Archiv der Kategorie: Die Macht und das Leben der Bilder

Die Bilder des Krieges: Eine Ästhetik des Schreckens oder ästhetische Lust am Schrecklichen?

Eigentlich eher eine rhetorische Frage, mit der ich einen mehrteiligen Besprechungsessay zu drei Photo-Büchern einleite: Kann man Krieg in Photos verklären, und inwieweit beeinflussen Photographien unsere Sicht auf ihn, indem Zeitungen ästhetisch ansprechende Kriegsphotographien drucken statt der Schockbilder? Diesen Vorwurf … Weiterlesen

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Von Ferch nach Caputh. Oder Szenen vom Nichts und vom Wesen einer kommenden Photographie: Touring on destruction

„Nach meiner Ansicht kann man nicht behaupten, etwas gesehen zu haben, bevor man es fotografiert hat.“ (Émile Zola. Ich gehöre durchaus zu denen, die, wenn sie von anderen klauen oder abschreiben, was in der Blogosphäre mehr als beliebt ist, wenigstens … Weiterlesen

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Photographien vom Krieg. Drei Ausstellungen zu Krieg und Frieden in Dresden (1). Robert Capa im Kupferstichkabinett

„Die Fotografie, das ist die Wahrheit. Kino, das ist die Wahrheit 24 Mal in der Sekunde.“ (Jean-Luc Godard, in: „Der kleine Soldat“) Es ist die unaufhebbare Paradoxie des Krieges: Wenn der Krieg nicht zu uns kommt, bleibt er unserem Erfahrungsraum … Weiterlesen

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„Das Leiden anderer betrachten“ – Die toten Kinder am Strand

Gestern zeigte ich auf diesem Blog jene fünf Photographien von den toten, an Land gespülten Kindern. Ich habe über diese Bilder nachgedacht, ich schaute mir diese Photographien lange an, über Stunden, immer wieder betrachtete ich sie. Ich wollte nachvollziehen, ab … Weiterlesen

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Nicht die Photographien sind das Grauen, sondern das, was sie zeigen: „Multicultural graveyard“

Solche Photographien, wie sie Khaled Barakeh auf seiner Facebook-Seite unter dem Titel „Multicultural graveyard“ einstellt, machen sprachlos, und sie eignen sich nicht wirklich gut, um daran Reflexionen oder gar Theorie anzuknüpfen. Andererseits kann und möchte ich solche Bilder nicht unkommentiert … Weiterlesen

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Die Befreiung der Wirklichkeit in den Bildern – Helmut Lethens „Der Schatten des Fotografen“ (1)

 Jede Photographien be-deutet und zeigt uns etwas – mag sie auch noch so banal erscheinen. Aber was bildet sie ab? Die Dinge, wie sie sind? Die Objekte, die Szenen, die Menschen im Portrait oder in Bewegung, gleichsam in ihrer Wesentlichkeit, … Weiterlesen

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Ansicht auf Toledo – El Greco zum 400. Todestag

In der roten Robe, der Kardinal. Die Brille als ein Mittel und Medium, um sichtbar zu machen, was dem bloßen menschlichen Auge verschwommen scheint. Von El Greco gemalt, als Auftrag, diesseitig und im Portrait einer Figur, Großinquisitor Kardinal Fernando Niño … Weiterlesen

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Außerhalb des Textes: Was hinter einem Text sei. Oder: Das Bild, das wir uns machen, als Imagination und Imago – mit einem Blick auf Roland Barthes

Die philosophische Romantik ernst nehmen und im Sinne eines Novalis oder eines Schlegel einen Strom, einen unendlichen Fluß von Bildern zu erzeugen, in dem jedes neue Bild das alte durchstreicht und in eine andere Region treibt, so wie es in … Weiterlesen

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Der verhüllte Blick – Die Macht und das Leben der Bilder (5)

Es gibt Photographien, die verselbständigen sich, und sogar in der Flut der Bilder im Zeitalter des multimedialen (weißen) Rauschens bleiben solche Abbildungen zumindest eine Zeit lang im Kopf hängen. In dieses kollektive Schema fallen z.B. zahlreiche Bilder aus dem Vietnamkrieg, … Weiterlesen

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Once Upon a Time in the West and Forty Years ago: Kurz vor Ende des Vietnamkriegs – Die Macht und das Leben der Bilder (4)

„Um aber den Kommunisten zum Wohl des Saigoner Regimes weitere Konzessionen abzutrotzen, versuchten die USA mit Operation Linebacker II Hanoi unter Druck zu setzen. Die elf Tage andauernden so genannten „Weihnachtsbombardements“ von 1972, bestehend aus 739 Angriffen mit Boeing B-52-Bombern … Weiterlesen

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