Schlagwort-Archive: Tocotronic

Urbane Szenen – Wien, 6. Bezirk. Eine lyrische Vernichtung

Ich will die Nacht. Diese eine Nacht, die am Abend mit ihren Szenen und Bildern beginnt, die sich fortwirkt und ins Dunkle treibt, ohne jegliches Ereignis. Ich will die Nacht, kein Kokain, sondern die Starrheit der Dinge: Häuserwände in einem … Weiterlesen

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„Tocotronics“ rotes, neues Album

Der 1. Mai ist als Tag insofern bedeutsam, als ich nicht mehr in Konzerte gehe. Es sei denn, es werden dort Mahler, Beethoven oder Schönberg gespielt, und ich kann, während ich höre, gepflegt im Konzertstuhl sitzen. Gefesselter Konzertbesucher, der ich … Weiterlesen

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Die Tonspur zum Sonntag – Tocotronic in Concert: Atlantic City oder Zabriskie Point?

Der Betreiber dieses Blogs wird seine Leserinnen und Leser am 1. Mai diesen Jahres leider nicht mit Photographien von der ungemein revolutionären 1. Mai-Demo versorgen können, wie bereits letztes Jahr und Male davor, weil er an diesem Tag beim Konzert … Weiterlesen

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„Let there be rock …“: Tocotronic in Concert

X X Es gibt Rezensenten, die schreiben witzig, bildhaft, lebendig, mit Esprit, überbordend, sich verausgabend und phantasievoll – so auch der Verfasser dieser Blog-Kolumnen. Eine besondere Kunst ist es allerdings, in dieser Art und auf diese Weise ebenfalls Konzertkritiken, spezieller … Weiterlesen

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Weiterentwicklungen – Compendium in Furore („Denn das ist Rock ʼnʼ Roll“)

In einem der Kommentare des gestrigen Tages gebrauchte ich für die Musik des neuen Albums von Tocotronic die Wendung, die Band habe sich weiterentwickelt. Darauf intervenierte Alterbolschewik und strich den beleidigenden Charakter dieses Begriffes gegenüber Rockmusikern heraus. Ja, es ist … Weiterlesen

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Alkohol (Alcools), Verbotsirrtum, virale Delirien. Krankenlager, Prämortem samt Arbeit der Lyrik

Ich liebe auf dem Lager, dahingestreckt, ich kann flanieren, jedoch: ich darf nichts trinken. Dunkel öde und leer/ist das Meer. Der Riesling ist mir verwehrt, der Whisky sowieso, des Väterchen Frosts Wodka nicht mehr mein Geselle und die weibliche Anmut … Weiterlesen

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Ornament und Versprechen. Teilzeit- und Freizeiterotiker – plüschophil

Am 29.1. gab es im Lido ein Konzert der besten deutschsprachigen Band, nämlich von Tocotronic. Ich konnte leider aus verschiedenen Gründen nicht auf dieser Veranstaltung weilen. Wie der dort anwesende Jens Balzer berichtete, war es ein ausgesprochen gelungenes Konzert. 20 … Weiterlesen

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Ratio et oratio: „Verschwör Dich gegen Dich …“ – Tocotronics neue (Sc)Hallplatte „Wie wir leben wollen“

Und dieses Prinzip der Sich-gegen-sich-selbst-Verschwörung, so meine ich, um auf die reine Subjektivität des Meinens und Dafürhaltens sich zu kaprizieren [ein immer wieder beliebtes Procedere], ist nicht die schlechteste Weise der Auseinandersetzung und der Diskurserzeugung. Denken entsteht erst in der … Weiterlesen

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Vierundzwanzig Stunden – Fetisch und Photographie

Zwischen Plastikpilzen auf einem Weihnachtsmarkt, die eine Märchenhütte schmücken, den ersten Schneeflocken, die fallen und sogleich schmelzen, zwischen dem Brandenburger Tor um 15 Uhr, in Potsdam, preußischblau: zwei Blicke, eine Frau und ein Mann, in Mantel, Schal und Jacke gehüllt, … Weiterlesen

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Acedia, luxuria, superbia

Ok, es ist ein bißchen Eitelkeit dabei, wenn ich mir das Ende herbeisimuliere und -phantasiere. Ja, ich neige zur Eitelkeit (superbia), tue aber immerzu bescheiden. Dies ist neben acedia und luxuria ein drittes Laster. Womöglich trug auch die Finsternis und … Weiterlesen

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