Unter den Ermordeten von Bondi Beach war auch der aus der Ukraine stammende Holocaust-Überlebende Alex Kleytman. Er wollte seine Frau schützen und starb durch die Kugeln der muslimischen Terroristen.
Es ist immer das gleiche Muster. Henry M. Broder brachte es in einem Streitgespräch mit Eva Marie Kogel bereits 2016 auf den Punkt, und zwar im Blick auf Zuwanderung aus muslimischen Ländern:
„Es ist völlig irrelevant, wie viele der 1,6 Milliarden Muslime sich in die Luft gesprengt haben. So, wie es irrelevant ist, wie viele Deutsche ein Parteibuch der NSDAP hatten. Oder wie viele als IM der Stasi zugearbeitet haben. Das Einzige, worauf es ankommt, ist, dass so gut wie alle, die sich in die Luft gesprengt haben und dabei andere mitgenommen haben, es mit dem Ruf „Allahu akbar!“ taten. Oder fällt Ihnen einer ein, der „Gelobt sei Jesus Christus!“ oder „Baruch ha’Schem!“ gerufen hat, während er die Leine zog?
Es ist mir übrigens völlig egal, seit wann in islamischen Ländern gesteinigt wird. Es zählt nur, dass es heute gemacht wird, in Anwesenheit von Menschen, die mit einem Bein in der Barbarei und mit dem anderen in der Moderne stehen und die Steinigungen mit ihren Handys filmen.
Ich verweigere jede Art von Verständnis für diese Art von Kultur. Ich will sie auch nicht importieren. Ich will keine Debatten führen über Kopftücher im öffentlichen Dienst, über Schwimmunterricht für Mädchen, über Männer, die Frauen keine Hand geben wollen, über Schweinefleisch in Kantinen und „kultursensible Pflege“ in Krankenhäusern. Und auch nicht darüber, wie viel Islam im Islamismus steckt.
Ich will auch nicht genötigt werden, mich mit dem Koran zu beschäftigen, weder von weiß gewandeten Salafisten in der Wilmersdorfer Straße noch von Ihnen.
Bleiben Sie bei Ihrer Wertschätzung für das „klassische islamische Recht“, das offenbar von den Kolonialherren versaut wurde.
Und sobald Sie den Islam gefunden haben, der mit Demokratie kompatibel ist, sagen Sie mir bitte Bescheid.“
All of old. Bereits vor neun Jahren und auch vor 25 Jahren schon lagen diese Probleme mit dem politischen Islam offen zutage. Es gab eine Zeit, da mußten sich Juden in Deutschland vor Rechtsextremisten fürchten. Das ist lange her – was nicht bedeutet, daß es keinen rechtsextremistischen Antisemitismus gäbe. Im Augenblick geht für Juden aber – in Deutschland und weltweit – die Gefahr für Leib und Leben von Muslimen aus, die von Linken klammheimlich oder aber auch offen unterstützt werden. Und diese Linke reicht qua Kultur- sowie Universitätsbetrieb und qua Israelberichterstattung der ÖRR-Medien weit bis in die Mitte der Gesellschaft hinein.
In La La Land aber werden auch nach dem xten Attentat durch Muslime wie immer die üblichen Phrasen des Bedauerns abgesondert, ohne daß irgend etwas geschieht oder daß solches wie in Dingolfing irgendwelche Konsequenzen nach sich zöge. Und auch nach wiederholten Straftaten arabischer Antisemiten auf einer ihrer Demonstrationen hat es keinerlei Konsequenzen: nämlich den Entzug des Aufenthaltstitels in Deutschland und die sofortige Abschiebung nach rechtskräftiger Verurteilung. Das Gegenteil geschieht vielmehr: so jene aus Tunesien stammende Frau, die auf dem Steindamm – einer Hochburg des Islams in Hamburg – am 10. Oktober 2023 für eine NDR-Reportage nach ihrer Ansicht zum Massaker der Hamas an Israelis gefragt wurde und antwortete: „Das ist gut, sehr gut sogar. Ich freu mich, daß die so etwas geschafft haben. […] Wir haben gefeiert zu Hause!“ Statt den Aufenthalt dieser Frau in Deutschland zu beenden und sie wieder nach Tunesien zurückzuschicken, gab es eine Geldstrafe auf Bewährung. Ein Rechtssystem, das Antisemiten Rosen auf den Weg streut. Am entlarvensten ist freilich dieser Satz dann gewesen: „Der Frau sei nicht bewusst gewesen, dass es sich um einen Fernsehbeitrag gehandelt habe, der ausgestrahlt werden sollte.“ Na, dann ist ja alles in Ordnung!
Treffend bringt es Ulf Poschardt in seinem heutigen WELT-Artikel mit der Überschrift „Die Verantwortung der Migrationsverklärer“ auf den Punkt:
„Die Zukunft des Westens steht auf dem Spiel. Die Feinde Israels sind die Feinde jüdischen Lebens, und die Feinde jüdischen Lebens sind die Feinde eines freiheitlichen, fortschrittlichen und aufgeklärten Westens. Die ungesteuerte Migration aus muslimisch geprägten Kulturen hat Antisemitismus in einer Weise normalisiert, die ebenso skandalös wie erschreckend ist. Noch übler sind die Allianzen zwischen Linken und Islamo-Faschisten – oder auch rechten Ekelpaketen wie Tucker Carlson, der seinen antisemitischen Mist mit Linken wie der UN-Antisemitin Francesca Albanese teilt.
Warnungen davor, dass ungezügelte Einwanderung aus Ländern wie Syrien, Afghanistan und Pakistan, aber auch aus Nordafrika die Sicherheit und sogar das Überleben der jüdischen Gemeinden im Westen gefährdet, wurden immer wieder kalkuliert als „Islamophobie“ und „Rassismus“ diffamiert. Die „Refugees Welcome“-Euphorie ignorierte in ihrer stumpfen Zuversicht, was offenkundig war. Karl Lagerfeld sagte es 2017: „Wir können nicht Millionen Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen.“
Viele Migrations-Akteure sparen ihre befreundeten Milieus im Kulturbetrieb bis heute von vernichtender Kritik aus. Die berühmte „Man-wird-ja-noch-sagen-dürfen“-Fraktion ist längst nicht nur ganz rechts zu finden, sondern vor allem in der Mitte und links der Mitte – wenn es um die Akzeptanz antisemitischer Israelkritik geht, als postkolonialer Aktivismus umlackiert.
Der Terroranschlag auf eine Chanukka-Feier am Bondi Beach in Sydney steht sinnbildlich für die Wehrlosigkeit des Westens, der in Gestalt der beiden Attentäter mit dem Scheitern der eigenen Integrationspolitik konfrontiert wird. Man akzeptiert, dass eine antiwestliche, unaufgeklärte, in Teilen mittelalterliche und gegen Juden, Schwule und Frauen gerichtete Moral einwandert. Sonntagsreden, in denen die Mehrheitsgesellschaft dazu aufgerufen wird, noch liebevoller mit jenen umzugehen, die ihre Werte mit Füßen treten, sind zu einem Schauerstück der Realitätsverleugnung geworden.
[…]
In den sozialen Medien lässt sich längst der O-Ton jener islamistischen Influencer studieren, die den Deutschen als „Beutegesellschaft“ den Kampf ansagen, sie als Schweinefleischesser denunzieren und als Ungläubige verachten. Dazu passt, dass Ditib nun einen Erdogan-treuen Vorsitzenden hat, der den Antisemitismus aus türkischen Moscheen nach Deutschland bringt. Und an den Universitäten hat sich das „postkoloniale“ Ressentiment breitgemacht. Wie das konkret aussieht, konnte man an der TU und der FU Berlin beobachten. Die Rückgratlosigkeit der Hochschulpräsidenten ist ebenso erbärmlich wie die Hilflosigkeit der Politik. Studenten, die antisemitische Aggressionen an deutschen Hochschulen ausleben, müssten konsequent exmatrikuliert werden.
Durch die Verklärung der Migration verliert das linksliberale, bürgerliche Milieu die politische Mitte. Diese hält seine Protagonisten längst für arrogante Realitätsverweigerer, die sich zu fein sind, ihr realitätsfremdes Gejubel über „Diversität“ zu korrigieren. Weihnachtsmärkte gleichen Hochsicherheitstrakten, und vereitelte Terroranschläge wie jener von Dingolfing sprechen eine deutliche Sprache. Der Hass der islamistischen Täter meint nicht nur Juden, sondern auch Christen. Doch die Kirchen schweigen. Sie haben sich in die Geiselhaft des linken Zeitgeists begeben.
Wer Deutscher werden will, muss sich glaubhaft zum christlich-jüdischen Abendland bekennen – nicht im Sinne einer Konversion, sondern im Sinne einer Verteidigung von dessen Werten. Jeder Antisemit ohne deutschen Pass sollte das Land verlassen. Jeder Antisemit mit doppelter Staatsangehörigkeit sollte den deutschen Pass verlieren und gehen. Wir brauchen harte, unmissverständliche Zeichen dafür, dass es ein freiheitliches Deutschland nur gibt, wenn dort jüdisches Leben existiert – und zwar nicht eingesperrt in einen von israelischen Sicherheitskräften und Dutzenden von BKA-Beamten geschützten Safe Space.
Deutschland ist ohne jüdisches Leben nicht vorstellbar. Es ist aber sehr gut vorstellbar ohne jedes Spurenelement des Islamismus. Und ebenso ohne jene zynischen, saturierten intellektuellen Verlierer, die sich in den „radikalen Verlierern“ (Enzensberger) des Islamismus ein Double ihres Hasses auf den Westen gesucht haben.
Nur wer konsequent Antisemiten abschiebt, darf auch Sonntagsreden vor den Chanukka-Leuchtern halten. Wer das nicht will, sollte besser schweigen.“




























































































