Archiv der Kategorie: Ausgesucht öde Orte

Nora Bossongs „Rotlicht“, die Temperatur des menschlichen Körpers und Todestage (Antonio Gramsci)

Nora Bossong taucht in ihrem neuen Buch „Rotlicht“ ins Milieu ein, sie recherchiert und betrachtet die Varianten des käuflichen Sexes. Diesmal also ein Sachbuch. (Eine Kritik zu „Rotlicht“ gibt es bei „tell – Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft“.) Ein Laufhaus … Weiterlesen

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Pariser Ansichten (2) – Camus und Foucault, auf meinem Weg in die Unterwelt

Orphisch verdreht, die alte Leier, die alten Lieder, es blüht der Flieder. Wieder. Jedes Jahr wieder. Na gut. Ich pflege den Ennuie, der zum Spazieren unerläßlich ist. Absurder Baudelaire-Abklatsch zwar, aber es geht nicht anders und unerläßlich für mein Unterfangen, … Weiterlesen

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Gone, but without the wind – Dahlems Südsee und die Indianer in der Ethnologischen Sammlung

Wer je vom „Wunsch, Indianer zu werden“, besessen war, so der Titel einer Erzählung Kafkas, der wird in unbändiger Vorfreude nach Dahlem gereist sein, um die Räume der ethnologischen Sammlung zu bestaunen. Gar nicht weit von diesem Museum entfernt, in … Weiterlesen

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Every Me, every You: Epiliert die Revolte, aber laßt die Bikinizone in Ruh! Sowie ein Blick auf die Berliner Art Week und auf Roland Barthes

Oft denke ich mir, wenn ich den Zündschlüssel gezogen habe und aus dem am Straßenrand geparkten Auto steige, daß plötzlich einer dieser großen Wagen herangefahren kommt, die sich SUVs nennen oder Laster. Ich übersehe das herannahende Gefährt, weil ich in … Weiterlesen

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Berlin-Wedding, Ecke Ackerstraße

So sprang mich das Wort vorgestern auf der ersten Seite des „Zeit“-Feuilletons an. Na, wie denn, wo denn, wat denn, klar, den Namen kennste doch, böllerte ich in meinem fettesten Bolle-Berlinerisch in der Küche feist vor mich hin! Armeleutegegend. Biermilieu. … Weiterlesen

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Bis zum Pamukkale-Brunnen kamen wir nicht. Gentrifiziert endlich Kreuzberg! Restlos. Und Neukölln!

OK, der Titel des Beitrags ist drastisch. Aber das zieht immerhin Leserschaft. Vielleicht noch was mit Suff rein: ich war eine Woche lang saufen, vielleicht ein paar Penis-Vagina-Schamanen, die durchs geschriebene Bild streifen, vielleicht ein paar Fotografien, die mit Filterkleistertand … Weiterlesen

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Sozialistisches Keksgebäck. Eine Art Madeleine-Geschichte aus Rumänien. Oder: Die Freiheit in der post-bürgerlichen Gesellschaft ist die Freiheit der Waren-Wahl

Ende der 70er Jahre reiste ich als 14- oder 15-Jähriger mit meiner Mutter samt der Schwester in den Urlaub nach Rumänien. Es war ein kleiner Badeort in der Nähe von Konstanza, an dem wir eine Ferienwoche verbrachten. Zweimal unternahm ich … Weiterlesen

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Meine Quelle – Serielle Sequenzen: Texte als Nicht-Orte. Abwesend

Meine Quelle ist die Quelle des Seins. Die Quelle des Seins ist die Bestellung und das Bestellen als Geschick. Postschickung, sozusagen, bis direkt zur Haustür, von Amazon, per DHL, GLS, UPS oder TNT oder einem anderen Versandanbieter geliefert  (früher hätten … Weiterlesen

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Uns gefällt diese Welt – Archive der Nacht

Peter sagt Er sei total verliebt in diese Welt Peter sagt Er nimmt die Welt weil sie ihm gut gefällt Tina sagt Mach dir nen schönen Abend ganz allein Tina sagt Ein nettes Buch kann auch ganz unterhaltsam sein Manchen … Weiterlesen

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Dresden Dolls

Es ist, so meine ich, zu Dresden alles geschrieben. Ich könnte allenfalls noch die Notizen eines alternden Flaneurs nachtragen, der durch diese Stadt schlendert. Ein wunderbar kalter Wind zumindest streift die Haut, wie ich es mag. Der Winter läßt frösteln, … Weiterlesen

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