Schlagwort-Archive: Kant

Vom Erhabenen, vom Schaudern und vom Vergehen in der Zeit

„Es ist ein vornehmlich in der frommen Sprache üblicher Ausdruck, einen sterbenden Menschen sprechen zu lassen: er gehe aus der Zeit in die Ewigkeit.  Dieser Ausdruck würde in der Tat nichts sagen, wenn hier unter der Ewigkeit eine ins Unendliche … Weiterlesen

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Sensus Communis – Von der „Freiheit zum Objekt“

Man kann das bei einer Literaturbesprechung in einem Blog anders machen als im klassischen Feuilleton oder im wissenschaftlich gedeckten Essay: Mäandern, wildern, unsystematisch ticken und Zitate vertickern. Notate fertigen, denn ein Blog kann Notziheft sein, sofern diese Einträge denn hinreichend … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Adorno, Ästhetische Theorie, Literatur | Verschlagwortet mit , , , , , | 3 Kommentare

Pascals Wette

Wir können auf Pferde wetten, wir können darauf wetten, daß es immer einen Dümmeren gibt, der noch Dümmeres als der vorhergehende Dumme schreibt (das dürfen SpOn-Schreiber, FAZ- oder Zeit-Journalisten, gerne auch Blogs sein, ebenso Konferenzen wie die Trollcon, die die … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Dialektische Bilder, Metaphysik, Philosophie | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Immanuel Kant in Rostow am Don

Wer meint, Philosophie – insbesondere die deutsche – sei nicht wirkungsmächtig, der lügt oder weiß es nicht besser. Daß Philosophie auch praktisch und handfest werden kann, ja zuweilen sogar werden muß, wenn es drauf ankommt, wurde in jenem Städtchen der … Weiterlesen

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Tugendlehre als Form der Moralphilosophie und der Gesellschaftskritik? – Einige vorbereitende Überlegungen zu Adornos „Minima Moralia“ (1)

„Kurz, also was Moral heute vielleicht überhaupt noch heißen darf, das geht über an die Frage nach der Einrichtung der Welt – man könnte sagen: die Frage nach dem richtigen Leben wäre die Frage  nach der richtigen Politik, wenn eine … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Adorno, Gesellschaft, Gewaltdiskurse, Kritische Theorie, Moderne, Philosophie | Verschlagwortet mit , , , , | 13 Kommentare

Januartag mit Kant

Zuweilen hat die Krankheit etwas für sich, denn in den aufblitzenden und schnell wieder verglühenden Momenten von Geistestätigkeit und Intensität, jenen kurzen Stunden, die der extremen Wachheit geschuldet sind und sich selbst bei Krankheiten – aber vielleicht ja gerade dort … Weiterlesen

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Kunst und Geschmack (2)

Zunächst möchte ich anhand von Christoph Menkes Aufsatz „Ein anderer Geschmack. Weder Autonomie noch Massenkonsum“, der im Septemberheft 2009 der „Texte zur Kunst“ erschien, einige Aspekte zum Verhältnis der sich entwickelnden bürgerlichen Gesellschaft sowie der damit einhergehenden Emanzipation eines Subjekts … Weiterlesen

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Caspar David Friedrich

„… als ob einem die Augenlider weggeschnitten wären.“ (Heinrich v. Kleist) Schwarz ist das, was für den gewöhnlichen Sprachgebrauch als die Romantik eines C. D. Friedrich bezeichnet wird, nicht, doch treten die Gemälde in ihrer Mehrheit düster-verhangen oder melancholisch auf … Weiterlesen

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Immanuel Kant – Zum 205. Todestag

 Ich habe ihn, ich gebe es zu, vergessen vor lauter Thomas Bernhard: Immanuel Kant, welcher heute seinen 205. Todestag hat. Bernhard zumindest hätte es gefallen, am selben Tag sterben zu dürfen, wie jener große Philosoph der Aufklärung, zumal Bernhard schließlich … Weiterlesen

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