Archiv des Autors: Bersarin

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.

Nachblick Buchmesse sowie ein Vorblick auf Clemens Meyer

Was bleibt? Wie immer viele Manga-Mädchen, Manga-Boys, Fleisch, Haut, Lektüren, ein Freiabo von der Jungen Welt, was mir ein mißbilligendes Kopfschütteln sowie die Ausschimpfe der Frau an meiner Seite eintrug. Jugendliche, die in Scharen sich durch die Hallen schieben. Vermüffelte … Weiterlesen

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„Auf Vernichtung läuft’s hinaus“ – Castorfs „Faust“-Inszenierung an der Volksbühne

Seinen Einstand an der Berliner Volksbühne gab Frank Castorf 1990 mit Schillers Räubern. Seine letzte Inszenierung dort ist der Faust. Ein wunderbares Abschiedsgeschenk, das Castorf uns auf die Bühne wuchtete. Sieben Stunden Höllenfeuer, ein Ideengewimmel, es wird uns heiß zumute. … Weiterlesen

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Oculi mei semper ad Dominum – das Besinnungsbild zum 3. Fastensonntag

Noch ganz benommen und begeistert, ganz aufgesteigert und geläutert, gestimmt und der Welt wohlgesonnen, wird nun das Tageswerk begonnen. Hingerissen von Castorfs Faust-Inszenierung mit knapp sieben Stunden Spieldauer, was naturgemäß wenig Schlaf bedeutet, da ich grundsätzlich gegen sieben Uhr erwache, … Weiterlesen

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Identitätspolitik des Nichtidentischen? – Peter Trawny, „Was ist deutsch?“ (1)

Ich bin kein Fan des Anteaserns von Büchern, aber dieses kleine Zitat zur neueren Kritischen Theorie aus Trawnys Buch ist bedenkenswert. Zumal es darin um die Frage nach der Relevanz von Philosophie fürs Gesellschaftliche geht und inwiefern Wissenschaft gegenüber dem … Weiterlesen

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„Ist das eine Stimmungsschwankung oder die alte Grunderkrankung?“ Rösingers „Joy of Ageing“ – Die Tonspur zum Sonntag

Bei solchem Lied fühle ich mich arg ertappt. Stimmt es doch einen Ton an, dem ich mich – wie vermutlich auch viele andere in meiner Kohorte der Babyboomer – nicht werde entziehen können. Aber weniger ist es der Ton, sondern … Weiterlesen

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Grenzen der Demokratie? Das Theater der Avantgarden und Marc Jongen

Am 17. März sollte in Zürich im Theaterhaus Gessnerallee eine Diskussion zum Thema „Die neue Avantgarde“ stattfinden. In der Ankündigung des Theaters heißt es: „Liberale und Reaktionäre, Konservative und Progressive, Linke und Rechte reden oft übereinander und durcheinander, selten jedoch … Weiterlesen

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Leipzig Kraftwerk, Leipzig Plagwitz

Ohne weitere Worte, Dokumente in Bildern, sie stammen zum Teil von der Ausstellung zur jungen chinesischen Photographie, die fand im Juni 2016 statt, im Kraftwerk Leipzig  – industrielles Interieur. Und sie resultieren aus einem sich daran anschließenden Spaziergang durch Leipzig-Plagwitz, … Weiterlesen

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Für eine Philosophie des (gelingenden) Scheiterns

„Solange die Philosophie jedoch sich nur damit beschäftigt, ständig die Möglichkeit zu verbauen, sich erst auf die Sache des Denkens, nämlich die Wahrheit des Seins, einzulassen, steht sie gesichert außerhalb der Gefahr, jemals an der Härte ihrer Sache zu zerbrechen. … Weiterlesen

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Jener jungen Körper – Die Photographien Ren Hangs

Heute am Vormittag sollte eigentlich ein wenig noch zu den Fragen der Kunst gehegelt und geschlegelt werden, aber gestern abend las ich in der „Welt“, daß der chinesische Photograph Ren Hang sich mit nur 29 Jahren das Leben nahm. Ich … Weiterlesen

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Assoziationen – Grenzen der Gemeinschaft (2)

Der Journalist Nils Markwardt wies vor einigen Wochen bei Facebook auf einen Text von Franz Kafka hin, der im „Merkur“-Heft Oktober/November 2013 mit dem Thema „Wir? Formen der Gemeinschaft in der liberalen Gesellschaft“ abgedruckt wurde. Gemeinschaft „Wir sind fünf Freunde, … Weiterlesen

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