Archiv der Kategorie: Postmoderne

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Nun bin ich seit Wochen kurz davor, mein über 30 Jahre währendes Abonnement der „Zeit“ zu kündigen, um auf die FAZ umzusatteln, was ich eigentlich schon lange hätte tun sollen, aber bisher aus Bequemlichkeit Monat um Monat hinausschob, und dann … Weiterlesen

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Die wunderbaren deformierten Jahre ungehemmten Denkens. Über Philipp Felschs „Der lange Sommer der Theorie“ (2)

Felsch erzählt diesen langen Sommer der Theorien in einer durchaus anregenden Weise – ich schrieb dies bereits im ersten Teil meiner Besprechung, wenngleich der Wein denn doch mit einigem Wasser zu verdünnen ist. Anregend insofern, weil Felsch einen unterhaltsamen Ton … Weiterlesen

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„Das richtige Leben im falschen“? Friedrich von Borries „RLF“: Revolte als Real Life Fiction, als Kunst, Klamauk oder Kolportage?

Zur Mitte des Augusts hin, zum Ende der trägen Hundstage, erschien Friedrich von Borries‘ Buch „RLF“ – ein zunächst kryptisch klingender Titel, der jedoch lediglich ein Akronym für „Richtiges Leben im Falschen“ bedeutet: Jenes bekannte Zitat  Adornos aus den „Minima … Weiterlesen

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Von der Kunst ein und zugleich gar kein Ich zu sein – Fernando Pessoa zum 125. Geburtstag

Es grenzt sich ein Buch über sich selber hinaus, multipliziert und dividiert zugleich, und es trägt diese Bewegung bereits im Titel: „Das Buch der Unruhe“. Es entfernt und entfesselt sich dort das Ich einer fiktiven Person, die sich als Hilfsbuchhalter … Weiterlesen

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Rahmungen eines Textes – „Aléas Ich“, zweite Lesung. Der Realismus der Literatur ist nicht die Realität

Und weil das für einige nicht ganz klar zu sein scheint, so sei ein Disclaimer vorausgeschickt: Dieser Text handelt von einem Text. Er hat nichts mit empirisch-faktischen Subjekten zu tun. Es geht um den Bezirk der Imagination – eine Welt, … Weiterlesen

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Spiegelungen des Autors, Brechung des Auktorialen, Spiele der Prosa – „Aléas Ich“ in erster Lesung, erste Szene

Der Schein des Scheins ist das Wesen der Kunst. Potenzierung und Depotenzierung. Diese Leseszene, die Anordnung des Textes, die Wörter, die Identität sowie die Positionierungen von Erzählerin oder Erzähler lassen sich in bezug auf den Roman „Aléas Ich“ trefflich mit … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Buchkritik, Literatur, Postmoderne | Verschlagwortet mit , | 28 Kommentare

Konstruktion, Dekonstruktion, Dekonspiration, „Aléas Ich“

Es tut sich in diesem Buch ein spannendes Spiel auf, das sich – unter anderem – um die Autor(innen)schaft und um Fiktionalität von Autoren gruppiert, und es stellt sich in dieser Prosa zudem die Frage „Wer schreibt?“, „Wer spricht?“ Aber … Weiterlesen

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Perspektivierung von Liebe und Identität: Fluchtpunkte. Über Aléa Toriks „Das Geräusch des Werdens“

Ich mag keine Buchbesprechungen schreiben. Das liegt daran, daß ich es sterbenslangweilig finde, Inhaltsangaben zu verfassen, wie es im Grunde notwendig ist, damit jene Leser, die das Buch nicht kennen, überhaupt wissen, worum es darin geht und damit die Leserinnen … Weiterlesen

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Endlich Gewißheit: Die Postmoderne endet 2011!

Zurück aus dem hohen Norden, dort wo die Rentiere wohnen, die Menschen raue Umgangsformen pflegen, dort wo im Winter die Tage kurz, die Nächte lang, die Frauen blond, die Gewässer kalt, die attraktivsten Frauen jedoch schwarzhaarig sind, wünsche ich allen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Derrida, Postmoderne, Poststrukturalismus | 27 Kommentare

Kunst und Geschmack (3)

Christoph Menkes Rekonstruktion des Geschmacksbegriffs Geschmack in der sich entwickelnden bürgerlichen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts liefert einerseits ein Modell zu Komplexitätsreduktion und -bewältigung – hier liegt, an sich, bereits die bürgerliche Gemütlichkeit gegründet: der deutsche Michel mit der Schlafmütze – … Weiterlesen

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