Archiv der Kategorie: Fetzen des Alltags

Masculin – feminin oder von der Politik im Text

„es ist unmännlich, sich in einer  Zeit, wo man geradezu Politik athmet, des Sprechens und Schreiben‘s darüber enthalten zu wollen; und doch, umgekehrt, als mein Artikel noch sein Männlichkeits-Attribut hatte, setzte mich dieser Anhängsel auch in Verlegenheit, wie wenn man … Weiterlesen

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Jahrestage: Weihnachtsstern oder roter Oktober?

„Ich schätzte die Sowjetunion nicht wegen ihrer Nachteile, wie Planwirtschaft, Arbeitsplatzgarantie und festgeschriebener Einkommen, sondern wegen ihrer Vorzüge, wie Atomraketen, Panzerarmeen und riesiger Raketenkreuzer, die das einzige Mittel waren, den überbordenden Kapitalismus im Zaum zu halten und zu zivilisiertem Verhalten … Weiterlesen

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Der Name der Rosen

Eine große Einkaufsstraße in Berlin, da, wo ich in der Nähe wohne und wo die Parteien ihr Wahlmaterial verteilen. Es gab heute eine rosa Rose von der CDU, in die Hand gedrückt am Wahlkampfstand. Um den Stengel geheftet das Bild … Weiterlesen

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Von den Statuen oder die herbe Schönheit fränkischer Frauen

 „Je näher wir dem Park kommen, wo das Unbewußte der Stadt nistet, desto bedrohlichere Formen nehmen die großen Faktoren des städtischen Lebens an, erheben sich über das Ödland und seinen Lumpensammler- und Schrebergärtnerhütten mit der stereotypen Majestät und der erstarrten … Weiterlesen

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„Einmal die 5 und die 52 bitte!“

Das  kann man auch mal machen: Alte Texte korrigieren, umschreiben und dann im Blog noch einmal posten. (Ist schon Sommerloch? Wann fängt es an? In Frankreich ist das einfacher, da gibt es les grandes vacances.) Bei Restaurantkritiken ist das System … Weiterlesen

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Im Grandhotel Abgrund, der Ästhetiker in der Revolte

Ich hoffe, meine Bestellung beim lokalen Buchhändler führt dort nicht zu Irritationen und darüber hinaus zu einer möglichen Rasterfahndung nach subversiven Gesellen. Zwar ist im Leben und in der Welt nichts mehr harmlos, hier aber im Reich der Bücher sowie … Weiterlesen

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Vom Sublimierungsdenker in der Theorie

„Ich glaubte aber, das sexuelle Ereignis, ob Tier oder Mensch, sei etwas Ungeheures. Später dachte ich, man könnte sich nichts Verführerisches vorstellen als die Frauen als Stuten. Nie sprach jemand davon, aber viele dachten es, ganz gewiss.“ Dies schreibt Karl … Weiterlesen

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Heinz Keßler ist tot

Ich hatte schon immer einen ästhetizistischen Fimmel, überhaupt für Uniformen und insbesondere für die Paraden der NVA. Zum ersten Mal 1982 in Ostberlin gesehen, am 6. Oktober, also einen Tag vor dem Jahrestag der Republik. Da marschierten sie auf und … Weiterlesen

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Nachblick Buchmesse sowie ein Vorblick auf Clemens Meyer

Was bleibt? Wie immer viele Manga-Mädchen, Manga-Boys, Fleisch, Haut, Lektüren, ein Freiabo von der Jungen Welt, was mir ein mißbilligendes Kopfschütteln sowie die Ausschimpfe der Frau an meiner Seite eintrug. Jugendliche, die in Scharen sich durch die Hallen schieben. Vermüffelte … Weiterlesen

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Oculi mei semper ad Dominum – das Besinnungsbild zum 3. Fastensonntag

Noch ganz benommen und begeistert, ganz aufgesteigert und geläutert, gestimmt und der Welt wohlgesonnen, wird nun das Tageswerk begonnen. Hingerissen von Castorfs Faust-Inszenierung mit knapp sieben Stunden Spieldauer, was naturgemäß wenig Schlaf bedeutet, da ich grundsätzlich gegen sieben Uhr erwache, … Weiterlesen

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