Archiv der Kategorie: Ausstellungen

Das Wesen des Weibes – „Geschlechterkampf. Franz von Stuck bis Frida Kahlo“ im Frankfurter Städel Museum

Im Spiel der Schleier und der Stoffe natürlich, wie Nietzsche es in seinen verschiedenen Vorreden propagierte, so steht das Weib da. Im Entzug, qua Stoff, der die Haut und jene zentralen Stellen des Körpers dem männlichen Blick und damit dem … Weiterlesen

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Eine Kunst als Verweigerung: Pin-Up und Shoah – Boris Lurie im Jüdischen Museum (1)

Als Adolf Eichmann von einem israelischen Wächter Nabokovs „Lolita“ zur Lektüre erhielt, soll er nach zwei Tagen dieses Buch mit dem Satz zurückgegeben haben, es handele sich um ein krankes, schädliches Machwerk. Was als obszön gewertet wird, hängt von der … Weiterlesen

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Von den Photographien: Phronesis des Betrachtens – f/stop Leipzig (2)

„Die Fotografie – das ist diese Gesellschaft der Bilder: Kein einzelnes Bild, sondern alle.“ „Der Terror der Bilder zielt auf den Alltag, auf das, was lebendig ist in uns.“ Ebenso wie die Philosophie, als Ontologie und Erkenntnistheorie, fragt die Photographie … Weiterlesen

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Die Bilder von Gewalt oder ein Bewußtsein von Nöten – f/stop Leipzig (1)

„Solche Mißgriffe (…) sind unvermeidlich, seitdem wir vom Baum der Erkenntnis gegessen haben. Doch das Paradies ist verriegelt und der Cherub hinter uns; wir müssen die Reise um die Welt machen, und sehen, ob es vielleicht von hinten irgendwo offen … Weiterlesen

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Eine Woche für die Photographie – f/stop Leipzig

Die EU hat seit Jahrzehnten ohne die Schweiz existiert. Sie wird nun auch ohne die Briten auskommen. Mir geht der Affenzirkus, die Rhetorik des Alarmismus und das mediale Hochgekoche lediglich auf die Nerven. Ist gerade der britische Kontinent untergegangen und … Weiterlesen

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American Beauty oder: Etwas stimmt hier nicht. Stephen Shore im c/o Berlin

Weshalb photographieren wir? Und wieso betrachten wir uns in Ausstellungen mit solcher Inbrunst Photographien fremder Menschen? Das sind zunächst allgemeine und nichtssagende Fragen, doch wenn wir die Bilder von Stephen Shore anschauen und uns seine US-amerikanischen urbanen oder halburbanen Räume … Weiterlesen

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Vollmond über Shinjuku – Daido Moriyama in Paris (2)

Photographien sind – trivialerweise – ein Medium, durch das wir die Welt gefiltert und wie in einer Metapher verdichtet uns betrachten können. Das reicht vom schönen und doch kalten Schein Ansel Adamsscher Landschaften bis hin zum outrierten und auf Reizwirkung … Weiterlesen

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Apologien des Zufalls – Daido Moriyama in Paris (1)

Wer die Fondation Cartier am Boulevard Raspail betritt, dem wird, wie mittlerweile in jedem Museum von Paris, gründlich per Apparat in die Tasche geleuchtet oder per Auge in den Rucksack geblickt. Safety first. Aber die Wachmänner scherzen und lächeln zumindest … Weiterlesen

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Lee Miller im Martin-Gropius-Bau

Unter dem Titel Zweiter Rat für Wien: Die Albertina und Lee Miller schrieb ich im Juli 2015 eine Besprechung, die ich an dieser Stelle zweitverwerte, da in Berlin ab dem 19. März  eine Ausstellung über eine der bemerkenswertesten Photographinnen zu besuchen … Weiterlesen

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Kirschblüten-Tsunami – „Zartrosa und Lichtblau. Japanische Fotografie der Meiji-Zeit 1869-1912“

Erster Ansatz: Wie durchlässig wirkt dieses transparente Rot und Grün. Da ist nichts Opakes, es schimmert hell. Nicht outriert oder auftrumpfend, sondern zart und doch beim Betrachten zugleich fremd, von Fudschijama bis Kimono, von Kendō bis Samurai. Bilder in pastellfarbenem … Weiterlesen

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