Schlagwort-Archive: Heiner Müller

Heiner Müllers „Zement“. Vom Mythos der Revolution zur Revolution des Mythos?

„Und Morgen wird gemacht aus Jetzt und Hier Nämlich der Kommunismus ist kein Traum Genossin, sondern eine Arbeit, unsere.“ (H. Müller, Zement) Wie den Ausbruch aus der Geschichte gestalten, die eine von Klassenkämpfen ist? Immerwährend, nicht stillgestellt, die „Totschlägerreihe“ (F. … Weiterlesen

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Daily Diary (104) – Transiträume und Transmission: Vorblick auf Heiner Müllers „Zement“

Sofaplaneten: Alter Schrott muß raus, neuer Schrott kommt rein. So geht das in Berlin. [Das ist von der Länge des Textes her kürzer als ein Haiku und damit sicherlich ganz im Geschmack von Hannes Wurst. Weshalb viele Worte verlieren, wenn’s … Weiterlesen

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Heiner Müller zum 85. Geburtstag – „Trümmer die großen Gedichte, wie Leiber, lange geliebt …“

 Ich schrieb in diesem Blog an verschiedenen Stellen über Heiner Müller, so z.B. hier, ich verlinke dies, damit auch die alten Texte einmal wieder ausgegraben und gelesen werden, denn das ist es, was ich am Prinzip des Blogs als unzureichend … Weiterlesen

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Melancholia (3) – Einverleibungen, geschichtsphilosophisch: Zirkumzisionen

Der Versuch, diese Serie zur Melancholie und ihren Ausprägungen fortzusetzen. Nein, kein Versuch, sondern ich setze sie fort. Das Kannibalische als Moment der (oralen) Einverleibung funktioniert in verschiedenen Weisen und entäußert sich nicht nur in der libidinösen Besetzung des Objektes … Weiterlesen

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Und nichts als im Blut zu schreiten: Geister, Wiedergängertum – „schwimmende Hölderlintürme“, schwarzgallig

Geschichtsphilosophie in nuce – Heiner Müller Es ist der Geist Hamlets als Fleischwerdung, der in Heiner Müllers „Die Hamletmaschine“ zur Geschichte drängt. Wiederkehr. In den Sentenzen geschieht nichts anderes mehr als die Wiederholung, gesprochen in der Vergangenheitsform, und es stellt … Weiterlesen

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Hamburg – Kapitalistischer Realismus (Part 2) samt der Tonspur zum Sonntag

Um mit den Photographien nicht zu sehr aus dem Takt zu geraten, sei hier auf „Proteus Image“ sogleich der zweite Teil meiner Hamburg-Serie gegeben. Ich will dazu gar nicht große Worte verlieren, das Prinzip der Bild-Anordnung nannte ich bereits. Die … Weiterlesen

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Engel der Geschichte

Ich möchte heute und hier, unkommentiert, zwei Text nebeneinander stellen und zusammen- oder gegeneinander lesen: „Ich bin der Engel der Verzweiflung. Mit meinen Händen teile ich den Rausch aus, die Betäubung, das Vergessen, Lust und Qual der Leiber. Meine Rede … Weiterlesen

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Der letzte Tag der DDR: Leipzig, 9. Oktober

20 Jahre keine DDR (8)       „Die Dekoration ist ein Denkmal. Es stellt in hundertfacher Vergrößerung einen Mann dar, der Geschichte gemacht hat. Die Versteinerung einer Hoffnung. Sein Name ist auswechselbar. Die Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Das … Weiterlesen

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Stalinstadt

 20 Jahre keine DDR (Teil 2) Der sozialistische Führer baute den Arbeitern eine schöne neue Stadt und ein Stahlwerk: („Wir loben die guten Sozialisten“) (Heute: Eisenhüttenstadt) Vom chic des Totalitären? Nein, nein, (eine Fortschreibung der „Wolokolamsker Chaussee“.) Die Spur der Russischen … Weiterlesen

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Daniel Kehlmann, Brecht, der postmoderne Roman und ein Literaturrätsel

 Ich habe seinen neuen Roman „Ruhm“ nicht gelesen, und obwohl er vom Thema der Identität sowie dem Spiel zwischen realer und virtueller Welt her interessant sein könnte, denke ich, daß mich Kehlmanns Roman am Ende nicht interessieren wird: zu künstlich … Weiterlesen

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