Archiv der Kategorie: Formen des gelingenden Scheiterns

Für eine Philosophie des (gelingenden) Scheiterns

„Solange die Philosophie jedoch sich nur damit beschäftigt, ständig die Möglichkeit zu verbauen, sich erst auf die Sache des Denkens, nämlich die Wahrheit des Seins, einzulassen, steht sie gesichert außerhalb der Gefahr, jemals an der Härte ihrer Sache zu zerbrechen. … Weiterlesen

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Lüneburg I – Sargnagel, Scheerbart und die Welt zu verdinglichen

Wie soll man das Sujet und diese Art zu photographieren nennen? Einen metaphysischen Realismus? Eine ungeschminkte Welt? Das Photo als hard boiled story? – hinter jeder Ecke kann eine Grausamkeit lauern. Eine Welt, von Menschen befreit. Eigene Photographien zu kommentieren … Weiterlesen

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Die schöne Seele

Irgendwie und ganz im tiefinnern Ungewußten, Unbewußten fallen mir bei diesen Sätzen Hegels aus seinen Ästhetikvorlesungen bestimmte Szenerien und Menschen ein: „Denn auch für die wahrhaft sittlichen Interessen und gediegenen Zwecke des Lebens ist solch eine schöne Seele nicht offen, … Weiterlesen

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„Ein echter Schweizer neigt mehr zum Jodeln als zum Kubismus“ – 100 Jahre Dada

Ausgerechnet die Schweiz – so ruhig und beschaulich liegt sie da – als Geburtsort von Dada, wenn man Kunst an Daten knüpfen mag. Zürich 1916, als die erste Klub- und Kabarett-Performance im Geistes Dadas vor rund 50 Zuschauern über die … Weiterlesen

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Theorie und Praxis

Ist es ermutigend oder eher deprimierend, am Sonntagmorgen einen Text von Adorno zu lesen? Falsche Frage, falsche Kategorien, falscher Denkansatz. Ins Ungebundene geht die Fahrt: Schwarzes Denken, schwindelfrei und dennoch mit der Emphase des Körpers praktiziert. Nein, auch in dieser … Weiterlesen

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Nihilismus der Tat – Zu E.M. Ciorans 20. Todestag (2)

Nihilismus als Korrektiv? Intentionsloses Tun als Praktik des Lebens gar?: „Jedes planmäßige Streben auch nach dem Nirwana selber ist eine Fessel, wenn man nicht bereit ist, davon abzusehen. (…) Denken, ohne es wahrzunehmen, oder gar nicht denken, aber dasein und … Weiterlesen

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Lyrik in Kälte zu verwandeln – Ghostdancer

Dämmrung will die Flügel spreiten, Schaurig rühren sich die Bäume, Wolken zieh’n wie schwere Träume – Was will dieses Grau’n bedeuten? Hast ein Reh du lieb vor andern, Laß es nicht alleine grasen, Jäger zieh’n im Wald’ und blasen, Stimmen … Weiterlesen

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Kraniche über Küstrin – Bildszenen

„Poserschuhe“, entgegnete der Verkäufer auf meine Frage beim Schuhregal in der Jack Wolfskin-Filiale, „aber keine anständigen Schuhe zum langen Wandern sind das.“ Das sind die Sätze, die nachklingen. Schüsse fallen im Hintergrund, weit entfernt noch, ein Knall, ein weiterer, mit … Weiterlesen

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Lichtenberg-Connection

„Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, einen Menschen zu entzweien mit seinem Vater, die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter … Weiterlesen

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Skizzen der Melancholie, Skizzen der Liebe

„Der Mensch bekommt die Bedingung nie in seine Gewalt, ob er gleich im Bösen danach strebt; sie ist eine ihm nur geliehene, von ihm unabhängige; daher sich seine Persönlichkeit und Selbstheit nie zum vollkommenen Aktus erheben kann. Dies ist die … Weiterlesen

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