Schlagwort-Archive: Literatur

Riskante Texte?

So forderte Burkhard Spinnen in seiner die Lesetage eröffnenden „Rede zur Literatur“. Es gab sie, und es gab auch literarisch Anspruchsvolles und erzählerisch Ausgefeiltes, was ohne die Produktion von Allgemeinplätzen auskam – insbesondere die heiter-heimtückische Prosa von Zwicky, aber auch … Weiterlesen

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Haarflaum in der Abfickzone. Oder: Über die Schwierigkeiten von Prosa und Lyrik

Dies ist ein Text, den ich als eine Art Blogantwort bzw. als Kommentar bei der von mir hoch geschätzten Schriftstellerin Aléa Torik schrieb. Auf die Frage, wie eine Schriftstellerin oder ein Schriftsteller von ihrem Schreiben leben können. Ich möchte diesen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bloggen, Fetzen des Alltags, Gedichte, Literatur | Verschlagwortet mit , | 19 Kommentare

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Kunst ist nicht für alle da. Dies sollte durchaus nicht ihr unfreiwilliges Schicksal sein, sondern formbewußt ihrem Entstehungsgrund eingegeben. (Botho Strauß) Das kann man als elitäres Denken lesen. Immer beliebt, solch ein Vorwurf, von der demokratischen Volks- oder Kunstgemeinschaft geäußert, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ästhetische Theorie, Literatur | Verschlagwortet mit , , | 32 Kommentare

Hic Rhodus, hic saltus. Oder von welchen Romanen werden wir sprechen,

wenn wir in zehn oder zwanzig oder in dreißig Jahren über die Literatur der BRD uns unterhalten und uns an das Jahr 2014 oder den Beginn dieses Jahrhunderts erinnern? Werden Namen von Autoren aus dieser Zeit genannt, die herausragten, so … Weiterlesen

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Faltungen der Zeit – Juli Zehs „Schilf“ (1)

So beginnt vom Plot her und vom Stoff ein gut gebauter Roman und erzeugt jenen Lesesog: Ein (melancholischer) Rückblick des Erzählers/der Erzählerin auf zwei in der Studienzeit innig verbundene, unzertrennliche Freunde, geniale Ausnahmestudenten der Physik, gekleidet und mit dem Habitus … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Buchkritik, Kriminalromane, Literatur | Verschlagwortet mit , | 10 Kommentare

Rolf Dieter Brinkmann (2)

Brinkmann trifft in dem Gedichtband „Westwärts 1&2“ den Ton jener Zeit der ausklingenden 60er und insbesondere der frühen 70er Jahre, er legt einen kollektiven Strom dichterisch frei, bringt ihn in Bilder, verdichtet dieses Strömen: nämlich das Moment von Subjektivität und … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fetzen des Alltags, Literatur, Lyrik, Reisen | Verschlagwortet mit , , | 7 Kommentare