80. Jahrestag zur Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee und mit Waffenhilfe der westlichen Alliierten. Gedenkstunde heutefür die ermordeten Juden an der Spiegelwand in Steglitz auf dem Hermann-Ehlers-Platz. Ein kleines Häuflein von Menschen nur, einige Schüler eines Steglitzer Gymnasiums sind mit dabei, wovon einige sich noch vor Beginn der Veranstaltung aus dem Staub machten.
Ich sehe solche Veranstaltungen zwiespältig. Einerseits ist solches Gedenken wichtig und nötig, gerade auch für Schüler, andererseits hat es angesichts der kleinen Zahl und der viel zu leisen Ansprachen, die ich trotz Mikrophon nur schwierig verstanden habe, etwas Trauriges. Ich bin dann weitergegangen. Es sind eh jene Worte, die ich kenne und die in ihrem Dauergebrauch zwar einerseits wichtig, aber zugleich doch sinn- und nutzlos geworden sind, wenn in Berlin wieder Menschen „Tod den Juden!“ oder „Juden ins Gas“ rufen oder ein judenfreies „Palästina“ fordern und niemand ihnen widerspricht, während das grüne Shitbürgertum sich keinen Kilometer weiter in seinem wohlfeilen „Kampf gegen rechts“ selber feiert.
Da ich aber die Angewohnheit habe, in meinem schönen Viertel jeden Tag viel zu spazieren, bleibe ich eh immer einmal wieder an dieser Spiegelwand stehen und lese die Namen, schaue in den Spiegel der Wand hinein, lese weiter die Namen und die Adressen jener Menschen, die einmal in Steglitz wohnten, die von den eigenen Mitbürgern abgeholt und dann umgebracht wurden. Juden allesamt. Schaue, ob die Kränze vom letzten Mal noch dort liegen und die Grablichter. An drei Tagen die Woche ist dort Markt, dann ist die Spiegelwand vom Alltagsleben eingerahmt. Oder eben verdeckt. Kaum einer nimmt sie wahr und fragt man die Passanten, so zucken viele die Schultern und bei manchem migrantisch-arabischen Markthändler will man es lieber nicht so genau wissen, was er denkt.
Franz Kafke wohnte einst unweit von meiner Wohnung entfernt. Auch daran dachte ich. Kafka hatte drei Schwestern, Ottla, Vallie und Elli. Keine der drei Schwestern überlebte das Dritte Reich. Vallie und Elli Kafka wurden 1942 im Vernichtungslager Kulmhof ermordet, Ottla Kafka 1943 im Vernichtungslager Auschwitz. Kafkas zeitweilige Geliebte Milena Jesenská, eine tschechoslowakische Journalistin, Schriftstellerin und Übersetzerin, wurde am 17. Mai 1944 im KZ Ravensbrück umgebracht.
Nachher werde ich weiter in József Debreczenis bereits 1950 erschienem und erst 2024 dann neu wiederveröffentlichten Bericht „Kaltes Krematorium. Bericht aus dem Land namens Auschwitz“ lesen. Es ist ein Buch, das nur schwer zu ertragen ist. Seite um Seite unendliche Qualen und Demütigungen des Körpers und des Geistes, ein perfides System der Macht von Menschen über Menschen. Seite um Seite und Seite um Seite. Genau so muß es sich anfühlen, wenn eine Zeit des Grauens niemals vergeht und es keinerlei Hoffnung mehr gibt, diesem Arbeitssystem, diesem System „Tod durch Arbeit“ zu entgehen. Außer vielleicht durch irgend einen irren Zufall, all diese Tage durchzustehen. Die beste Rezension dieses Buches wäre es eigentlich, einen Reigen an Zitaten zu bringen.
„‚Aus den Schornsteinen steigt Tag und Nacht dieser elende Rauch auf‘, sagte er leise. ‚Es ist ein Großbetrieb. Sollte irgendjemand je aufschreiben, was dort geschieht, wird man ihn für verrückt halten oder für einen perversen Lügner.“ (S. 52)
„In mir reifte eine große Entschlossenheit heran: Ich möchte leben, wieder leben. Ich schwöre mir, nie wieder für Lebensmittel Tabak zu kaufen. Ich möchte leben, will nach Hause gehen … Mich an denen rächen, die mich hierhergeschleppt haben, sie zur Rechenschaft ziehen und Gerechtigkeit fordern. […] Doch schließlich wird jeder aufflackernde Lebenswille unweigerlich von dem Höllenstrudel verschlungen. Gottes Mühlen mahlen langsam, doch die der Todeslager umso schneller.“ (S. 148, S. 150)
„Das gehört auch zum Stil der Nazis: nicht den Menschen die Wertgegenstände wegzunehmen, sondern die Menschen aus ihrem Besitz herauszuheben. Es ist eine effektivere Methode und – was das Entscheidende ist – es zieht weniger Papierkram, Formalitäten, Administration nach sich.“ (S. 37)
„‚Wenn ich wieder zu Hause bin, schreibe ich einen Roman über das Land namens Auschwitz. Der wird sechshundert Seiten lang.'“ So sagt es der Béla Maurer, alter Freund und Leidensgefährte von Debreczeni. Doch Maurer wird dieses Lager nicht überleben. Tod durch Arbeit.
Der 9. November ist jener besondere Tag, der für Deutschland, für die deutsche Geschichte eine hohe Bedeutung besitzt. Das mehrfach aufgeladene Geschichtszeichen. Die gescheiterte und womöglich auch sinnlose Novemberrevolution 1918, der Auftakt zum Faschismus mit dem Hitler-Ludendorff-Putsch 1923 in München, das Novemberpogrom am 9. November, als in ganz Deutschland systematisch Juden verfolgt und Synagogen in Brand gesteckt wurden: das lieferte ein Vorspiel auf Kommendes und war vielleicht auch ein Versuch, um auszutesten, wie weit man gehen kann. 51 Jahre später dann jener legendäre und die meisten Menschen überraschende Fall der Mauer 1989 und die Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands.
Aber hier und an dieser Stelle soll es aber nicht um Geschichtsphilosophie oder um irgend einen hohen staatstragenden Ton gehen, der im theoretischen Gerüst versucht, entsetzliche Ereignisse mit Worten einzuhegen. Am 9. November 1938 zeigte sich, was möglich ist, wenn Antisemitismus sich ungehemmt entladen kann. Das ist uns nicht etwa Mahnung gewesen, sondern solches Datum verkümmerte zur Kranzabwurfstelle und zum Ritual. Und weggeschaut wird, wenn nun Antisemitismus in seiner neuen Gestalt auftritt. Ja, es ist eine gute Sache, wenn wir an diesem Tag Stolpersteine putzen und dort Kerzen aufstellen – wieviele davon heute in Berlin durch arabische und deutsche Antisemiten zerstört sein werden, will ich mir nicht ausmalen. Ich möchte mich über solches Gedenken, solches Putzen gar nicht lustig machen, es sind solche symbolischen Akte auch objektiv wichtig, weil sei Bewußtsein stiften, gerade und vor allem im Blick auf die Gegenwart, wo vielleicht der eine oder der andere bemerken wird, daß wir es seit mehreren Jahrzehnten und durch anhaltende Migration aus dem muslimischen Kulturraum mit neuen Problemen zu tun bekommen. Aber es reicht solches Gednken eben nicht, wenn es bloßes Ritual und wenn es Geste bleibt und nicht gelebt wird.
Nie wieder ist jetzt: Das wissen wir spätestens seit dem 7. Oktober 2023 als durch Berlin-Neukölln migrantische Antisemiten und totalitäre Linke zogen und Zuckergebäck verteilten und als es in Berlin fast an jedem Wochenende Aufmärsche und Ausschreitungen eines antisemitischen Mobs gab. Das wissen wir spätestens seit dem Punkt, wo Juden in Deutschland ihres Lebens nicht mehr sicher sein können, wenn sie sich öffentlich als Juden zu erkennen geben. Und unsere linken Abwiegler haben es bis heute nicht bemerkt. Daß Gestalten wie der widerliche Schmiermichel Daniel Bax (taz unter anderem) Antisemitismus und die systematische Hetzjagd auf Juden wieder hoffähig machen, indem sie ein Pogrom auf den Charakter harmloser Fankrawalle herunterdimmen, wundert mich nicht ein Stück. Dieser linke Antisemitismus, all das Relativieren und Beschwichtigen ist nichts Neues. Es gibt in Deutschland und in Europa keine einzige jüdische Einrichtung, die nicht unter Polizeischutz steht. Seit Jahrzehnten. Und aus diesem Grunde sind auch solche Bekenntnisse von Politkern nichts als Phrase, wie man sie eben zu solchen Tagen absondert, um dann morgen wieder zur Routine und zum Alltag überzugehen.
Die Judenjagd von Amsterdam ist nur das Vorspiel auf Kommendes und was Juden in Europa drohen wird. Jene migrantisch-muslimischen Antisemiten haben gesehen, daß es funktioniert. So wie schon die antisemitischen Ausschreitungen an den Unis in Deutschland funktioniert haben und deutsche Professoren arabischen und postkolonialen Antisemiten und Israelhassern in offenen Briefen Rosen auf den Weg streuten und zu weiteren Taten am Ende ermunterten, so wie ein Dauerreigen an antisemitischen Araberaufmärschen in Berlin gut funktioniert. All jene, die heute wegen Gewalt verhaftet werden, sind morgen wieder frei, arabische Clans in Deutschland unterstützen seit Jahren die Hisbollah mit Geld aus kriminellen Aktionen. Mehrfach verurteilte migrantische Straftäter und Mitglieder von Araberclans leben weiter unbehelligt in Deutschland. Migrantisch-muslimischer Antisemitismus ist tagtäglich auf den Straßen anzutreffen. Die Gesellschaft, nicht nur die politische Linke, schweigt dazu, beschönigt, wiegelt ab. Und das reicht bis in die öffentlich-rechtlichen Medien hinein.
David Rosenblatt hat auf X Zeugenaussagen vom Pogrom in Amsterdam eingestellt, die von Malca Goldstein-Wolf auf Facebook vom Englischen ins Deutsche übersetzt wurden:
„Wir baten die Geschäftsinhaber in der Gegend um Hilfe, aber sie ignorierten uns völlig. Als ich versuchte, in einem Taxi zu fliehen, nahm mich der Fahrer mit Gewalt raus und kooperierte sogar mit den Angreifern bei dem Versuch, mich ausfindig zu machen.“
Außerdem sagten Israelis aus, daß Betäubungsgranaten auf Wohnungen geworfen wurden, in denen sie wohnten.
„Der Hotelbesitzer weigerte sich, uns Unterschlupf zu gewähren. Nur dank einer Gruppe junger Niederländer, die eingriffen und die Polizei riefen, konnten wir fliehen.“
Auch über Israelis, die sich auf Dachböden in der Stadt versteckten, gibt es erschreckende Berichte.
Viele der Israelis gaben an, daß ihre Pässe gestohlen wurden.
„Zehn Leute gingen mit Pfefferspray auf mich und meine Partnerin los. Sie rannte in eine Wohnung, die sie nicht kennt, und alle rannten hinter mir her“, schrieb einer von ihnen.“
„Ich habe mich über eine Stunde lang in einem Boot im Fluß versteckt, in der Kälte von 5 Grad, während ich vorgab, eine Leiche zu sein, bis die Polizei mich rettete. Sie fahren in Konvois von Dutzenden von Fahrzeugen vorbei, beobachten und suchen nach jemandem, den sie ermorden können.“
Ein anderer Fan sagte: „Wir kamen im Hotel an, sie hätten uns fast in ihrem Auto entführt“, und ein anderer twitterte: „Ein Ereignis, das mich mental für immer prägen wird. 30 Palästinenser auf meinem Rücken.“
„Wir sind vor Tausenden von Muslimen geflohen, und einige Israelis haben KFC betreten, während die Polizei in geringer Zahl unterwegs war und nicht wußte, wie sie mit der Veranstaltung umgehen sollte. Sie brachten nicht einmal einen Arzt zu jedem, der sich dort bemerkbar machte, weil ‚es keine Möglichkeit gibt, euch zu helfen‘.“
Die Muslime versuchten zu überrennen, zu entführen, zu schlagen und zu morden.“
Auch diese Berichte gehören, als Aussagen von Zeitzeugen, zum 9. November. Und es werden solche Pogrome irgendwann auch in Berlin geschehen oder in irgend einer anderen Stadt in Deutschland und auch dann noch werden die üblichen Abwiegler in den Medien kommen. Es fängt mit den Juden an und es geht damit weiter, daß migrantische-muslimische Islamisten immer weiter der freien Gesellschaft ein Stück ihrer klerikaltotalitären, islamofaschistischen Lebensweise aufzwingen werden. In der Politik ist der politische Islam in Deutschland bestens vernetzt über solche Leute wie Sawsan Chebli, Lamya Kaddor, Aydan Özoğuz, Khola Maryam Hübsch, die Missy-Magazin-Fraktion, Kübra Gümüsay und über Teile der postkolonialen Linken bis in Wissenschaftlerkreise hinein. (Adorno und die Kritische Theorie, deren zentrales Anliegen es war, Antisemitismus zu analysieren, würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie heutige Ausprägungen „Kritischer“ Theorie sehen müßten.)
Solches Beschwichtigen fängt mit vermeintlich harmlosen Ritualen an: Ramadan-Beleuchtung und Kopftüchern in Schulen auch bei Lehrern an, das fängt damit an, daß man selbst bei Kindern das Ramadanfasten durchgehen läßt, indem sie den Tag über nichts trinken dürfen, und daß Lehrer und Schulbehörden wegsehen, wenn andere Kinder bedrängt werden, sich an die Ramadan-Regeln zu halten. Diese Prozesse geschehen schleichend. Und immer ein Stück weiter. Und auch wenn das Pogrom von Amsterdam unmittelbar und auf den ersten Blick nichts mit vermeintlich harmloseren Formen des Islam zu tun zu haben scheint: ich halte das vermeintlich freundliche Gesicht des Islam lediglich für ein Einfallstor der totalitären Variante
Der Islamismusexperte Ahmad Mansour warnt in der b.z. sehr zu recht und dringlich, daß solche Pogrome auch in Berlin jederzeit möglich sein können:
„Mansour erzählt von einem Maccabi-Fan, der berichtet habe, von den Behörden aufgefordert worden zu sein, in seinem Hotel zu bleiben und kein Taxi zu nutzen. Denn, so Mansour, auch Taxifahrer hätten dem antisemitischen Mob Informationen über die Aufenthaltsorte von Juden gegeben, das Pogrom unterstützt.“
Mir reichen inzwischen die ewigen, dahergefaselten Trauerbekundungen an den üblichen Gedenktagen wie dem 9. November und dem 27. Januar, und die schwarzen Kacheln auf irgendwelchen Internetprofilen. Und mir reichen auch diese ewigen Wischiwaschi-Worte, die Betroffenheit in Anschlag bringen. Dadurch wird nichts besser, dadurch bekommt man Menschen, die nie in Europa hätten leben dürfen, nicht aus dem Land heraus. Was Europa braucht, sind Taten und ein konsequentes Vorgehen gegen migrantisch-muslimische Antisemiten und rechtskräftig verurteilte Straftäter, etwa wegen Landfriedensbruch:
„1. Eine Einreisesperre gegen Menschen aus Ländern des arabisch-islamischen Raums.
2. Abschiebung aller Pogromisten mit Migrationshintergrund.
3. Die Einbürgerung von Menschen aus islamisch geprägten Gesellschaften gehört auf den Prüfstand.“ (So gelesen bei Jonas Dörge)
„Wer Europa einer Kultur überläßt, die auf „judenreinen“ Siedlungsgebieten besteht, der wird natürlich irgendwann Pogrome erleben.“ so schrieb es Eckhard Mackh. Inzwischen haben wir in Deutschland No-go-Areas für Juden. Und hier gilt es vor allem, nicht im unklaren zu lassen, wer die Täter sind, sondern sie zu benennen, denn bekanntlich ist die Wahrheit konkret. Jonas Dörge formulierte zu recht:
„Es sind nicht die Zuwanderer und Flüchtlinge aus der Ukraine, aus Südamerika oder Südostasien, sondern die vor allem seit 2015 eingewanderten Menschen aus Syrien, Afghanistan, aus Nordafrika und dem Libanon, die in der großen Mehrheit ein gefestigten Hass auf Israel und Juden haben. Die weitere Einwanderung aus dieser Region zu unterbinden, die sukzessive Rückführung dieser Personen und der Stop jeder staatlichen und gesellschaftlichen Einbindung der Islamverbände – die alle dem legalistischen Islamismus zuzuordnen sind – und vor allem das Ende der Auslandsfinanzierung dieser Verbände, wären erste Schritte um dieser Form des Antisemitismus wirksam entgegen zu treten.“
Alles andere bleibt am 9. November leeres Gerede. Kranzabwurfstellen der Politiker, die sich damit einen reinen Fuß machen wollen. Betroffene Gesichter reichen lange schon nicht mehr aus – und ebensowenig die 9. November-Folklore. Immer wieder zu zitieren bleibt Henryk M. Broder:
„Sich mit toten Juden zu solidarisieren ist eine wohlfeile Übung. Man kann die Ermordeten weder noch einmal umbringen noch nachträglich retten. Aber falls jemand doch so etwas wie „Verantwortung“ verspürt, was im Prinzip nicht verkehrt ist, sollte er sich mit denjenigen solidarisch erklären, die heute leben. Und am Leben bleiben wollen.“
Wer in Berlin-Neukölln und in vielen anderen Stadtteilen sichtbar als Jude durch die Stadt geht, ist seines Lebens nicht mehr sicher. Und das läßt sich auch nicht durch Gedenktage und salbungsvolle Worte kaschieren.
„Übelste Szenen in Amsterdam! Rund um das Europa-League-Spiel Ajax Amsterdam gegen Maccabi Tel Aviv haben Israel-Hasser Fans des Gästeclubs durch die Straßen gejagt. Sie brüllen, treten auf sie ein, hetzen sie, schlagen sie brutal zusammen, bewerfen sie mit Feuerwerkskörpern. Immer wieder sind Rufe auf Arabisch zu hören.
Die Juden-Hasser kontrollierten sogar die Pässe der israelischen Fans. Bislang wurden 57 Menschen vorläufig festgenommen. Zehn Menschen sollen laut „Jerusalem Post“ in Krankenhäusern und drei vermisst sein. Der Nationale Sicherheitsrat fordert die Israelis auf, in ihren Hotelzimmern zu bleiben und keine Sachen zu tragen, die sie als Juden zu erkennen geben.“ (BILD heute morgen; sieben Uhr)
Während alle anderen großen Medien und insbesondere BILD und WELT über die antisemitischen Ausschreitungen in Amsterdam berichteten, liest man um sieben und noch um acht Uhr morgens auf der Seite des „Qualitätsmediums“ Tagesschau: Nichts. Großes Lob geht hier an BILD und an Springer, weil die immer schnell reagieren, wenn in Deutschland und anderswo Juden und Israelis bedroht und drangsaliert werden – allein weil sie Juden, allein weil sie Israelis sind oder sich mit Juden und mit Israel solidarisch zeigen. Die postkolonialen Arschloch-Redakteure der Multi Media-Abteilung Tagesschau müssen wohl noch ausschlafen, weil sie von ihrem Ausgeh-Abend im Hamburger Schanzenviertel erschöpft sind oder weil sie sich in ihren vierzehn Geschlechtern morgens noch nicht richtig sortiert haben.
Immerhin aber kommt dann irgendwann gegen halb neun auf der Homepage der Tagesschau ein Bericht. Doch auch jetzt wieder, bei dem Pogrom in Amsterdam letzte Nacht, die Tagesschau mittenmang und vorne mit ran, wenn es darum geht, Antisemitismus zu beschönigen:
„In Amsterdam ist es nach einem Fußballspiel zu Ausschreitungen zwischen propalästinensischen Demonstranten und israelischen Fans gekommen. Es gab mehrere Festnahmen. Israels Premier Netanyahu will Fans ausfliegen lassen.“
Alles schön im Nebulösen gelassen. und so getan als wären es Fankrawalle, wo irgendwie beide Seiten schuld haben. (Nicht anders bei der Berichterstattung über die Hisbollah und die Hamas.) Was mich dabei am meisten ärgert: Daß dieser Dreck von uns allen bezahlt werden muß. Und daß das Medium Tagesschau ein antisemitisches Pogrom unter der Überschrift „Nahostkonflikt“ subsumiert, zeigt ebenfalls, was in den Köpfen dieser Journaille vor sich geht. Nein, es ist nicht einfach nur ein Nahostkonflikt, sondern es ist ein seit Jahrzehnten nach Europa importierter Antisemitismus aus dem muslimischen, aus dem arabischen, aus dem persischen, aus dem afghanischen und aus dem nordafrikanischen Raum. All das ist latent seit Jahrzehnten in den Niederlanden, in Frankreich vor allem und massiv inzwischen auch in Deutschland vorhanden. Ja, vielleicht haben Politiker wie Geert Wilders am Ende doch recht gehabt.
„Amsterdam Die nächste Eskalationsstufe ist erreicht. Juden werden auf europäischem Boden durch die Straßen gejagt. Brutale Israelhasser leben ihren Antisemitismus mit roher Gewalt aus. Anstatt das Unfassbare deutlich zu benennen, üben sich Teile der Presse in Ausweichmanövern und Relativierungen, wie sie sich die Spindoktoren des Politischen Islams nicht besser hätten ausdenken können. Gewalt gegen Juden wird als Hooligan-Phänomen geframt, die SZ scheut sich nicht, Stellungnahmen der Polizei durch Nebensätze in die gewünschte Richtung zu zu führen: „Nach Angaben der Polizei gab es an mehreren Orten im Zentrum der niederländischen Hauptstadt Unruhen – wobei nicht näher erläutert wurde, von welcher Seite die Gewalt ausging.“ Zweifel werden gesät, vage Zuordnungen gemacht (Wer war da mit Feuerwerkskörpern zugange? Israelische Fussballfans?), bis das Geschehen keine Hatz auf Juden mehr ist, schon gar kein Pogrom, sondern vielleicht gar nicht stattgefunden hat wie all die monströse Gewalt am 7. Oktober? Zu dieser Zerstörung der Zivilisation, zu dieser Untat der Leugnung und dem Verbrechen an Juden trägt nicht nur der Mob in den Straßen bei, sondern auch diejenigen, die hier – auch auf FB – niemals klar für Juden eintreten, immer ein Türchen offen lassen für den eigenen unausgesprochenen Antisemitismus. Wie reagiert ihr? Wie handeln wir, wenn sie in Berlin Jagd machen werden?“
Was in Berlin passiert? Das kann ich genau sagen: Da treten dann die einschlägigigen Personen des Kulturbetriebs und bestimmte Journailleisten (ich nennen mal keine Namen, wir alle wissen, wer in beiden Fällen gemeint ist) vor die Kamera und erfinden Ausweichmanöver. Und ggf. werden diese Pogrome dann darauf geschoben, daß eben der – hahaha – „antimuslimische Rassismus“ die Araber hier so wütend gemacht hat. Und schnell springen auch die übliche Leute aus den öffentlich-rechtlichen Bezahlmedien bei, nachdem ein oder zwei Tage betroffene Gesichter gemacht wurden. Dazu müssen wir dann wieder eine der Sonntagsreden der entsetzlichen Bundesschleiereule über uns ergehen lassen, die sich am Ende, wenn es um tatsächliche Konsequenzen geht, als leeres Gewäsch erweist.
Daß diese Gesellschaft sich den migrantischen Antisemitismus seit bald einem Jahrzehnt konstant importiert, und zwar durch eine völlig irrsinnige Migrationspolitik, bleibt bei all dem natürlich unerwähnt. Erst Anfang des Jahres wieder reisen Araber des Barbakh-Clans aus Gaza nach Berlin ein, um natürlich sofort bei Demos aufzufallen. Leute wie Helmi Barbakh müßten nach einer rechtskräftigen Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch eigentlich sofort abgeschoben werden. Und sofern das – angeblich – nicht möglich ist, müssen für solche Rückführungen Gesetze geschaffen werden. Und ich denke, daß diese Sprache in dieser Szene gut verstanden wird.
Auf Facebook schrieb ein Kommentator sehr treffend:
„Aber auch bei der Clankriminalität , die ganze Wirtschaftsbereiche mit Geldwäsche überschütten wird zugesehen , ohne das die Verwaltung überhaupt in der Lage ist etwas dagegen zu tun.“
Und diese Araber-Clansin Berlin und im Ruhrgebiet sind zudem tief in die Finanzierung der Hisbollah involviert und es sind diese Gestalten regelmäßig auf den antisemitischen und überwiegend von arabischen und oft auch islamistischen Migranten besuchten Demos mit dabei. Ein Thema wie Remigration dürfen wir nicht mehr den Rechtsextremisten und Leuten wie Martin Sellner überlassen. Wir haben es hier in Deutschland mit Personen zu tun, die für unsere Demokratie und unsere freie Lebensform nichts als Verachtung übrigen haben. Wir haben es mit Leuten zu tun, die ganz offensiv ihren Antisemitismus hier ausleben. Es kann nicht sein, daß sich in Deutschland Juden, die als Juden sichtbar sind, nicht mehr auf die Straßen trauen. Es muß genau anders herum sein: Arabisch-muslimische Migranten, die in der Öffentlichkeit, in Schulen, auf der Straße nicht gewillt sind, sich an bestimmte Regeln zu halten, müssen das Land verlassen. Tun sie es nicht freiwillig, muß es einen Rahmen geben, in dem der Staat diese Aufgabe übernimmt.
Man mag zu recht viele Vorbehalte gegen Donald Trump hegen, aber im Blick auf solche üblen Gestalten im Land, die ihren Judenhaß offen ausleben, hat Trump die richtigen Worte gefunden:
„Wir werden die ausländischen Jihad-Sympathisanten abschieben. Und wir werden sie sehr schnell abschieben und die Hamas-Unterstützer werden weg sein. Wenn Du Amerika haßt und Israel auslöschen willst, dann wollen wir Dich nicht in unserem Land, wir wollen Dich wirklich nicht in unserem Land. Ich werde die Ansiedlung von Flüchtlingen aus terrorinfizierten Gegenden wie dem Gazastreifen verbieten und wir werden Hamas-Schurken inhaftieren, die Bundeseigentum verwüsten. Und wir werden das Leben für eine Menge Leute hier im Land sehr schwer machen.“ (Hier in dieser Stelle bei einem Facebookfreund als Ausschnitt nachzuhören.)
Ich würde mir wünschen, daß auch in Deutschland Politiker der SPD und der CDU den Mut haben, endlich einmal diese Dinge beim Namen zu nennen. Und nicht nur das Nennen reicht aus, sondern es müssen konkrete Gesetze her und es müssen völlig andere Regeln und Grundsätze für die Migration aus dem muslimischen Kulturraum gefunden werden: ob das Nordafrika ist, ob das der Nahe oder der Mittlere Osten ist oder andere Regionen in Afrika und Asien. Es gibt keinerlei Grund Menschen in Deutschland aufzunehmen, die für die hier herrschenden Werte und für das hier herrschende politische System nichts als Verachtung übrig haben und deren einziges Ziel es ist, ihre eigene Ideologie und ihre totalitäre Religion des Islam hier in Deutschland zu implementieren. Bei gleichzeitiger Migration in die Sozialsysteme. Daß für solche Unterwanderung von westlichen Staaten durch den politischen Islam dann genügend finanzielle Mittel bereitstehen, dafür sorgen Länder wie die Türkei, der Iran, Katar und Saudi Arabien samt ihren willigen Helfern in der SPD und bei den Grünen. Und ja: nach all dem linken Toleranzgeseiere bis in die Regierung und in große Teile der Grünen hinein, sind hier und jetzt klare Worte gefragt, die das Problem benennen. Aber ich vermute, daß sich auch über dieses Pogrom an Juden wieder einmal wie Mehltau das Schweigen übers Land legen wird.
„Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.“ (Henryk M. Broder)
PS: Sara Rukai schreibt zu recht über die dramatische Lage in Amsterdam:
„Es werden noch mehrere Fans vermisst, die aus Israel wegen eines Fußballspiels von Maccabi Tel Aviv angereist waren. Mit Messern und Knüppeln wurden sie von hunderten arabisch-stämmigen Jihadisten auf den Straßen Amsterdams bewusstlos geprügelt, in online gefeierten Videos von Autos überfahren und unter »Free Palestine«-Rufen durch die Nacht gehetzt. Netanjahu schickte zwei Flugzeuge nach Amsterdam, um Schlimmeres zu verhindern und alle verbliebenen Israelis zu evakuieren.
Die Pogromnacht von Amsterdam sollte als letzter Weckruf verstanden werden. Bevor sich die Geschichte wiederholt und auch hierzulande wieder Passanten wahllos dazu aufgefordert werden, ihren Pass auf jüdische Spuren kontrollieren zu lassen.
Solches Geschehen muß uns eine Warnung für ganz Europa sein und insbesondere für Deutschland, wo solche Meuten und solcher Mob in Berlin wie auch im Ruhrgebiet und in vielen anderen Orten inzwischen einen festen Platz hat.
Wer meint, Juden genozidal zu massakrieren, wer meint Juden zu foltern und bestialisch zu töten, wird auf der ganzen Welt damit rechnen müssen, dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Well done IDF! Und es war sehr gut, sich beim Vorgehen in Gaza von keinem Land der Welt unter Druck setzen zu lassen. Jahja Sinwar hatte die Chance aufzugeben und sich der Justiz zu stellen. Diese Chance hat er nicht genutzt.
Die antisemitische Linke und und ihre arabischen Freunde in Deutschland werden Trauer tragen. Gut so. Sawsan Chebli wird vermutlich klammheimliche Trauer tragen, mit ihren Melonen – also die im X-Profilbild. Vielleicht sollte man heute in der Sonnenallee in Berlin Zuckergebäck verteilen. Und zusehen, welche Mittel es gibt, jene arabischen Hamas-Freunde aus dem Land zu bekommen und ihnen jegliche Sozialunterstützung zu entziehen.
Und wieder gab es am Samstag in Steglitz einen Aufmarsch der arabischen Antisemiten. Wie immer dabei das übliche gewaltbereite Klientel junger migrantischer Männer und keifender Schleiereulen, die besser daran täten, ihren Mut an der IDF auszuprobieren. Es fand zum Glück und endlich einmal auch eine Gegendemo statt, und es war auch die tapfere Karoline Preisler wieder dabei, die den Zug mit ihrem Schild „Rape is no resistance“ begleitete. (Leider aber nicht die Gegendemo vorm Boulevard-Berlin an der Schloßstraße.) Diese war nicht wirklich groß, aber immerhin doch rund 20 Leute, zu denen auch ich mich stellte, diesmal nicht als Photograph. Angenehmes Gespräch dort auch mit einem netten jungen Mann, zu recht vermummt, da solche Gegenproteste gefährlich sind. Und nicht jeder möchte Hamas-Dreiecke an seiner Haustür vorfinden. Auch das ist inzwischen Berlin.
Wenn es den Arabern dort in Steglitz um ernsthaften Frieden und um eine andere Situation gegangen wäre, hätten sie eigentlich in unsere Rufe „Free Gaza from Hamas“ einstimmen müssen. Das taten sie aber nicht. Vielmehr faßten sie diesen simplen Satz als Provokation auf. Aber daß die Sympathien dieser Gestalten bei der Hamas und der Hisbollah liegen, war schon beim Auftakt des arabischen Aufmarsches ersichtlich.
Traurig ist es, daß nach dem Ende der Demo wir alle zu unserer Sicherheit unter Polizeischutz begleitete werden mußten, hin zum Walter-Schreiber-Platz. Ich bin eher aus Solidarität mitgegangen, denn ich habe vor diesem Gesocks keine Angst und es ist mir auch egal, ob dieser arabische, antisemitische, judenhassende Mob mich auf den Demos photographiert oder nicht.
Wie es dann erst Juden in Berlin ergehen muß, brauche ich an dieser Stelle nicht zu erwähnen. In Berlin sind Juden nicht sicher. Waren es seinerzeit Rechtsradikale, vor denen sie sich fürchten müssen, so sind es heute migrantisch-muslimische Araber, Türken, Iraner und Afghanen. Aber da sind dann die wildtgewordenen Professoren, die Menkes und Rebentische und Jaeggis sehr schweigsam, wenn es um die Solidarität mit jüdischem Leben in Berlin geht. Wo sind die Aktionen? Die Unsicherheit und Verängstigung der Juden in Berlin hat kürzlich auch Mirna Funk in einem Artikel in der WELT zum Ausdruck gebracht. Sehr berechtigt.
Vorher begleitete ich, natürlich am Rand und als Photograph, diesen Demozug. Beim Blick auf das Display eines der Demofrauen, die auf dem Gehsteig schlurft, natürlich mit Hijab, und ihr Handy für irgendwas zückte, sah ich als Hintergrundphoto ein Bild des lieben guten, freundlichen Ajatollah Ali Chamenei. Und da dachte ich mir „Migration“ und als Vorsilbe jene Antwort, die beim Skat ein Gegenspieler auf den Ausruf „Kontra“ gibt. Und ich bleibe dabei: Konsequent diese Leute abschieben, sobald sie gegen Gesetze verstoßen, und Gesetze schaffen, die es dem Staat ermöglichen, ihren Aufenthalt in Deutschland zu beenden, sofern sie nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Die junge Frau kann in der deutschen Botschaft in Teheran arbeiten. Oder für die ARD in Teheran, wo man gerne mit verschleierten Frauen die Berichterstattung macht, wie etwa die entsetzliche Katharina Willinger.
Immer wieder gab es während der Araber-Demo Festnahmen von Gewalttätern und abends dann Festnahmeszenen am Hermann-Ehlers-Platz und grölende Antisemiten dort, daß man sich in Neukölln wähnte. Die Polizei ging richtig und konsequent gegen dieses Leute vor. Immerhin und gut so.
Erschreckend am Ende der Demo fand ich jene beiden strunznormalen deutschen Studentinnen – nicht mal Typ Problempony – dort mit ihren Arafat-Terrortüchern, die nach der Demo nach Hause gingen. Wie naiv oder wie verblendet muß man sein, um bei einem solchen Aufmarsch mitzugehen! Und ich glaube kaum, daß diese beiden deutschen Mädels in Gaza oder Neukölln unter den arabischen Männern auch nur eine halbe Sekunde bestehen würden. Außer vielleicht als zum Gebrauch bestimmtes Frischfleisch.
Stabil und aktuell berichten über solche Aufmärsche der arabischen Antisemiten eigentlich immer die b.z. und auch BILD. Bei der woken rbb-Abendschau mit dem dauergrinsenden Sascha Hingst natürlich kein Beitrag, nicht mal im Nachrichtenteil, was mich freilich auch nicht wundert. Wäre da in Steglitz eine AfD-Demo mit mehreren Festnahmen wegen Gewalt, erfolgte zumindest im Nachrichtenteil ganz sicher ein Bericht. Nehmt diesen Leuten endlich das Geld und die ganze Alimentierung weg! Fände dieser Aufmarsch, diese Machtdemonstration der antisemitischen Araber in Neukölln oder Kreuzberg statt, ließe das Nichterwähnen sich noch damit entschuldigen, daß solche Aufzüge dort in zwischen an der Tagesordnung sind. Da wäre es dann eine Nachricht von der Art „Hund beißt Briefträger“. Ein solcher Aufmarsch im beschaulichen und eher ruhigen Steglitz fällt jedoch in die Rubrik „Briefträger beißt Hund“. Und das eben ist durchaus eine Nachricht. wert.
Aber andererseits wundert mich diese Art von selektiver Berichterstattung nicht: Als am Ostersamstag 2023 am frühen Nachmittag arabische Antisemiten durch Berlin zogen und „Juden ins Gas“ riefen umd als bereits alle Medien online darüber berichteten, gab es in der rbb-Abendschau als Auftakt einen Bericht über (angelbliche) Polizeigewalt gegen Klimakleber und dann nichts und dann nochmal nichts und dann wieder nichts. Und dasselbe auch in der Spätausgabe der Abendschau. Und auch einen Tag danach wurde im rbb nicht etwa auf die Menschen verwiesen, die das riefen, nämlich seit Jahren hier lebende arabische und türkische Migranten, und keineswegs wurde dieses Faktum mit der Anmerkung versehen, daß es Deutschland inzwischen einen migrantisch-muslimischen Antisemitismus gibt und nicht nur einen rechtsradikalen, sondern wieder einmal wurde zunächst die Polizei in den Fokus gerückt, warum sie diese Demo nicht unterbunden habe. Erst zwei Tage später ging dann auch dem rbb auf, daß diese Rufe kein Polizeiproblem sind, sondern mit dem Migrationsproblem zu tun haben. Nehmt diesem Verein endlich das Geld weg! Das ist die einzige Sprache, die dort verstanden wird.
„Sie schossen so unkontrolliert, daß die Umstehenden wiederholt in Deckung gehen mußten, um nicht von Kugeln getroffen zu werden. Überall in den Straßen und Häusern waren die Leichen erschossener Juden zu sehen.“
„Eine der jungen Frauen weigerte sich, sich auszuziehen. Wegen Ungehorsams zwang er sie, ihren Rock von hinten zu heben, und schoss ihr dann in die Genitalien.“
„Ich sah, wie ein Baby aus dem Schoß der Mutter genommen und lebend in den Heizofen geworfen wurde. Das ist etwas, über das ich nie hinweggekommen bin …“
Heute vor einem Jahr überfielen Araber aus Gaza Juden in Israel und begingen ein furchtbares Massaker. 1.200 Menschen wurden ermordet, über 5.000 verletzt, 250 als Geiseln verschleppt. Überall kam es zu entsetzlichen Bildern wie den oben beschriebenen. (Jürgen Florenz, Facebook)
Es waren Massaker, wie sie vor über 80 Jahren ähnlich auch die SS-Einsatzgruppen in Osteuropa verübten. Nur mit dem Unterschied, daß diese Deutschen sich dabei nicht filmten oder photographierten, und sie schrieben auch nicht ihren Frauen und Familien freudestrahlend in der Feldpost, wie sie gemetzelt und auf welche Weise sie Juden ermordet haben, und sie prahlten damit auch nicht, als es auf Fronturlaub nach Hause ging, sondern schamvoll beschwiegen diese Männer ihre entsetzlichen Verbrechen – allenfalls in kleiner trauter Runde beim Kameradenabend mit Rheinwein mochte der eine oder der andere schwelgen und prahlen. Anders die Gaza-Araber. Sie taten es ungeniert und öffentlich. Auch das bleibt nach diesem 7. Oktober unvergessen. Wie auch der Jubel nach 9/11 in Berlin im Rollbergviertel.
Der Militärblogger U.M. schrieb heute auf Facebook:
„Heute vor einem Jahr wurde durch Palästina das größte Massaker an Jüdinnen und Juden seit dem Zweiten Weltkrieg verübt. Getötet wurden unterschiedslos auch Angehörige anderer Ethnien und Glaubensrichtungen.“
„Durch Palästina?“ fragt sich mancher? Ja, denn das, was die Gaza-Araber am 7. Oktober taten, das bestialische Emorden von Zivilisten, von Frauen und Kindern und Männern, wurde vom rund dreiviertel der Araber dort in Gaza und auch im Westjordanland bejubelt. Das eben blüht Israel, wenn „Palästina“ spricht. Und um es mit einem Buchtitel von Christopher R. Browning zu schreiben, der über die Deutschen forschte, die 1940 in Polen auf die Jagd nach Juden geschickt wurden: das Buch heißt „Ganz normale Männer“, und genau so war es auch beim Überfall der Hamas auf Gaza. Es waren ganz normale Araber, die genauso in Deutschland hätten leben können und die genau dort mitgemacht hätten, wenn man sie ließe. Und dieses Geschmeiß – ich finde für solche Leute kein anderes Wort – haben wir auf vielen deutschen Straßen, wie man fast jeden Woche in Berlin und in anderen deutschen Städten beobachten kann.
Und was das Verhältnis von Vergangenheit und Gegenwart betrifft und all das laute Schweigen, da halte ich es mit Henryk M. Broder:
„Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.“
Und bereits 2012 schrieb Broder sehr treffend im Tagesspiegel:
„Sich mit toten Juden zu solidarisieren ist eine wohlfeile Übung. Man kann die Ermordeten weder noch einmal umbringen noch nachträglich retten. Aber falls jemand doch so etwas wie „Verantwortung“ verspürt, was im Prinzip nicht verkehrt ist, sollte er sich mit denjenigen solidarisch erklären, die heute leben. Und am Leben bleiben wollen.“
Über diesen Jahrestag 7. Oktober wird viel geschrieben werden. Und wir sind, was den Antisemitismus in Deutschland und vor allem im migrantisch-muslimischen Milieu betrifft, nicht einen Schritt weiter. Die Großdemonstrationen nach dem 7. Oktober, wo zehntausende Muslime und migrantische Araber vor dem Brandenburger Tor demonstrierten und jene Schilder hochhielten, darauf stand „Nicht in unserem Namen!“. Herrlich! Leider hat die Sache einen Haken: Es gab diese Demos nicht. Das Gegenteil war der Fall, in Neukölln verteilten migrantische Araber unter dem Jubel mancher Bewohner Zuckergebäck. Während die Linke und die traurigen Omas gegen rechts ansonsten schnell bei der Arbeit sind, wenn es ans Hochhalten von Schildern geht, sobald auch nur ein einzger AfD-Parteitag stattfindet. Tobt aber, wie seit einem Jahr, ein antisemitischer Mob immer mal wieder durch die Straßen Berlins oder tyrannisiert die Universitäten, so geschieht gar nichts. Oder vielmehr doch: Es finden sich Professoren, die offene Briefe schreiben, um ihre Solidarität auszudrücken. Ich schrieb an dieser Stelle darüber – mit Photos von dieser Aktion – und auch hier, was die Damen und Herren Professoren betrifft: sie waren sich nicht zu schade, Antisemiten und Israelhasser zu beklatschen, ihnen Blumen auf ihren Weg zu streuen und ihre, natürlich, wie das bei Linken üblich ist, kritische Solidarität zu zeigen.
Auch hier wieder zeigt sich bis heute hin und bis ins Akademische und den Kulturbetrieb hinein: Teile der Linken haben seit den ausgehenden 1960er Jahren ein Antisemitismusproblem und sie haben es bis in unsere Gegenwart hin. Der 7. Oktober brachte es noch einmal deutlich ans Tageslicht. Wären ein paar Tausend Rechtsradikale auf dem Fusion-Festival in Mecklenburg-Vorpommern plötzlich eingedrungen und hätten, im Verhältnis gemessen an der Bevölkerungszahl, zehntausende Menschen ermordet, gefoltert, verstümmelt, Frauen vor den Augen ihrer Männer vergewaltigt und dort möglicherweise in der näheren Ortschaft spielende Kinder vor den Augen ihrer Eltern zerstückelt oder in einen Backofen gepackt (all diese Bilder sind nachzusehen), dann gäbe es in der gesamten Clubszene weltweit einen Aufschrei und Massenproteste. Hier aber: Es waren bloß Juden, Israelis und einige Menschen, die so dumm waren, Israel zu besuchen, wie etwa die 23Jährige deutsche Studentin Carolin Bohl. Der Tagesspiegel berichtet hier über diese junge Frau, deren Leben durch arabische Terrorsiten aus Gaza beendet wurde.
Vor allem aber waren es Israelis, die ihr von Gaza-Arabern getötet wurden: Dina Kapshetar-Dehterev, born 6.3.1989, Alin Kapshetar, born 29.12.2015 (אלין קפשטר) murdered with their dad & little bro. (Memorial “October, 7” by Alex Plutser, https://www.facebook.com/media/set?vanity=plutser&set=a.1582210015644559)
Und genau deshalb geht der IDF entschieden und mit aller Härte bis heute gegen dieses Milieu vor. Wer Wind sät, wird Sturm ernten und da braucht auch die Tagesschau nicht jedesmal um 20 Uhr ihre Gaza-Propaganda zu fahren, indem sie Hamas-Narrative reproduziert. Beim Ukrainekrieg macht die Tagesschau es schließlich auch nicht, daß sie Bilder von russischen Medien ausstrahlt.
Und es bleibt dabei: Mein Mitleid mit Menschen, die dieses Massaker bejubeln, geht gegen null. Die Operation des IDF in Gaza und nun auch im Libanon ist insofern richtig, weil es bei einer politischen Lösung des Konflikts zunächst einmal darum gehen muß, solche Akteure zu eliminieren, die aus religiösen und damit auch politischen Gründen keinerlei Interesse an einer Lösung haben. (Ob für den längeren Weg hin zu einem pragmatischen Frieden die demokratisch gewählte Koalition Netanjahus für weitere Friedensschlüsse mit dem Westbank- und Gaza-Arabern die richtige Regierung bedeutet, ist nochmal ein anderes Thema.)
Israel zumindest geht zunächst einmal entschieden gegen zwei vom Iran finanzierte Terrororganisationen vor. Wie bei jedem Krieg – Deutschland konnte seit 1940 davon ein Lied singen – kommen dabei auch Zivilisten ums Leben. Das mag mancher bedauern. Ich tue es nur bedingt und unter Einschränkungen. Wer zudem, wie Hamas und Hisbollah, sich Zivilisten auswählt, um sich hinter diesen zu verschanzen, muß damit rechnen, daß dann auch Zivilisten ums Leben kommen – solche meist, die mit den Zielen von Hamas und Hisbollah übereinstimmten. Und der Verkauf von Jugendlichen an die Hamas und die Hisbollah als Kämpfer oder Selbstmordattentäter ist zudem für die Familien eine willkommene Einkommensquelle samt lebenslanger Rente. Bei sechs oder acht oder zehn Kindern wird man eines sicherlich gut verschmerzen. Auch hier kann man einmal wieder nur jenen der ehmaligen israelischen Ministerpräsidentin Golda Meir zugeschriebenen Satz anführen:
„Frieden wird es geben, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben, als sie uns hassen.“
Für die arabischen Gaza-Kinder mag dieser Krieg gegen den Terror schlimm sein – das ist wohl wahr und wie in jedem Krieg trifft es auch Unschuldige. Das war in Dresden 1945 und in Hamburg 1943 so.
Der 7. Okotober zeigt uns vor allem deutlich, daß wir hier in Deutschland Menschen aufgenommen haben, die niemals in Deutschland hätten leben dürfen. Was sich seit einem Jahr auf den Straßen Berlins und auch in vielen anderen deutschen Städten abspielt, hat auch mit einer seit Jahrzehnten mißlungenen Migrationspolitik zu tun: Menschen in diesen Kulturkreis aufzunehmen, die ihren Antisemitismus und ihren Haß auf Juden und auf Israel seit Kindheit an in sich tragen.
Und solche Szenenwie in diesem Video zu sehen: das ist in Berlin leider Alltag. Dazu immer wieder hysterisch kreischende Araber-Weiber, Schleiereulen und ein paar Problemponys.
Und jedes Wochenende, fast jeden Tag läuft solcher antisemitischer Abschaum durch die Stadt:
Am Samstag (5.10.) sollte bei der oben im Bild zu sehenden Demonstration der Antisemiten in Berlin eine 25-Jährige Touristin in den Zug gezerrt werden, die als Passantin zusammen mit ihrem 60-Jährigen Vater Zeichen der Isrsalsolidarität trug und diese auch äußerten. Was dort im Araberzug mit ihr passiert wäre, kann man sich ausmalen. Und ich denke nicht, daß wir hier in Berlin wesentlich andere Araber haben als in Gaza am 7. Oktober 2023, als diese Barabaren sich auf den Weg machten, die Grenzzäune zu überwinden, um Menschen zu töten, foltern und zu verstümmeln.
Und aus diesem Grunde und wenn man auf die vielen israelfeindlichen und antisemitischen Demos in Berlin blickt, ist der Ausspruch „Gegen jeden Antisemitismus“, mit dem heute auf dem Bebelplatz in Berlin demonstriert werden soll, grundsätzlich falsch. In diesem Fall handelt es sich um einen muslimisch-migrantischen Antisemitismus. So wie wir nach Überfällen auf Migranten auch nicht sagen: „Gegen jeden Rassismus, auch den von Migranten gegen Deutsche!“ Hier und bei diesen Anti-Israel-Demos geht es um einen spezifisch im muslimisch-migrantischen Milieu verwurzelten Antisemitismus und zum Teil auch um einen linken Antisemitismus. Hinzu kommt: Die Zahl der antisemitischen Straftaten in Berlin hat sich seit dem 7. Oktober verzehntfacht. Und diese Leute haben mitten unter uns gelebt. Ganz normale Araber, ganz normale Deutsche teils. (Von den kleinen Paschas in Schulen, wo der Antisemitismus und der Haß auf Juden von Kindsbeinen an schon den Kindern eingeträufelt wird, ganz zu schweigen. Nährboden allemal.)
Hinzuweisen sei auch noch auf diesen guten Artikel in den „Ruhrbaronen“ von Stefan Laurin:
„Es gibt Gründe, warum die Pogrome der Hamas am 7. Oktober 2023 in Deutschland, wie in fast allen westlichen Staaten, zu einer bislang beispiellosen Welle des Antisemitismus führten. Warum es wenig überraschend ist, dass Linke und Muslime zu den eifrigsten Unterstützern der Schlächter gehören, erklärt das von Vojin Saša Vukadinović herausgegebene Buch „Siebter Oktober Dreiundzwanzig: Antizionismus und Identitätspolitik“.“
In Berlin-Neukölln feierten vor allem Araber den Mord auf der Straße. Man verteilte Süßigkeiten. Die Gruppe „Palästina spricht“ bejubelte das Massaker als „Ausbruch aus dem Gefängnis“, und in Duisburg erschallte neben „Allahu Akbar“ der Ruf „Die ganze Welt feiert den Widerstand der Palästinenser!“ auf den Straßen Hochfelds. Als die israelische Armee wenige Tage später zum Gegenschlag ausholte, um die Hamas zu vernichten und die Geiseln zu befreien, empörten sich jene Intellektuellen und Künstler, die zu Morden und Vergewaltigungen entweder geschwiegen hatten oder versucht hatten, sie zu „kontextualisieren“. Die Hamas-Jubler verwandelten sich innerhalb von Stunden in Klagepallis die zusammen mit ihren vielen Freunden den Reportern erklärten, wie schlimm es ihren Landsleuten in Gaza doch geht und wie sehr sie in Deutschland vom Staat daran gehindert werden, gegen Juden und Israel zu hetzen. Auf Gehör und Verständnis stießen sie bei einem großen Teil der deutschen Medien, die nun erschüttert über die Gewalt der israelischen Armee waren.
So wie in Deutschland war es in nahezu allen westlichen Staaten: Linksradikale taten sich mit Islamisten zusammen. Der Hass auf Juden und alles, was mit dem Westen zu tun hatte, verband sie. Das nun von Vukadinović herausgegebene und kürzlich erschienene Buch „Siebter Oktober Dreiundzwanzig: Antizionismus und Identitätspolitik“ ist eine Reaktion auf die Verbrechen der Hamas in Israel, eine linke Szene, die sich auf die Seite der Mörder und Vergewaltiger stellt, aber auch eines Deutschlands, das sich nicht nur bereitwillig Milieus ergibt, die auf der Seite von Judenschlächtern stehen und alles hassen, was eine freie Gesellschaft ausmacht, sondern sie auch noch mit Steuergeldern durchfüttert.
Und weiter heißt es – im Blick aufs angeblich Progressive auch:
„Ein Gedanke, den weiter hinten im Buch auch Ioannis Dimopulos im Gespräch mit Vojin Saša Vukadinović aufgreift, wenn er sagt: „Als Max Horkheimer behauptete, dass radikal zu sein mittlerweile bedeutet, konservativ zu sein, hat er einen wunden Punkt getroffen. Es ist offensichtlich besser, wenn alles so bleibt, wie es ist, als dass irgendwelche geistig verwahrlosten Linksliberalen die Revolution annoncieren und dadurch alles noch schlimmer machen.““
Max Horkheimer, Doyen der kritischen Theorie, kann man da nur recht geben. Am erbärmlichsten aber war das Verhalten und das gesammelte Schweigen des Kulturbetriebs nach dem 7. Oktober 2023 – nur wenige wie Danger Dan, Iris Berben und Igor Levit sprachen klare Worte. All jene aber, die ansonsten sofort die Aufstände der Anständigen, die „Wir-sind-mehr“-Aktionen aufrufen: sie waren plötzlich nicht mehr gesehen. Wo waren die Toten Hosen, die Ärzte, der unermüdliche Grönemeyer mit ihren Solidaritätskonzerten nach dem 7. Oktober? Leider waren sie nirgends zu sehen oder terminlich verhindert, wie es so schön heißt, wenn man keinen Bock hat. Wenn arabische Antisemiten durch die Stadt marschieren und den Juden ans Leben wollen, wird es plötzlich wieder sehr still in Deutschland. Und da bin ich nochmal beim Zitat von Henryk M. Broder:
„Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.“
Und dieser Wahrheit, die Arye Sharuz Shalicar (Sprecher des IDF und damals in Berlin-Wedding aufgewachsener Jude aus Persien), ausspricht, müssen sich nicht nur Linke, sondern muß sich unsere ganze Gesellschaft stellen:
Nebenbei gesagt: Man kann viel gegen die BILD schreiben, aber mit Springer und mit Bild haben wir in Deutschland stabile Medien, die es sich zum Grundsatz gemacht haben, gegen Antisemitismus anzuschreiben. Vor allem auch jenen Antisemtismus aus dem migrantischen Milieu, bei dem ein Großteil der Linken plötzlich in tiefes Schweigen verfällt und stattdessen dann die Mär vom „antimuslimischen Rassismus“ fährt. Marion Horn, die Chefredakteurin, kommentierte es in BILD heute sehr treffen:
„Wie viele Juden ich kenne, weiß ich erst durch unsere Berichterstattung in den Wochen nach dem Massaker. Weil sie sich bei mir dafür bedankt haben, wie klar BILD an der Seite der Opfer steht.
Dass wir das Grauen nicht wie so viele andere zu legitimieren versuchen mit dieser „Begründung“, den Palästinensern sei in der Geschichte eben auch so viel Unrecht widerfahren …
Meine Güte, wer das tatsächlich für einen triftigen Grund fürs Abschlachten unschuldiger Männer, Frauen und Kinder hält, der sollte vor allem als Deutscher sehr vorsichtig sein. Der müsste es auch in Ordnung finden, wenn Polen oder Russen oder Franzosen vergewaltigend und mordend durch Deutschland zögen, weil unsere Großväter deren Heimatländer zerbombt und Millionen unschuldige Menschen ermordet haben.“
Und in des Hisbollahs Unterhose Hängen nun die Eier lose!
Kazem Moussavi schreibt:
„Aus dem Iran wird berichtet, dass die Revolutionswächter, die Mitglieder des Geheimdienstes und sogar die Leibwächter Khameneis in seinem Hauptquartier in Teheran aus Angst ihre eigenen Pager und Funkgeräte zu den Mülldeponien in Teheran und anderen Städten bringen, um sie dort zu entsorgen.
Die Pager und Funkgeräte, die laut Presseberichten von den Mullahs in Japan und Ungarn gekauft und an die Hisbullah-Mitglieder im Libanon verteilt wurden, sind in den letzten zwei Tagen vom israelischen Mossad gesprengt worden.
Das Ereignis ist von großer Bedeutung: Während die terroristische Hisbullah jetzt ihre Mitglieder braucht, um Krieg gegen Israel zu führen, um die Hamas zu unterstützen, haben Hassan Nasrallah und Khamenei mehr als 3000 Verletzte und Gelähmte zu versorgen, ganz zu schweigen von mehr als 11 Toten der Hisbullah, die durch die Explosion der Pager und Funkgeräte im Libanon getötet wurden.
Würde der Westen seine Appeasement-Politik zugunsten der Regime-Change-Bewegung von Jina Mahsa Amini ernsthaft beenden, würde Israel wahrscheinlich auch Khameneis Funkgeräte in die Luft sprengen.“
„Die Beeper-Attacke Israels hat auch noch eine längerfristige Auswirkung: Die Hunderte oder gar Tausende, die in den nächsten Tagen und Wochen mit verbundenen Händen durch den Libanon laufen sind so recht einfach als Hizbollah Kämpfer identifizierbar. Damit ist ein Problem asymmetrischer Kriegsführung, nämlich das gegnerische Kombattanten sich als Zivilisten verkleiden, erst einmal gelöst.
Denn so einen Beeper hatten nur militärisch oder politisch relevante Personen.
Außerdem dürfte es nicht schwer sein in Computersysteme libanesischer Krankenhäuser einzudringen und Informationen zu sammeln, wer das heute als Notfall eingeliefert wurde.
Ein absolutes Totaldesaster für die Hizbollah, die gerade kaum unabgehört kommunizieren dürfen könnte, teilweise vermutlich gar nicht kommunizieren kann und nun auch noch ihre besten Kämpfer so auf dem Präsentierteller sitzen hat.“
„Ich lese immer von der militanten Organisation Hizbollah, bestenfalls noch von einer Terrororganisation.
Es wäre hilfreich, man fügte hinzu, dass es sich um mafiotische strukturierte parastaatliche Truppe von Schwerstkriminellen handelt, die ihre Kohle unter anderem mit Menschen- und Drogenhandel machen, eng mit der organisierten internationalen Kriminalität verbandelt sind, an Zwangsprostitution und illegalem Organhandel verdienen – und dazu noch quasi einen halben Staat kontrollieren.
Denn niemand käme auf die Idee, zum Beispiel mit der italienischen Mafia über die Zukunft der EU zu verhandeln.“
Yallah, yallah, Palästina, Jochen leckt am Slip von Tina. Zehn Semester Studies in Gender Und kein Ende am Geländer.
Dazu Postcolonialzeugs vertiefen: Ach könnt‘ er doch in Tina triefen! Doch Tina reicht das Schnüffeln am Slip Sie will nun einen Döner-Dip
Jedoch hat Jochen, schlaffer Knochen, Vorm Ejakulieren sich just erbrochen: Kein Lammfleisch, keine scharfe Soße Nur ne feuchte Oberhose.
Könnte lustig sein, aber das war die antisemitische Araber-Demo gestern von Schönberg nach Steglitz nicht. Die beiden Personen da auf dem Photo, die mich zu diesem Gedichtlein inspirierten, haben mich bei meiner Photographenarbeit dumm angequatscht, ob ich wohl gerne ein Erfüllungsgehilfe sei. Ich habe ihnen leider nicht geantwortet, daß dies gewißlich besser sei, als einen dummdeutscher Doofmannsgehilfe für Antisemiten abzugeben, die einen am nächsten Morgen in Gaza von einem Baugerüst werfen würden, sondern nur gesagt, daß ich keine Lust habe, mit Antisemiten zu diskutieren. Worauf die Trulla rief „Shame on you!“, was der Standardspruch solcher Gestalten ist, während das junge postkoitale Jochenbürschchen Anstalten traf, nicht nur mich zu beleidigen, sondern mich auch zu photographieren, worauf ich einen netten Gegenschuß tat. Mit einem gesunden Anblöcken und hinreichender Aggressivität erreicht man aber doch ganz gut, daß sich solches Studentenvolk schnell verpißt. Und das sollte auch eine Lehre für Dozenten, Professoren und vor allem für die Universitätsleitung sein, wenn sie damit konfrontiert wird.
Die beiden Wesen sehen eigentlich genau so aus, wie man es sich vorstellt: „Ich studiere im Hauptfach queere postkoloniale Astrologie“, frei nach der Satireshow „Eretz Nehederet“ („Welcome to Columbia Untisemity“, bei Youtube hier nachzusehen: großartig). Im Vergleich jedoch zu den Arabern dort in Steglitz waren beide niedlich bis harmlos.
Da mir dieses aggressive Photographiertwerden gestern wiederholt passiert ist und auch ansonsten die Pressevertreter aufgrund der aufgeheizten Stimmung der arabischen Antisemiten nur unter Polizeischutz Bilder machen konnten, wie das sonst nur bei Fußballhooligans und rechtsradikalen Demos der Nationalen Autonomen der Fall ist, habe ich keine Scheu, dieses Bild online zu stellen. Ich habe die Gesichter dennoch verfremdet – im Sinne einer Critical Whiteness versteht sich.
Immerhin war bei dem Araber-Aufmarsch ein Vertreter von Verdi dabei, der die Übergriffe auf Journalisten durch Demonstranten (und nicht etwa Polizisten!) dokumentierte. DAS immerhin war ein erfreuliches Zeichen. Leider kommt dieser Angriff auf die Presse in den Medien nicht wirklich vor. Bei Coronaschwurblern und Querdenkern wäre es ein Aufmacher in den Lokalnachrichten.
Die Polizei war bei dem Aufmarsch gut präsent und hat bei entsprechenden Anlässen wie Flaschenwürfen gezielt und beherzt durchgegriffen. Die Teilnehmer des antisemitischen Aufmarsches waren überwiegend migrantische Araber, viele Frauen wieder im Vollschleier, und bei den Parolen, die da gegrölt wurden, und auch bei dem Zuspruch vom Straßenrand aus dachte ich mir einmal wieder, daß wir hier Leute im Land haben, die niemals hätten in Deutschland sein dürfen. Parallelgesellschaften und reiner Haß, Kinder, die bereits indoktriniert sind, ein neunjähriges Mädchen, das durch ein Mikrophon Haßparolen schrie, angefeuert von Erwachsenen. Mir tun die Lehrer leid, die solche Kinder unterrichten müssen.
Die wenigen Gespräche, die überhaupt möglich waren, endeten damit, daß Israel einen Genozid begehe, daß Israel vernichtet gehöre. Lediglich drei junge vollverschleierte Frauen fanden es ok, daß wir andere Positionen haben. Eigentlich waren die ganz lieb und man kann manchmal vielleicht noch hoffen, daß man einige wenige erreicht. Das Gros der Demonstranten jedoch war völlig lost, die älteren sowieso. Und von den jüngeren wurde ich wiederholt aggressiv angegangen.
Dazwischen einige wenige weiße Studenten, meist Frauen. Diese Gruppe rief in der üblichen aggressiven und lautstarken Weise besonders revolutionäre Parolen und versuchte, die Polizei anzuschreien. Die ließ sich das nicht bieten. Was dann wiederum zum üblichen Gewimmere über angebliche Polizeigewalt führte. Ja, in der Tat: Wer Polizisten anschreit, muß damit rechnen, daß die Polizei Maßnahmen ergreift. Wer versucht, Gefangene zu befreien, muß damit rechnen, daß die Polizei dies verhindert, auch mit robusten Mitteln. Wer nach mehrfachter Aufforderung, die Straße zu verlassen und sich zu entfernen, sich nicht enfernt, muß damit rechnen, daß die Polizei dann nachhilft. Das kann man möglicherweise blöd finden, aber so geht das Spiel nun einmal. Und ich vermute, daß dies dieselben Leute sind, die solches Verhalten bei AfD-Demos, bei Querdenkern und Coronademos nicht tolerieren würden und sich bei Nichteinschreiten der Polizei bitter beklagen würden, daß eine beendete Demo nicht aufgelöst wird.
Traurig an dieser Sache: Das solcher Mist – um es freundlich zu umschreiben – in meinem ansonsten friedlichen Steglitz sich umtreibt.
Nebenbei: Mehrfach hat mir die Polizei geraten, nur in Anwesenheit von Polizeikräften Photographien zu machen. Hilfreich und freundlich und sofort zur Stelle war die Berliner Polizei, als ich von einem Araber angegangen und als Arschloch beleidigt wurde: Ob ich Anzeige erstatten wolle? Die Beamten haben sich aus der Menge heraus das aggressive Männlein, es war wirklich ein Männlein, klein und unansehnlich, schon gegriffen. Ich habe dann darauf verzichtet, weil’s zum einen eine arme Wurst ist und zum anderen es mir nicht wirklich recht ist, wenn dann meine Adresse bei irgendwelchen arabischen Anwälten hängt. Die kleine, aber leider doch aggressive Wurst sehen wir dort mit seinem Smartphone.
Er wird mich mit einem Photo enttarnt haben. Meine Arbeit für den Mossad ist damit dahin. Aber ich beziehe als alter Zionist doch immerhin eine lebenslage Rente. Leider ist es mir nicht erlaubt, diese Leute in Deutschland … Aber lassen wir das besser. Die Kräfte dieser herrlichen Einheit müssen für die Haniyyas dieser Welt aufgespart werden.
Dank geht an die Berliner Polizei für einen besonnen und doch auch robusten Umgang mit solchen Leuten, die sich nicht an die Regeln bei Demonstrationen halten. Die mutige FDP-Politikerin Karoline Preisler, die diese arabischen Aufmärsche regelmäßig mit dem Schild „Rape is no restistance“ begleitet, mußte vorzeitig die Demo verlassen. Sie soll wohl von einer geworfenen Flasche getroffen sein und auch die Polizei hat ihr geraten, sich aus Sicherheitsgründen zu entfernen. Paßt zur aggressiven Stimmung bei diesem antisemitischen Aufmarsch.
Anbei noch ein paar Photographien mit kleinen Kommentaren:
Das übliche Kopftuchgeschwader vorne weg und dazu eine Type, die sich wohl als Hamas-Kampfbrigade irgendwie wähnt. Als Demordner versteht sich. Auch das zeigt einiges über die Gesinnung dieser Menschen.
Und bei den Lautsprecherdurchsagen immer wieder der Hinweis, daß man sich zwar bei diesem Aufmarsch an die in Deutschland noch bestehenden Gesetze halten werde – auf deren Vorläufigkeit wurde, nicht anders als bei rechtsextremistischen Demos bewußt hingewiesen -, aber daß man eigentlich etwas ganz anderes sagen möchte. Gezielte Zweideutigkeit wie auch bei rechtsextremistischen Aufzügen, die immer kurz davor sind, daß die Polizei wegen verbotener Parolen den Aufmarsch beendet.
Aggressive Stimmung unter der S-Bahnbrücke am Innsbrucker Platz. Einpeitscher, die aufheizen. Die arabische Straße, nun auch in Berlin. Israelhaß, Parolen, bei denen eigentlich die Polizei diesen Aufmarsch hätte auflösen müssen.
Was passiert, wenn man Polizisten beleidigt. Im Polizeigewahrsam war die junge, halb bauchfreie gekleidete Frau, die in Gaza und in der Westbank vermutlich ein erhebliches Performance-Problem bekäme, dann doch etwas kleinlauter. In der Seitenstraße festgesetz: Abgang in die Wanne. Gut so.
Zur Technik der Bilder: Manchmal gibt es beim Photographieren diese verpaßten Augenblicke: die Kamera ein Stück weiter nach rechts gehalten und ich hätte die vermummte Schleierfrau ganz im Bild und das ergäbe eine feine Komposition, vorne rechts jene Militante und in der Diagonalen die Polizeikette. Hinterher hat jene Schleierfrau mich immerhin beschimpft, daß ich Photos mache. Ja, das ist so in unserem Land! Ihr Deutsch war nicht gebrochen. In Deutschland sozialisierte Militanz. Was mit Leuten passiert, die ihr begegnen und die sichtbar als Juden sich zeigen, möchte man sich nichts ausmalen.
Mir tun jene Lehrer leid, die sich mit solchen Jugendlichen abgeben müssen. Und ich fürchte, in zehn Jahren werden wir dieses Land nicht mehr wiedererkennen. Einer der Passanten in Steglitz, ehemaliger Kreuzberger und mit Migrantischem gut vertraut und nicht abgeneigt, wie er sagte, mutmaßte, daß wir einen Bürgerkrieg brauchten, damit diese Leute endlich verschwinden. Ich würde dem Mann nicht unbedingt rechtgeben, aber eine Politik der Remigration scheint mir dennoch eine Sache, die wir nicht nur Martin Sellner überlassen sollten. Mit linkem Liberalala kommen wir schon lange nicht mehr weiter.
Zum Abschluß des antisemitischen Aufmarsches auch mit dabei: Die Dieter-Dehm-Kohorte:
Es ist mitnichten nur Neukölln, wo sich diese Israelhasser und Antisemiten aus dem arabisch-muslimischen Milieu inzwischen auf Demos tummeln. Sie marschieren nun auch im ansonsten ruhigen Steglitz, und zwar mit dem Slogan „Stoppt den Gaza Genozid“ – was schon auf der Faktenebene nebenbei falsch ist. Die IDF versucht einen militärischen Gegner zu besiegen, bei dem Zivilisten von Terroristen vielfach nicht zu unterscheiden sind und wo Terroristen Zivilisten bewußt als Opfer instrumentalisieren. Die New York TImes immerhin berichtete kürzlich darüber.
Schrill-kreischend, Parolen brüllend mit Trommeln und bereits zum zweiten Mal und schon letzte Woche (siehe Bild) zog diese Gruppe durch Schöneberg und Steglitz: Hamas-Bengel, Clan-Milieu, Schleierfrauen: Menschen, die nie in Deutschland hätten leben dürfen. Dazwischen ein paar linke Queerdenker, die als Queers in Gaza ihren Ort an einem Baukran gehabt und sich selbst dort noch mit ihrer Blödsinnsdenke gefeiert und am Ende vor Angst nur noch kotanal eingeschissen hätten. Auf dieser Demo sind es Verbündete, über deren Naivität jene verschleierten Frauen wie auch die Hamas-Bengel ansonsten lachen, wenn sie zu Hause sind. Allies, die diese Leute ansonsten verachten. Nützliche Idioten, die entsorgt werden, sobald man sie nicht mehr braucht.
„Großeinsatz in Schöneberg. Israel-Hasser-Demo eskaliert – viele Verletzte“ so titelte die B.Z. über den gestrigen Aufmarsch am 13. Juli, und ähnlich auch der Tagesspiegel: „Gegen 18 Uhr beendete die Versammlungsleitung den Aufzug, nachdem auch Flaschen geworfen worden waren. Mehrmals wurde in größeren Gruppen der Spruch „From the river to the sea“ gerufen.
Zeitweise waren bis zu 1100 Menschen in der Demonstration unterwegs. Am Abend standen noch 200 Teilnehmer am Innsbrucker Platz. Polizisten nahmen Personalien auf und stellten Strafanzeigen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.“
Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei Berlin, sagte es laut B.Z. wie folgt.
„Es ist nie gut, wenn die Polizei eine Demo auflösen muss, weil das bedeutet, dass Regeln gebrochen wurden. Wenn das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit für Hass und Hetze missbraucht wird, sind unsere Kollegen zu entsprechenden Maßnahmen gezwungen und können eben nicht einfach wegsehen. Wer deshalb Flaschen auf Menschen wirft, hat den demokratischen Rechtsstaat entweder nicht verstanden oder er lehnt ihn ab. Beides ist besorgniserregend. Wir wünschen den Verletzten alles Gute“
Nein, ich wünsche den Verletzten keineswegs alles Gute.
Ich habe den Zug letzte und auch diese Woche als Beobachter begleitet: es war von Anfang an eine aggressive Grundstimmung: kreischende Frauen dort mit ihren entsetzlichen Vollschleiergewändern, aggressive Jungmänner. Es wurden verbotene Parolen wie „Kindermörder Israel“ gerufen, es wurden die üblichen roten Hände gezeigt, ohne daß die Polizei einschritt. Und natürlich der vielsagende Ruf „One solution“. Viel zu wenig Polizeikräfte, die den Zug begleiteten. Kurzzeitig eskalierte die Lage an der Feuerbachstraße, weil eine Passantin den Leuten das zurief, was angemessen war: Antisemitenpack. Daß die Demo nicht schon viel früher außer Rand geriet, war nur einem Glück geschuldet. Den Mut dieser älteren Frau hätte ich auch gerne gehabt. Am Ende der Demo wurde dann das verbotene „From the river to the sea“ gerufen und die Polizei löste die Demo auf, was dann zu Flaschenwürfen auf die Polizei führte
Die Menschen am Straßenrand in der Schloßstraße, die diesen Zug betrachteten und noch halbwegs bei Sinnen waren, schauten betreten und schwiegen. Man kaufte denn doch lieber ein.
Während noch einen Tag vorher zahlreiche Demonstranten gegen Martin Sellners Auftriff bei der Staatsreparatur in Lankwitz auf die Straße gingen, wohlfeil und gratismutig, waren heute keine Omas gegen rechts, keine Grünen, keine SPD, kein Niemand da, der sich den Arabern in den Weg stellte. Eine einzige Frau begleitete diese Demo und hielt ein Schild hoch: „Rape is no restistance“. Geschützt von Polizeikräften.
Bei dem Gedanken, daß jedes Jahr hunderttausende Menschen aus den muslimischen Ländern nach Deutschland migrieren, wird mir übel. Auch angesichts des Jubels immer wieder vom Straßenrand durch die Araber in den Geschäften oder aus den Autos heraus.
Daß sich die Szene der migrantisch-muslimischen Antisemiten und Israelhasser inzwischen Steglitz aussucht und nicht mehr die Sonnenallee hat System. In zehn Jahren wird diese Szene derart angewachsen sein, daß nicht mehr nur fünfhundert oder tausend Leute demonstrieren.
Wer sich diesen Zug anschaute, konnte Parallelgesellschaften par exellence sich betrachten. Parallelgesellschaften, die sich immer mehr in Berlin breitmachen. Nicht nur in Neuköllen. Jene Mercedes AMG-Fahrer, die auch bei dieser Demo anwesend waren, haben ihre Domizile inzwischen schon lange woanders. Dazu eine Frau, die auf ihrem Rücken die Aufschrift trug „If Gaza burns, Berlin burns“ Dies ist politisch die Androhung von direkter Gewalt.Vom Milieu her dürften das dieselben Leute sein, die deutsche Universitäten mit ihren Aktionen belästigen. Kürzlich würde dem FU-Präsidenten von einem dieser Gaza-AktivistenWasser ins Gesicht gekippt. Soviel zu den „Diskussionsangeboten“. Wer mit Hunden zu Bett geht, steht mit Flöhen wieder auf. Mein Mitleid mit Ziegler hält sich in Grenzen. Da bekommen halt die Liberalalas die Kost zu schmecken, die sie sich bestellt haben.
Mit Parolen wie „If Gaza burns, Berlin burns“ darf man unbehelligt über die Straßen von Berlin laufen. Singen zugekokste Bonzenkinder auf Sylt oder dumme Suffkes auf irgendwelchen Festen ihr „Döp dödö döp“, so rückt der gesamte Rechtsstaat samt Medienmacht an. Tauchen antisemitische und gewaltverherrlichende Sprüche auf, passiert gar nichts: beziehungsweise im Gegenteil streuen Professoren wie Michael Wildt, Robin Celikates, Rahel Jaeggi, Christoph Menke, Diederich Diederichsen, Daniel Loick und viele andere jenen Antisemiten und Israelhassern an deutschen Universitäten Rosen auf den Weg. War früher einmal die Kritische Theoretiker im Exil und später dann am Frankfurter Institut für Sozialforschung angetreten, den Antisemitismus zu analysieren und zugleich auch kritisch ihre Stimmen zu erheben, hofiert sie ihn heute. Sara Rukaj beschrieb diese Situation treffend:
„Eine Handvoll dummgekokster Bonzenkinder aus der Sylter Schickeria skandiert betrunken Nazi-Parolen und schafft es damit in die internationale Berichterstattung, öffentlicher Schauprozess und fristlose Kündigungen inklusive. Just zu dem Zeitpunkt planen zwei jugendliche Moslems einen Mordanschlag auf die Besucher der Heidelberger Synagoge, worüber ich bisher kaum etwas gelesen habe. An deutschen Universitäten sind jüdische Studenten im Jahr 2024 die einzige Minderheit, die sich nicht mehr in die Hörsäle traut, Morddrohungen gegen Mitarbeiter und Kommilitonen werden seitens der Universitätsleitung der HU Berlin toleriert, statt Hakenkreuzen findet sich überall das rote Dreieck der Hamas wieder. Trotzdem wird geradezu rituell nach Möglichkeiten des »offenen Dialogs« und der Erschließung anderer »Diskursräume« Ausschau gehalten, statt die Uni räumen zu lassen und den antisemitischen Mob strafrechtlich zu belangen. Eine andere Sprache als die autoritäre verstehen autoritäre Gemüter nämlich nicht. Auch in Frankfurt residiert der Hamas-Fanclub seit einer Woche ungestört auf dem Campus. Es sind täglich dieselben Leute, täglich dieselbe jungspündisch-vitale Clique, die da Stimmung gegen Juden macht, was mich erneut in meiner Vermutung bestätigt, dass der Antisemitismus akademischer und migrantischer Provenienz nicht nur geduldet, sondern erwünscht ist.“
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Was ich heute und vor einer Woche hier in Steglitz gesehen haben, veranlaßt mich, mir Martin Sellners Buch zur Remigration zu bestellen. Nicht weil ich Sellner und diese rechtsidentitären Leute gut finde, sondern weil mich seine Überlegungen interessieren und das, was er tatsächlich schreibt und nicht das, was die Medien berichten, was er wohl geschrieben haben mag. Nein, Sellner ist kein guter Gewährsmann. Aber seine Thesen müssen analysiert werden. Das Thema „Abschiebung und Rückführung“ darf nicht denen von Rechtsaußen überlassen werden. Was ich heute in Steglitz, Friedenau und Schöneberg gesehen habe, zeigt mir, daß wir dazu nicht länger schweigen dürfen, sondern vielmehr sind Taten, ist politisches Handeln erforderlich. Solange die SPD nicht konsequent den Kurs der dänischen Sozialdemokraten von Mette Frederiksen fährt, wird sie irgendwann im einstelligen Bereich angekommen sein. Von einer Ferda Ataman allerdings braucht man sich nichts zu erhoffen – im Gegenteil ist sie Teil des Problems. In zehn Jahren werden wir und vor allem die hier lebenden Juden dieses Land nicht mehr wiedererkennen. Frankreich und Belgien sollten uns als abschreckende Beispiele dienen, was auf Deutschland zukommen kann und was solche Massenmigration aus dem muslimischen Kulturraum bedeutet. Und vor allem dürfen wir dieses Thema nicht den Rechtsextremen überlassen. Mein Ceterum censeo.
Peter postet, seit er wegen Rentnerdasein seine Bedeutung als FU-Professor eingebüßt hat, anscheinend viel im Internet herum. Oft postete er dummes Zeug, aber das ist Peters Sache. Solcher Tweet bzw. solches Retweeten jedoch ist nicht mehr nur als eine private Meinungsbekundung zu werten, sondern sie sagt etwas über die grundsätzliche Denkweise eines solchen Menschen aus. Hier geht es nicht einfach bloß darum, die Regierung Netanjahu zu kritisieren oder das Vorgehen Israels. Peter Schöttler war Historiker an der FU. Ich hoffe, er wirkt dort nicht mehr und wenn, daß dies seine jüngster Tag dort gewesen ist.
Jeder hat zuweilen einen schlechten Tag und postet im Netz Unsinn. Wer aber solchen antisemitischen Dreck ins Internet einstellt und verbreitet: solches Verhalten und sich solche Bezüge dann auch noch witzig zu finden, sagt viel über das dahinter stehende Denken aus. Vielleicht glaubt Peter Schöttler aber auch nur, er sei ein neuer Heinrich von Treitschke, was markige Sprüche und Blahfasel anbelangt. Die WELT titelte es gestern abend noch ausgesprochen höflich: „Professor der FU Berlin teilt fragwürdige Beiträge“. Ich würde es schärfer formulieren: Peter Schöttler reproduziert antisemitisches Denken. Und wer solches reproduziert, auf den fällt genau dieser Antisemitismus dann auch zurück.
Daß solche Leute mit der Postcolonial Studies-Szene gut verbandelt sind, sagt zugleich leider einiges auch über diesen Studienzweig aus, der seine Studenten und auch manche Professoren nicht zu klardenkenen Menschen auszubilden vermag. Daß Postcolonial Studies auch wegen solcher Figuren wie Peter Schöttler einen schlechten Ruf haben, verwundert in solchen Kontexten dann nicht mehr.
Während ich Geraldine Rauch für eine einfältige und talentfreie Person halte, die ihrer Arbeit nicht gewachsen ist und die anscheinend Hakenkreuze nicht identifizieren kann, würde ich Typen wie Peter Schöttler als Antisemiten bezeichnen. Während ich bei Geraldine Rauch eine unangenehme und dumme politische Agenda vermute, die dabei zugleich an Unis antisemitisch agierdende Studenten entschuldigt, was ich aber mit einer entsetzlichen Ahnungslosigkeit über diese Szene mir noch erklären kann, halte ich Gestalten wie Peter Schöttler für einen Antisemiten. Emprisch haben wir in Schöttler einmal wieder einen Beleg für jene Querfront aus Rechts- und Linksextremisten und daß sich die Extreme an den Rändern berühren.
In diesem Kontext greift auch der Marx-Satz „Sie wissen es nicht, aber sie tun es“ nicht mehr. Wer derartige Propaganda- und Desinformationsseiten die „Pamphlets“ (ob die Bezeichnung „Chinese State-Affilated Media“) verlinkt (und das als ehemaliger HISTORIKER), der muß sich noch viel mehr fragen lassen, was er da tut, als ein ganz normaler Bürger oder irgend ein Politiker, der in seinen Jugendjahren Unsinn fabrizierte, mit dem ihn dann dieselben Leute, die gerne Hakenkreuz und Israel analogisieren, nach über 30 Jahren versuchen, ans Bein zu pissen. Wer das Hakenkreuzberlin und die Solidaritäts mit Israel nach dem 7. Oktober gleichsetzt, muß es sich gefallen lassen, daß man hinter solchem Verhalten anitsemitische Motive vermutet. Und das ist jetzt sehr höflich geschrieben.