Schlagwort-Archive: Franz Kafka

Hamstern mit Kafka

Ein letztes Mal nur noch muß man als Protagonist und als Subjekt der Handlung heraustreten, um sich die notwendigen Vorräte zu besorgen oder vielleicht, wenn die Zeit bereits fortgeschritten ist, sie zu erjagen – eine Art Jäger Gracchus, die schlechte … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Franz Kafka, Gesellschaft | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Über die Lust der Dinge und den abzuschaffenden Realismus in der Literatur: Kein Lachen klingt vom Mond her

Res extensa. Diesen Nicht-Satz, der die bestimmte Form oder auch die Existenzweise einer Sache nennt, sollten wir mit einem Fragezeichen versehen. Zu schreiben also besser: „Res extensa?“, weil die ausgedehnte Sache bereits so etwas wie eine erkenntnistheoretisch motivierte Spaltung voraussetzt. … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ästhetische Theorie, Literatur | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Zeitschründe der Ewigkeit und all diese Zeiten des Vergeblichen: Call me Ishmael

„Warum ist das Leichte so schwer? An Verführungen hatte ich –. Laß die Aufzählung. Das Leichte ist schwer. Es ist so leicht und so schwer. Wie ein Jagdspiel, bei dem der einzige Ruheplatz ein Baum jenseits des Weltmeeres ist. Warum … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Franz Kafka, Literatur | Verschlagwortet mit , , | 6 Kommentare

Kafkas untergründige Schreibströme. Der Gerichtshof zu Berlin – jener „andere Prozeß“

So nannte Elias Canetti sein Buch über den Briefwechsel zwischen Franz Kafka und Felice Bauer. War es eine vertane Zeit? Vermutlich. Für beide. Was Kafka an diese Frau und diese Frau an Kafka band, bleibt wohl für immer ein Rätsel … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Franz Kafka, Literatur | Verschlagwortet mit , , , , , | 13 Kommentare

Der Begriff des Begriffs: Es werde Licht: Kafka-Schriften

Nein, keine dialektische Dialyse, keine Aufhebungstiraden, keine Angst, werte Leserin, geschätzter Leser: Hypocrite lecteur, – mon semblable, – mon frère. Ich finde es langweilig, die eigenen Suchbegriffe im Blog wiederzugeben, das macht man meist, wenn nichts mehr zu schreiben ist, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Franz Kafka, Literatur | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Aleatorik, Identitätspolitik und Literatur – samt kurzem Blick zu Kafka: Wovon schreibt die Literatur?

„Der Eigenname ist bedeutungslos. Doch gibt es verschiedene Weisen, bedeutungslos zu sein.“(Jacques Derrida) Von Nietzsche zum Beispiel wissen wir, daß er als Frau schrieb. Unter all den Schleiern und in all den Stilen, die manchmal einem Stilett gleichkamen. Wenn ich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Literatur, Poststrukturalismus | Verschlagwortet mit , , , , | 3 Kommentare

Eine Frau als feinstofflicher Ersatzstoff – 100 Jahre Franz Kafka. Oder auch: Teil 3 der Formen des gelingenden Scheiterns

Ein Katalysator bedeutet in der Chemie ein Stoff, der eine Reaktion antreibt bzw. die Geschwindigkeit der Reaktion merklich erhöht, aber im Reaktionsprodukt dann nicht weiter auftaucht und als Stoff nicht weiter verbraucht wird. In der Welt der Literatur bzw. im … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Formen des gelingenden Scheiterns, Franz Kafka, Literatur | Verschlagwortet mit , , | 5 Kommentare

100 Jahre Franz Kafka: Leben als Literatur. Formen des gelingenden Scheiterns (2)

Es ließe sich – als Reminiszenz an diesen Autor der Moderne – jeden Tag ein Text über Kafka schreiben: Ein Auszug aus seinem Tagebuch, aus einem seiner drei Romane oder aus einer der vielen Erzählungen und Prosa-Miniaturen könnte kommentiert werden. … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Formen des gelingenden Scheiterns, Franz Kafka, Literatur | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Franz Kafka – jene „Prosa der Moderne“

Kaum zu vergessen, kaum angemessen zu würdigen: Es wurde vor 130 Jahren, am 3.7.1883 Franz Kafka als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Prag geboren. Prag, die Stadt des Golem, Prag, die Stadt der Literatur, der Kunst, die Stadt an der … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Geburtstage, Literatur | Verschlagwortet mit | 11 Kommentare

Ausblick auf das Jahr 2013. Sowie ein kleiner Seitenblick auf Rainald Grebes Dada-Performance

Es stöhnt der Kaiser zur Kaiserin: „Madame, bin ich schon tiefer drin?“ Drauf haucht die Sissi zum Kaiser: „Ich komme meistens leiser!“ Doch es hat nicht sollen sein. Elisabeth Amalie Eugenie oder kosenamlich Sisi gerufen, geschrieben freilich wie in jenem … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ästhetische Theorie, Bloggen, Fetzen des Alltags | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen