Kröta, Kinderbuch, zweiter Band. „Es war nie Flugscham. Scheißerinchens Angst vorm Fliegen“.

Da sitzt die Heilige Kröta.
Diesmal ohne ihr Gezeter.
Die Augen laff, das Denken schlaff.
Und das nicht erst, Leute, seit heute.
Man konnte es den Öko-Naivlingen von damals mit ihrer Greta-Idolatrie nur immer wieder sagen, und zwar mit Nietzsche: „Hütet euch, dass euch nicht eine Bildsäule erschlage!“ Aber sie realisierten es nicht. Ich will nicht darauf herumreiten, daß ich und einige andere all das schon damals an dieser Elendsgestalt Greta Thunberg kritisierten, die von ihren Eltern als PR-Marke in die Welt geschickt und instrumentalisiert wurde.
Nun also das Instagram-Partyboot zu den Gaza-Arabern. Diese ganze von der Hamas bzw. von dem in England lebenden Hamas-Funktionär Zaher Birawi gesteuerte PR-Selfie-Schiffsaktion ist medial nun allerdings so ziemlich in die Hose und damit auch nach hinten losgegangen. Eine Greta, die wie ein halb derangierter, halb depressiver Paddington Bär aussieht, dem von den Kräften der IDF eine Butterstulle überreicht wird, sie dabei debil grinsend. Das mit dem Instagram-Party-Schiff und den zwei Säcken Mehl, die im Aldi von der Palette gekauft vielleicht 250 Euro kosten – da haben sich die Antisemiten für ihre Freunde in Gaza heftig in Unkosten gestürzt -, samt drei Onkel-Ben’s-Reispackungen, wovon selbst das Großmütterchen mehr im kleinen Vorratsschrank ihrer Sozialwohnung lagert, war medial insofern keine so dolle Sache. Außer man hat eben die Aktuelle Kamer… äh, die gebührenfinanzierte Tagesschau auf seiner Seite, bei der es journalistisch leider und aufgrund von Qualitätsschwund (Stichwort Kinderjournalismus à la Sophie von der Tann) nicht angekommen ist, daß hinter der Greta-Partyinstagrambootaktion leider die Hamas steckt. Recherche ist nicht die Stärke der Tagesschau. Lieber liest Susanne Daubner aktivistische Texte. Und ich zitiere da im Blick auf Daubner als williger Helferin solcher antiisraelischen Propaganda im Blick auf einen sich verbreitenden Antisemitismus gerne Henryk M. Broder: „Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.“

Was ist der Unterschied zwischen der „Aktuellen Kamera“ und der „Tagesschau“? Keiner? Doch, doch, es gibt einen: Bei der ak wußte jeder – sogar die Funktionäre der SED-Diktatur -, daß dieses Medium Lügen und Propaganda verbreitet. Bei der Tagesschau glauben viele Zuschauer immer noch, daß es sich um ein weitgehend objektives Nachrichtenmedium handelt. Würde die Tagesschau eigentlich, nachdem hier in Deutschland von einigen Rußlandfreunden ein Konvoi für den Donbas auf den Weg gebracht wurde, ebenso schreiben: „Ukraine stoppt Hilfs-LKWs für den russischen Donbas? Die Wagen waren mit Hilfsgütern auf den Weg in den Donbas“? Sicherlich nicht.
Diese Art von medialer Manipulation wäre nicht schlimm, wenn die Tagesschau irgend ein Käsesender wäre, und man kann diesen Scheiß ja schließlich auch ausschalten. Nur möchte eben niemand für das, was er ausschaltet, 18 Euro 56 bezahlen. So wie ich im Supermarkt an der Kasse auch keine 3 Euro 99 für die nichtgekaufen Frühkartoffeln bezahlen möchte. Klar, der Vergleich paßt nicht ganz und die eingeforderten Gebühren dienen ja nicht nur einer einzigen Sendung. Dennoch weisen sie im Bereich der Nachrichten auf eine erhebliche Schieflage in der Berichterstattung, gerade wenn man aus Israel Sophie von der Tann sich anschaut, die ich inzwischen für die Pressesprecherin der Hamas halte und nicht für eine ordentlich arbeitende Journalistin. Und da sind wir dann auch bei dem Punkt, daß Nachricht und Kommentar auseinanderzuhalten sind. Diese Pseudointerviews von Jens Riewa und Susanne Daubner und wie sie alle heißen, sind leider eine Farce.
Diese ganze Selbstgefälligkeit und Propaganda-Shit-Show wird den öffentlich-rechtlichen Bezahlmedien irgendwann gehörig auf die Füße fallen. Und da wird es dann einige sehr lange Gesichter geben. Allerdings kenne ich diese Selbstgefälligkeit eben auch schon von den ausgehenden 1980er Jahren her. Nur war sie dort noch eine etwas andere, weil der Nachrichten- und auch der Kommentarteil deutlich anders aufgebaut waren.
Und auch heute im Blick auf die gewälttätigen Riots in Los Angeles: Für die Tagesschau sind schwere Ausschreitungen, Plünderungen und Brandstiftungen, Stand 18 Uhr gestern und auch in der Hauptnachrichtensendung um 20 Uhr, immer noch Proteste. Während für die Tagesschau damals in Chemnitz 2018 einige wenige, wenngleich durch nichts zu rechtfertigende Ausschreitungen von Rechtsextremisten bereits Krawalle waren. Und nun wundern sich die Bezahlmedien demnächst wieder einmal wie die liebe Sonne, daß sie zunehmend an Glaubwürdigkeit verlieren und die AfD und andere Extremisten von der Querfront der Querdenker sie genüßlich vorführen. Vielleicht sollte man sich in der vermutlich ziemlich linksrotgrünen Redaktion der Tagesschau im Blick auf die USA mal überlegen, wie man welche Begriffe verwendet. Auch wenn man keine großen Sympathien für einen solchen Präsidenten wie Trump hegt, sollten auch in diesem Fall die Dinge beim Namen genannt werden. Bei aller berechtigten Kritik an Trumps Politik bleiben Krawalle nun einmal Krawalle bzw. Ausschreitungen. Wo Autos brennen und Polizisten angegriffen werden, handelt es sich nicht mehr um Proteste. Und da ist es auch egal, ob das ursprüngliche Anliegen nun bereichtig, gänzlich unberechtigt oder so halbe-halbe ist.
Aber man kann ja schon froh sein, daß die Blasenwelt in der Tagesschauredaktion gestern abend den entsetzlichen Amoklauf von Graz nicht als eskalierten Schülerprotest bezeichnet hat.
Doch Witz beiseite: Das ÖRR-Bezahlfernsehen im Bereich der Nachrichtenformate ist nicht reformierbar. Es muß grundsätzlich zerschlagen und dann völlig neu wieder aufgebaut werden. Deshalb bleibt es dabei: #defundÖRR.
Am Ende sei noch ein Beitrag der Königlich Bayerischen Antifa hinsichtlich der Teilnehmer der Selfie-Jacht gepostet:
„Gaza-Flottille“: Hippies und Terror-Verherrlichung
Dieser „Palästina“-Schmuse-Barde ist der „Aktivist“ Thiago Avila. Er fährt gerade zusammen mit Greta Thunberg und anderen ideologisch Verwirrten auf einem kleinen Segelkutter „nach Gaza“ um die „Zionistische Belagerung“ zu „brechen“.
Wenn er nicht gerade mit unerträglicher „Palästina“-Klampfen-Musik das Mittelmeer in Angst und Schrecken versetzt, treibt sich Avila völlig schamlos im Windschatten des Internationalen Terrorismus herum und nennt das dann „Antiimperialismus“.
So war der Polit-Hippie bei der Trauerfeier des Obersten Hisbollah-Terroristen Hassan Nasrallah in Beirut zu Gast. Er bezeichnete den verstorbenen Massenmörder als „humanistischen Vorkämpfer“ und „Zweimaligen Sieger über den Zionismus“ und orakelte, der tote Chef-Islamist werde auf ewig als „Inspiration“ in den „Geschichtsbüchern“ stehen. Nasrallah sei jetzt bei den anderen „Märtyrern“ und man werde seinen „Islam“ und die „Werte des friedlichen Zusammenlebens“ weitertragen. Auf einer Konferenz reckt er zusammen mit anderen die erhobene Faust zu Vernichtungs-Parolen gegen die USA und Israel und für den „Sieg des Islam“.
Zwischen den grinsenden „Palästina“-Nationalismus von Avila und dem schieren Islamistischen Terror von Nasrallah passt kein Blatt Papier mehr. Es gibt noch nicht einmal mehr den Versuch der hippiesken „Palästina“-Polit-Clowns, sich zumindest formal abzugrenzen. Es ist einfach ungefilterte, dummdreiste Terror-Verherrlichung.
[…]
Keinen Frieden mit dem Terror.“

