Verschlagwortet mit , , , | 6 Kommentare

Wozu Kunst? (4) – Interludium, die Tonspur zum Sonntag

 „Baudelaire hat nicht wie Gautier Gefallen an seiner Zeit gefunden, noch sich wie Leconte de Lisle um sie betrügen können. Ihm stand der humanitäre Idealismus eines Lamartine oder Hugo nicht zu Gebote, und es war ihm nicht wie Verlaine gegeben, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ästhetische Theorie, Beckett, Gesellschaft, Kunst, Literatur, Moderne, Paris, Philosophie, Photographie, Tonspuren, Walter Benjamin, Wozu Kunst? | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Atemlose Bilder – zum 80. Geburtstag von Jean-Luc Godard (1)

„In der Popkultur liegen alle Stücke gleich nah zur leeren Mitte“ (Bersarin) Kino – das ist die große Täuschung der Sinne, und es ist die wunderbarste Lüge – sieht man einmal von geliebten Objekten ab. (Und wir Fetischeure wissen, wovon … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Cinema revisted, Film, Kunst, Paris | Verschlagwortet mit | 13 Kommentare