Schlagwort-Archive: Walter Benjamin

Literarische Romantik, Surrealismus oder politischer Ästhetizismus? Walter Benjamin zum 125. Geburtstag

„Die Welt muß romantisiert werden. So findet man den urspr[ünglichen] Sinn wieder. Romantisieren ist nichts, als eine qualit[ative] Potenzierung. (…) Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnißvolles Ansehn, dem Bekannten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen … Weiterlesen

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Lüneburg I – Sargnagel, Scheerbart und die Welt zu verdinglichen

Wie soll man das Sujet und diese Art zu photographieren nennen? Einen metaphysischen Realismus? Eine ungeschminkte Welt? Das Photo als hard boiled story? – hinter jeder Ecke kann eine Grausamkeit lauern. Eine Welt, von Menschen befreit. Eigene Photographien zu kommentieren … Weiterlesen

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Urbane Räume (6)

„Lumpensammler traten in größerer Zahl in den Städten auf, seitdem durch die neuen industriellen Verfahren der Abfall einen gewissen Wert bekommen hatte. Sie arbeiteten für Zwischenmeister und stellten eine Art Heimindustrie dar, die auf der Straße lag. Der Lumpensammler faszinierte … Weiterlesen

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Die Maßnahme

Gestern kommentierte ich auf dem Blog von Norbert W. Schlinkert, der eine in Teilen berechtigte Klage, vor allem aber eine Sorge Aléa Toriks hinsichtlich der materiellen Existenz von Schriftstellern/Schriftstellerinnen und meine polemischen Passagen auf Aisthesis freundlicherweise aufgriff und dazu Überlegungen … Weiterlesen

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Die künstlichen Paradiese – Citylights

„Zum Crépuscule du soir: die Großstadt kennt keine eigentliche Abenddämmerung. Jedenfalls bringt die künstliche Beleuchtung diese um ihren Übergang  in die Nacht. Der gleiche Umstand bewirkt, daß die Sterne am Himmel der Großstadt zurücktreten; am allerwenigsten wird ihr Aufgang bemerkt. … Weiterlesen

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Ein Sturm, der vom Paradies her weht

Was ich von Jahresrückblicken halte, die aus privater Gestimmtheit öffentlich in der Welt des Internets geschrieben werden, läßt sich in wenigen Worten zu Papier bringen: Gar nichts. Die schönen und angenehmen Dinge, die sich Haut an Haut mit Menschen zutragen, … Weiterlesen

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Die Logiken der Sammlung – All das köstliche Krebsfleisch!

Ich betrete das Museum für Völkerkunde in Dahlem, schlendere zunächst wie ein Spaziergänger zwischen den Objekten, um mich auf die Kontemplation einzustimmen. Museum ist Zen-Buddhismus für den Bewohner des Okzidents. Der Okzidentale wandelt sich im guten alten Museum zum beruhigten … Weiterlesen

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Walter Benjamins „Zentralpark“. Das dialektische Bild des Todes

Der spleen ist das Gefühl, das der Katastrophe in Permanenz entspricht.“ (W. Benjamin) „Zentralpark“, so ist eine Fragmentsammlung von Walter Benjamin überschrieben, die zwischen 1938 und 1939 im Umkreis seiner Baudelaire-Studien entstand, also kurz vor seinem Selbstmord in Portbou, 1940, … Weiterlesen

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Post Privacy, mediale Darbietungen oder wie man in der Wahrheit verschweigt – anhand eines Zitats von Wolfgang Pohrt illustriert

Sozusagen als kleines Zwischenspiel, eingeschoben in den Raum zwischen Heidegger, NSA, Internet und Kommunikation, möchte ich ein Zitat von Wolfgang Pohrt bringen, bevor ich dann morgen in einem weiteren Text an die Heidegger-Debatte anknüpfe. Diese Textstelle aus dem Buch „Ausverkauf“ … Weiterlesen

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Texte und Gewebe, und dahinter. Die Schleier. Die Auslegung des Buches, die Lektüre der Schrift

Eine Kunstkritik im Sinne der literarischen, der deutschen Romantik? Zumindest heute ein Tag ohne Heideggers Verstrickungen. Text und Lektüre als Dekonstruktion und als Wirken des Werkes – freilich nicht im Sinne einer Rezeptionsästhetik. Daß ausgerechnet ein Philosoph und Theologe mit … Weiterlesen

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