Archiv der Kategorie: Kunst

Eine Kunst als Verweigerung: Pin-Up und Shoah – Boris Lurie im Jüdischen Museum (1)

Als Adolf Eichmann von einem israelischen Wächter Nabokovs „Lolita“ zur Lektüre erhielt, soll er nach zwei Tagen dieses Buch mit dem Satz zurückgegeben haben, es handele sich um ein krankes, schädliches Machwerk. Was als obszön gewertet wird, hängt von der … Weiterlesen

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„Ein echter Schweizer neigt mehr zum Jodeln als zum Kubismus“ – 100 Jahre Dada

Ausgerechnet die Schweiz – so ruhig und beschaulich liegt sie da – als Geburtsort von Dada, wenn man Kunst an Daten knüpfen mag. Zürich 1916, als die erste Klub- und Kabarett-Performance im Geistes Dadas vor rund 50 Zuschauern über die … Weiterlesen

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„Every you Every me“: Stadt als Standort – Facetten des Populären (2)

„Das jemand in Berlin ‚lebt und arbeitet‘, kam hier einem Bedeutung generierenden Faktor gleich. So als wäre die Ortsangabe per se dazu in der Lage, etwas über künstlerische Arbeiten selbst auszusagen, Sinn zu stiften und dadurch die Sehnsucht nach Orientierung … Weiterlesen

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On Populare Culture. Aus E mach U: samt einem Blick auf Diederichsen und Heidegger

Diesen Satz möchte ich denn doch nachreichen, um das gestern Ausgeführte in die richtige Wendung zu bringen: „‚Leichte‘ Kunst als solche, Zerstreuung, ist keine Verfallsform. Wer sie als Verrat am Ideal reinen Ausdrucks beklagt, hegt Illusionen über die Gesellschaft. Die … Weiterlesen

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Texte und Gewebe, und dahinter. Die Schleier. Die Auslegung des Buches, die Lektüre der Schrift

Eine Kunstkritik im Sinne der literarischen, der deutschen Romantik? Zumindest heute ein Tag ohne Heideggers Verstrickungen. Text und Lektüre als Dekonstruktion und als Wirken des Werkes – freilich nicht im Sinne einer Rezeptionsästhetik. Daß ausgerechnet ein Philosoph und Theologe mit … Weiterlesen

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Nichtssagendes nichtssagend zu sagen: Das Feuilleton der „Zeit“

Ich beende, wenn es in diesem Blatt im Feuilleton so weitergeht, mein Abonnement der „Zeit“. Zunächst schrieb die furchtbare Iris Radisch einen Beitrag über Camus. Tenor dieses Radisch-Aufsatzes ist es, uns den Menschen Camus wieder näher zu bringen. (Davon abgesehen, … Weiterlesen

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Kartographie der Macht: Politik als geometrische Form. Über den Dokumentarfilm „Mark Lombardi. Kunst und Konspiration“

Geordnete und wohlgezogene Linien, Kurven und Bögen verweisen auf Namen und Institutionen, sie stellen Verbindungen her, die gestrichelten Kurven und durchgezogenen Bögen, auf speziellem Architekten-Papier gezeichnet, sind mit Pfeilspitzen versehen, Horizontal durchzieht ein Zeitstrahl das Bild. Von der Ferne betrachtet, … Weiterlesen

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Die Dialektik des Teufels

„Dicitur imago diaboli pulchra, quando bene representat foeditatem diaboli, et tunc foeda est.“ (Bonaventura, Sentenzen) [Man nennt das Bild des Teufels schön, wenn es die Häßlichkeit des Teufels gut wiedergibt.] Das Schöne lebt; selbst in einem Kunstwerk, das das Häßliche … Weiterlesen

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Lyrische Arbeitsfläche – aporetisch, dithyrambisch verdreht, mit einem Seitensprung zu Georg Lukács

Morgenlatte morgens, ohne Erfüllung. Während der Löffel im Kaffee stakt. Wo sonst? Fünf Uhr. Daß Lyrik noch funktioniert, ist ein Gerücht. Die Texte rauschen nicht einmal mehr. Denn Schreiben ist nirgends. Ich denke, die Aporie der Kunst, daß es keine … Weiterlesen

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Die Kunst an der Grenze – Transgressionen. Sowie ein Blick auf Arthur Cravan

Perspektiven der Klassischen Moderne Man muß oder besser: man sollte es nicht so weit treiben, wie der Amateurboxer, Schriftsteller und Performance-Künstler Arthur Cravan (22.5.1987 – 1918?), der 1912 in Paris die Zeitschrift „Maintenant“ herausgab – ein passender Name für eine … Weiterlesen

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