Archiv der Kategorie: Fetzen des Alltags

Jene Hamburger Jahre. Zum Tod Uwe Kopfs

Heute vor einem Jahr verstarb der Kolumnist, Musikkritiker und Romanautor Uwe Kopf. Wer in den 80er Jahren in Hamburg lebte, sich für Musik interessierte und das einschlägig bekannte Stadt-Magazin „Szene Hamburg“ las, wird ihn kennen. „Tempo“-Leser vermutlich ebenfalls. Alle anderen … Weiterlesen

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Die dunkle Kammer

„Kill your darlings!“, hieß es in den Schreibratgebern. Ich habe es getan. Sie nennen mich Monsieur Verdoux, ich bin auf der Flucht. Ich trage eine Schlangenlederjacke und fahre Citroën CX. Die letzten beiden Photographien entstammen der Ausstellung „3. Berliner Herbstsalon“ … Weiterlesen

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Masculin – feminin oder von der Politik im Text

„es ist unmännlich, sich in einer  Zeit, wo man geradezu Politik athmet, des Sprechens und Schreiben‘s darüber enthalten zu wollen; und doch, umgekehrt, als mein Artikel noch sein Männlichkeits-Attribut hatte, setzte mich dieser Anhängsel auch in Verlegenheit, wie wenn man … Weiterlesen

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Jahrestage: Weihnachtsstern oder roter Oktober?

„Ich schätzte die Sowjetunion nicht wegen ihrer Nachteile, wie Planwirtschaft, Arbeitsplatzgarantie und festgeschriebener Einkommen, sondern wegen ihrer Vorzüge, wie Atomraketen, Panzerarmeen und riesiger Raketenkreuzer, die das einzige Mittel waren, den überbordenden Kapitalismus im Zaum zu halten und zu zivilisiertem Verhalten … Weiterlesen

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Der Name der Rosen

Eine große Einkaufsstraße in Berlin, da, wo ich in der Nähe wohne und wo die Parteien ihr Wahlmaterial verteilen. Es gab heute eine rosa Rose von der CDU, in die Hand gedrückt am Wahlkampfstand. Um den Stengel geheftet das Bild … Weiterlesen

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Von den Statuen oder die herbe Schönheit fränkischer Frauen

 „Je näher wir dem Park kommen, wo das Unbewußte der Stadt nistet, desto bedrohlichere Formen nehmen die großen Faktoren des städtischen Lebens an, erheben sich über das Ödland und seinen Lumpensammler- und Schrebergärtnerhütten mit der stereotypen Majestät und der erstarrten … Weiterlesen

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„Einmal die 5 und die 52 bitte!“

Das  kann man auch mal machen: Alte Texte korrigieren, umschreiben und dann im Blog noch einmal posten. (Ist schon Sommerloch? Wann fängt es an? In Frankreich ist das einfacher, da gibt es les grandes vacances.) Bei Restaurantkritiken ist das System … Weiterlesen

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Im Grandhotel Abgrund, der Ästhetiker in der Revolte

Ich hoffe, meine Bestellung beim lokalen Buchhändler führt dort nicht zu Irritationen und darüber hinaus zu einer möglichen Rasterfahndung nach subversiven Gesellen. Zwar ist im Leben und in der Welt nichts mehr harmlos, hier aber im Reich der Bücher sowie … Weiterlesen

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Vom Sublimierungsdenker in der Theorie

„Ich glaubte aber, das sexuelle Ereignis, ob Tier oder Mensch, sei etwas Ungeheures. Später dachte ich, man könnte sich nichts Verführerisches vorstellen als die Frauen als Stuten. Nie sprach jemand davon, aber viele dachten es, ganz gewiss.“ Dies schreibt Karl … Weiterlesen

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Heinz Keßler ist tot

Ich hatte schon immer einen ästhetizistischen Fimmel, überhaupt für Uniformen und insbesondere für die Paraden der NVA. Zum ersten Mal 1982 in Ostberlin gesehen, am 6. Oktober, also einen Tag vor dem Jahrestag der Republik. Da marschierten sie auf und … Weiterlesen

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