Archiv der Kategorie: Todestage

Heinz Keßler ist tot

Ich hatte schon immer einen ästhetizistischen Fimmel, überhaupt für Uniformen und insbesondere für die Paraden der NVA. Zum ersten Mal 1982 in Ostberlin gesehen, am 6. Oktober, also einen Tag vor dem Jahrestag der Republik. Da marschierten sie auf und … Weiterlesen

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Jener jungen Körper – Die Photographien Ren Hangs

Heute am Vormittag sollte eigentlich ein wenig noch zu den Fragen der Kunst gehegelt und geschlegelt werden, aber gestern abend las ich in der „Welt“, daß der chinesische Photograph Ren Hang sich mit nur 29 Jahren das Leben nahm. Ich … Weiterlesen

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„Aufruhr der Mittelschichten“, Verdinglichung und Dinghaftes – Zum 50. Todestag von Siegfried Kracauer

Wieder einmal verspätet – um zwei Tage. Vor 50 Jahren verstarb Siegfried Krakauer in New York. 1933 wurde er, wie viele andere auch, aus Deutschland ins Exil getrieben. Er landete am Ende in den USA und kehrte, anders als Adorno … Weiterlesen

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Das auratische Kunstwerk – Man Ray zum 40. Todestag

Sterben sei ein echt surrealistischer Akt, verkündete André Breton in seinem zweiten Surrealistischen Manifest, und zwar indem man einfach mit einem Revolver in die Menge schießt. Der Schock, den solche Sätze auslösten, lag darin, daß Breton es ernst meinte. Nicht … Weiterlesen

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Manfred Krug ist tot – „Wenn die Entlein übers Wasser sind geschwomma …“

Traurig bin ich, ich habe ihn als Schauspieler gemocht, er hatte in seinen Auftritten Charisma, er war eine Type – wenngleich ich ihn nur in wenigen Filmen und Serien sah. In seinem wohl bekanntesten Film „Spur der Steine“, der für … Weiterlesen

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29.9.1941: Die Schlucht von Babij Jar und der ganz Andere als Spiegel des Eigenen – aus Katja Petrowskajas „Vielleicht Esther“

Asynchronizität der Zeiten und der Blicke am Ort der Erinnerung, der für andere nur ein Platz zum Spazieren ist. Orte, die sich nur in der Sprache noch ins Bild bringen lassen. Erinnerungen sind (Sprach-)Konstruktionen. Oder Versuche, einem Etwas, einer schmerzhaften oder … Weiterlesen

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„… und die Welt ist eine kalte Welt“ – zum 60. Todestag von Bert Brecht

Ihr wollt ein Liebeslied? Es gibt kein Liebeslied. Nicht jetzt, nicht heute. Nein, wir brauchen nicht die schönen, alten Liebeslieder. Denke ich mir. Poetisiert Euch nicht, das ist Marketing für Buchverlage. Und glotzt nicht so romantisch. Aber die Kampflieder gehen … Weiterlesen

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Zum 10. Todestag von Robert Gernhardt

Da gibt es eine schöne Würdigung von Uwe Wittstock auf seinem Blog „Die Büchersäufer“. Ganz richtig seine Klage darüber, daß Gernhardt nie den Büchner-Preis erhielt. Ein Versäumnis in der Tat und ersten Ranges! Bei Facebook auf Gernhardt eine zarte, feine … Weiterlesen

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Kapitalistischer Realismus an der Ruhr oder der beste aller Tatort-Kommissare und ein großer Schauspieler – Zum Tod von Götz George

„Duisburg-Ruhrort“, „Das Mädchen auf der Treppe“ – diese Tatorte weckten früh schon meine Liebe zum Ruhrgebiet. Die uralten Spelunken unten am Duisburger Hafen. Ruhrlandschaft aus Schloten, Stahl und Hochöfen, diese zerstörte Stadt, die verfallene, und doch eine kleine Perle. Bilder … Weiterlesen

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Selbst sein Schweigen war beredt – Karl Kraus zum 80. Todestag

„Unsere Kultur besteht aus drei Schubfächern, von denen zwei sich schließen, wenn eines offen ist: aus Arbeit, Unterhaltung und Belehrung.“ Über Karl Kraus zu schreiben, kann nur bedeuten, Karl Kraus selbst sprechen zu lassen. Alles andere bleibt schales Nachholen und … Weiterlesen

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