Archiv der Kategorie: Film

Zum Tod Jeanne Moreaus

Die damalige Freundin pflegte, wenn ich den Rekorder anschmiß und eine dieser DVDs mit französischen Filmen da in die Öffnung hineinschob zu sagen: „Du und Deine alten Schwarzweiß-Filme!“ Als wir „Sie küßten und sie schlugen ihn“ schauten, verstand sie mich. … Weiterlesen

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Kapitalistischer Realismus an der Ruhr oder der beste aller Tatort-Kommissare und ein großer Schauspieler – Zum Tod von Götz George

„Duisburg-Ruhrort“, „Das Mädchen auf der Treppe“ – diese Tatorte weckten früh schon meine Liebe zum Ruhrgebiet. Die uralten Spelunken unten am Duisburger Hafen. Ruhrlandschaft aus Schloten, Stahl und Hochöfen, diese zerstörte Stadt, die verfallene, und doch eine kleine Perle. Bilder … Weiterlesen

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Gottes Werk, Malicks Beitrag – „The Tree of Life“

Ist dieser Film ein großer Wurf wie Kubricks „2001“ oder mehr Planetarium und Space-Night, damals im ollen BR? So ganz läßt es sich nicht unterscheiden, wenn zu Beginn kosmisch-wilde Energien und wabernde Glutfetzen grellrot und sonnenorange über die Leinwand huschen … Weiterlesen

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Deconstructing Allen – Zu Woody Allens 80. Geburtstag

Seit einiger Zeit ist es beliebt und Usus, in einer bestimmten Art von Feuilletonschreibe – inspiriert vielleicht durch den lauen Wunsch nach humanem Touch, daß da ein Journalistenschreibsubjekt sei, Karl Kraus schüttelte sich böse vor Lachen – nicht mit der … Weiterlesen

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Zwischen Heimat und Unheimlichem – 25 Jahre „Twin Peaks“. („Die Eulen sind nicht, was sie scheinen“)

Am 8.4.1990 war es soweit: Es setzte der Sender ABC mit einer Serie einen neuen Maßstab für Serien. Und nach diesem Tag war’s für die Fernsehlandschaft nicht mehr wie vorher. Eine düstere Atmosphäre zeigt sich im Auftakt des Trailers. Dunkle … Weiterlesen

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Von den Körnungen der Wirklichkeiten: Antonionis „Blow Up“ im c/o Berlin

Vom Subjektiven der Befindlichkeiten, die meist ohne Belang sind, hin zu solchen Polungen, die Wahrnehmung und Wirklichkeit, das eben, was wirkt, in ein subjektives Bild bringen: Kinobilder, zum Glück diesmal nicht in Cinemascope. (Wenngleich das Format für die Kinoleinwand gut … Weiterlesen

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„Finsterworld“ – Deutschland zero zero

„Wohl sind die Menschen ausnahmslos unterm Bann, keiner zur Liebe schon fähig, und darum meint ein jeder sich zu wenig geliebt.“ (Th. W. Adorno, Negative Dialektik) Die vorweihnachtlichen Tage des November sind eine besinnliche Zeit, die Menschen können viele feine … Weiterlesen

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Glück als Ausnahmezustand – 40 Jahre „Die Legende von Paul und Paula“

Glück und Liebe gibt es nur begrenzt. Sie verteilen sich auf wenige Augenblicke des Lebens. Es sind diese „Verzückungsspitzen des Daseins“ an bestimmte Menschen und an bestimmte Konstellationen gebunden. Jener Kairos, den der eine nutzt und der andere nicht, mag … Weiterlesen

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Oblomows Erben sowie Berlin in Bildern: Jan-Ole Gersters „Oh Boy“

24 Stunden ergeben einen Tag: aber die Odyssee ist seit 3000 Jahren des Mythos entkleidet, das ahnte bereits James Joyce, und profan gestaltet sich ein Tag in den Wirren und den Labyrinthen der Großstadt, wenn ein Mann, den wir nicht … Weiterlesen

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David Lynch

Es gibt Menschen, die glauben, man könne Ungewöhnliches nur erleben, wenn man sehr weit fortreist oder in seinem von der Arbeit abgetrennten Freizeitalltag außergewöhnliche Dinge betreibt, die nur wenige tun. Kürzlich fragte mich eine Frau, mit der ich in einem … Weiterlesen

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