Archiv der Kategorie: Reisen

Reisenotizen (4) – Küstenstraßen, westnordwest

Während alle Menschen auf der Buchmesse in Frankfurt durch Gänge und Räume schreiten, schweben, schniefen oder hasten, um Attraktionen, Bücher und Menschen zu bestauen oder sich für ein Europa begeistern, daß in meinen Augen eher die Gestalt des schrecklichen Jean-Claude … Weiterlesen

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Reisenotizen (3)

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Reisenotizen (2) – Straßen und Gebeine

Heute Flores und auch Weiber Geile nackte Zeitvertreiber. Blumen, Katzen, Avenidas, Frauenbeine und sonstwiewas. Im Straßenraum wird schön gewildert: Der Weg zum Klo ist ausgeschildert. So schrieb es sich der Beobachter ins Notizbuch, während er die Beobachterinnen und Beobachter in … Weiterlesen

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Reisenotizen (1) – Tramuntana-Gebirge

Die Vierzigjährige wirft bewundernde Blick auf den Photographen, der die Avenida hinaufwandert. Eigentlich ist es gar keine Avenida, sondern ein Weg im Gebirge. Gut gangbar aber, denn ich bin kein Bergsteiger. Am Wegesrand Schluchten und das Gestrüpp der Macchia. Buschland, … Weiterlesen

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„immer wieder die kleinen Häuschen und vereisten Fensterscheiben und Schnee und Menschenleere“ – Neuhaus am Rennweg (Thüringen)

Wenn ich am Morgen durch die Landschaften aus Schnee spaziere, wie an jenem Wochenende im Thüringer Schiefergebirge, wenn ich in einer freundlichen Höhe von 766 Meter über Normalnull tief durchatme, kommt mir Kafkas später Roman „Das Schloß“ in den Sinn. … Weiterlesen

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Eisfeld (Thüringen) oder in der Abstraktion

Gewaltige Stille. Alles brach, kein Laut dringt ans Ohr, wenn ich durch die Gassen dieses Ortes schreite. Fast wie eine Ewigkeit, une saison en enfer. Dichterorte, Spielwiese für Photographieflaneure, die das Leben, das für viele schon lange nicht mehr lebt, … Weiterlesen

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Wiener Blut – keine aktionistische Komödie, aber ein Mysterienspiel

Ich lungerte gestern nacht – ebenso wie Foucault seinerzeit – in jenen Darkrooms herum. Ich suchte und trieb meine Begrifflichkeiten durch Suchmaschinen. Ich habe dabei ein schönes Buch entdeckt und sofort erstanden, ein kleiner Zufallsfund beim Recherchieren zu Hegel: „Nervenkunst: … Weiterlesen

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Phantasierte Orte. Oder: die beste Art des Reisens

Während alle unterwegs sind, variiere ich in fröhlichem Ton den Rilke-Pathos: Denn bleiben ist bestens, und die oft zitierte Frage der Punkkapelle The Clash beantworte ich, was das Reisen betrifft, in eine Richtung hin: I stay. Sommers läßt sich gut … Weiterlesen

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Schöne Fremde – Teju Coles Reisebericht „Jeder Tag gehört dem Dieb“

„Hic sunt leones“ schwang sich als Schrift früher auf Landkarten, darunter die kunstvolle Radierung eines Löwen, um die weißen Flecken der Welt zu markieren. Eine solche terra incognita ist für die meisten Nigeria. Wer keinen Grund hat, dorthin zu fliegen, … Weiterlesen

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Pariser Ansichten (1)

Photographien aus Paris, geschossen und locker in Reihe eingestreut. Nicht als Tagebuch oder als Dokument gedacht, das ich zeigte, an einem bestimmten Ort, in einer bestimmten Straße, in einem bestimmten Quartier gewesen zu sein, sondern als Blick auf eine Stadt, … Weiterlesen

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