Archiv des Autors: Bersarin

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.

Flaneure mit System. Zu Peter Handkes 75. und Niklas Luhmanns 90. Geburtstag

„Die Essenz des fiktionalen Schreibens ist die Isolation.“ So sagte es der US-amerikanische Schriftsteller Jonathan Franzen in einem Interview mit der NZZ. Ebenfalls, so möchte ich ergänzen, ist die Bedingung für wissenschaftliches Schreiben die Abgeschiedenheit. Hegelianisch gedacht ein reines Für-sich-sein. … Weiterlesen

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Mitten unter uns – arabischer Antisemitismus

Eigentlich sollte heute an dieser Stelle ein Text zu Peter Handkes 75. und zu Niklas Luhmanns 90. Geburtstag stehen – verspätet, nachträglich. Aber nachdem am Wochenende hier in Berlin am Samstag und Sonntag massive antisemitische Demonstrationen stattfanden, kann und will … Weiterlesen

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Wien, Böhmen und Mähren

Mit dem Nationalismus kommen die Herrschenden, kommen Regierungen immer dann, wenn sie nichts weiter mehr anzubieten haben und der Arsch auf Grundeis geht. Trotzdem halte ich die postnationale Konstellation, wie sie etwas Habermas im Hinblick auf die EU vorschwebt, für … Weiterlesen

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Die dunkle Kammer

„Kill your darlings!“, hieß es in den Schreibratgebern. Ich habe es getan. Sie nennen mich Monsieur Verdoux, ich bin auf der Flucht. Ich trage eine Schlangenlederjacke und fahre Citroën CX. Die letzten beiden Photographien entstammen der Ausstellung „3. Berliner Herbstsalon“ … Weiterlesen

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Theorie, die praktisch wird. Thomas Wagner „Die Angstmacher“

Wer erkennen will, wie eine Sache wurde, wie sie ist, wird sich mit Geschichte befassen müssen. Das gilt insbesondere für das Phänomen der Neuen Rechten, wie wir sie neuerdings mit der AfD, Götz Kubitscheks Antaios Verlag oder der Identitären Bewegung … Weiterlesen

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Masculin – feminin oder von der Politik im Text

„es ist unmännlich, sich in einer  Zeit, wo man geradezu Politik athmet, des Sprechens und Schreiben‘s darüber enthalten zu wollen; und doch, umgekehrt, als mein Artikel noch sein Männlichkeits-Attribut hatte, setzte mich dieser Anhängsel auch in Verlegenheit, wie wenn man … Weiterlesen

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Mit Rechten reden, mit Linken leben: Rechtsaußen und die Moralisierung der Diskurse

Der Standardreflex gegenüber rechts geht meist in zwei Varianten: entweder wird sich der intellektuellen Konfrontation komplett verweigert, oder es folgt die moralische Empörung. Im Brustton der Überzeugung, als Meinung vorgetragen. Jüngst konnte man diese Art von Entgleisung bei Sibylle Berg … Weiterlesen

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Ausgewählte Orte – ostwärts, Thüringen

     

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„Wacht auf, Verdammte dieser Erde!“ – 100 Jahre Oktober-Revolution

„Ich hatte einen Traum. Es war ein Alptraum Ich wachte auf und alles war in Ordnung.“ (Heiner Müller, Wolokolamsker Chaussee IV: Kentauren) SPIEGEL: Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung … ADORNO: Mir nicht. Als die … Weiterlesen

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Öde Orte – Berlin

„Wir werden die besten einsamen Menschen aller Zeiten sein.“ So singt es Wanda auf ihrer neuen Platte: Lascia mi fare. „Niente Amore lascia mi fare Non lascia mi fare Niente“ Was für eine schöne Musik! Ich will wieder weg aus … Weiterlesen

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