Die b.z. berichtete gestern treffend über diesen Aufmarsch bzw. die Koalition aus migrantisch-muslimischen Araberantisemiten und jungen wie auch älteren Queers, die als Gegenveranstaltung zum offiziellen CSD stattfand:
„Mindestens 50 Festnahmen
Erneut Israel-Hass und antisemitische Hetze bei Demo in Kreuzberg
Während der überwiegende Teil der linken Szene zugeordnet wurde, befanden sich auch mindestens 800 propalästinensische Demonstranten darunter. Nach ersten Erkenntnissen suchten etwa 150 von ihnen die Konfrontation mit der Polizei, beschimpften und bepöbelten die Beamten.Nach B.Z.-Informationen wurden im Verlauf des Aufzuges antisemitische Parolen gegrölt. Die Teilnehmer feierten ihre Märtyrer, bejubelten den Tod israelischer Soldaten. Als die Polizei einschritt, wurden sie mit Farbbeuteln und Wasserflaschen beworfen. Es kam auch zu Flaschenwürfen, zum Teil wurde auch mit Fahnenstangen auf die Beamten eingeprügelt. Verstärkung wurde angefordert.
Am Kottbusser Tor kam der Zug zum Stehen. Weil immer wieder antisemitische Parolen skandiert wurden, entschied der Einsatzleiter der Polizei vor Ort die Veranstaltung vorzeitig zu beenden.“
Jedes Wort aus diesem Artikel kann ich bestätigen, denn ich stand teils direkt daneben, als diese Dinge geschahen und habe den Zug photographierend und beobachtend begleitet. Die SA ist diesmal bunt gekleidet: Judenhasser, Araber, denen ich zukünftig die Remigration wünsche, Menschen, die den Staat Israel vernichtet sehen wollen, naive Gestalten, die in Gaza oder im Westjordanland in solchem Aufzug einen Freiflug vom Häuserdach spendiert bekämen und immer wieder Gekreische und Aufrufe zur Vernichtung von Israel. Frauen, die ihre Unterwäsche, Arschbacken und ihre Brüste zeigen, wofür sie in jedem muslimischen Land schwer bestraft werden würden. Ja sie gingen nicht einmal zu einer Demo, außer vielleicht, wenn es der Staat organisiert hat, im verschleierten Frauenblock, wie im Iran. Ich habe für diese Leute nichts als Verachtung übrig. Nur sehr wenige Menschen waren auf dieser Demo, denen es womöglich tatsächlich um das Wohl der Gaza-Araber ging. Dann aber sollte man sich überlegen, ob man bei einem solchen Aufmarsch wirklich gut aufgehoben ist. Erst recht als Frau oder als Schwuler, Lesbe oder transsexueller Mensch. (Und mal unter uns und unter vier Augen, falls sich das bis in diese Szene noch nicht herumgesprochen hat: Israel ist im Nahen Osten die einzige Demokratie und das einzige Land, wo es überhaupt möglich ist, als, wie es heute heißt, queerer Mensch, nach seiner eigenen Façon zu leben.)
Wie es der Artikel beschrieb, ging es auf der Demo teils schon am Anfang aggressiv zu. Nicht so schlimm, wie ich es von den reinen Araberaufmärschen mit ein paar verstreuten Linksantisemiten kenne, aber eben auch nur bedingt fröhlich und bunt. Und von Anfang an sinnlose und dumme Parolen, bei denen ich nicht weiß, ob man lachen oder einfach nur weinen soll über derartige politische Naivität. Dann am Hermannplatz ging es hoch her, es wurden einmal wieder verbotene Parolen gerufen und es flogen Farbbeutel. Meine guten Meindl-Wanderschuhe, die ich für Langstrecken trage, bekamen ebenfalls Farbe ab. Schnell kam dann, nachdem aus dem Aufzug heraus die Polizei beworfen wurde und auch neben mir Farbbeutel aufschlugen, der Befehl „Helm auf“, und so setzte auch ich den meinen auf, den ich zur Sicherheit bei solchen Aufmärschen immer mit dabei habe. Die Polizei ist dabei allerdings für meine Begriffe viel zu moderat vorgegangen.

Brenzlig wurde die Situation dann auf dem Kottbusser Damm, da dort nicht nur jene rotweißen hüfthohen Plastik-Baustellenabsperrungen standen und auf diese Weise der Gehsteig stark verengt war, sondern zudem befand sich dort eine relativ schlecht gesicherte Baugrube. Da ich bei solchen Demonstrationen mein gesamtes Umfeld immer wieder scanne und auf Gefahrensituationen absuche, bemerkte ich schnell, daß es bei der aufgeheizten Lage gut sein kann, hier besondere Vorsicht walten zu lassen. Und so war es auch. Nach einer Festnahme aus dem Demozug heraus, preschten die Beamten mit dem festgenommenen Mann im Griff durch jene enge und von den Bauzäunen samt einem Baugerüst gesäumte Gasse, die an dieser Stelle kein Gehweg mehr war, sondern ein schmaler Pfad, auf dem man sich auch an keine Seite oder eine Hauswand hätte drücken können. Die Polizisten stießen und drängelten. Sie schoben die Menschen vor sich her, die noch gar nicht recht realisierten, was da eigentlich geschah und denen man zurufen mußte, daß sie sich nach vorne bewegen sollten. Ich zumindest für meinen Teil sorgte dafür, daß ich schnell wieder ins Freie kam. Da blieb dann auch keine Zeit für Photographien.
Im ganzen war diese Veranstaltung eine antiisraelische und in weiten Teilen wie immer auch antisemitische Demonstration. Was das Kopftuch, das jene Frau trägt – sie wird sich ganz sicher nicht als weiblich gelesene Person bezeichnen wollen – dann am Ende für Israel bedeutet, kann sich jeder ausrechnen, der noch den letzten Rest Versand bei sich hat. Bei Linken dürfte das aber teils schwierig werden oder frei nach Alfred Tetzlaff: Sie sind nicht dumm, sie haben nur Pech beim Denken. Wobei ich mit der Dummheit mir inzwischen nicht mehr so sicher bin.
„Die Homosexualisierung der Hamas ist in vollem Gange!“ schrieb mit leichter Süffisanz ein Facebookfreund. Und ebenfalls treffend formulierte es die Ethnologin Susanne Schröter:
“ Antisemitische Hassparolen und Gewalt gegen die Polizei auf CSD-Demo in Berlin. Offen ausgelebter Judenhass ist das neue Normal, nicht nur in der Hauptstadt. „Nie wieder“ entpuppt sich leider als inhaltleere Beschwichtigungsformel, die auch nicht besser wird, wenn man sie mit salbungsvoller Miene bei jedem Gedenktag von sich gibt. Wenn Juden in Deutschland sicher sein sollen, muss wirklich anders gehandelt werden. Und zwar jetzt!“
Deutschland hat den Feind im eigenen Haus! Deutschland hat sich ohne jegliche Not migrantisch-muslimischen Antisemiten importiert und es ist das Land nicht gewillt, diese Menschen wieder geordnet in ihre Heimatländer zurückzuführen.
Und damit verbunden hat auch links fertig. Mit diesen Queers bin ich nicht einmal mehr solidarisch, wenn sie irgendwo in Deutschland verfolgt oder verprügelt werden. Es ist mir, ehrlich gesprochen, egal. So wie ich auch wenig Mitleid mit rechtsextremistischen Antisemiten habe, wenn die ihre eigene Sprache zurückbekommen. Wer sich derart dumm verhält, braucht mit Solidarität nicht zu rechnen. Wendet euch an den Rechtsstaat! Den ihr allerdings, wie auf der Demo zu hören war, ablehnt. Was ich auf dieser Demo gesehen habe, hat mich schwer entsetzt. Ich frage mich, wie Menschen so derart naiv und blauäugig sein können – was ich nicht einmal mehr mit dem Alter entschuldigen mag. Auch wir waren in unserer Jugend Träumer. Aber wir waren nicht derart naiv und in vielen Fällen muß man es leider auch sagen: nicht derart verblödet. Leid tut es mir für jene queeren Menschen, die diesen ganzen Scheiß nicht mitmachen und denen solches Gebaren und solches Instrumentalisieren einer eigentlich wichtigen Bewegung peinlich ist.

Wieviel Haß doch so eine Israelfahne erregte! Und da habe ich mich dann auch mit einigen dieser ekelhaften Araberhonks und einem Biodeutschen angelegt, die es witzig fanden, mich zu photographieren und zu filmen. Weil ich Polizeikräfte informiert hatte, daß die Menschen mit den Israelfahnen dort ungeschützt stehen. Ich habe nur noch Wut, Haß und Verachtung für diesen Palästina-Szene in Berlin. Und mir tut die Berliner Polizei leid, die sich fast jeden Tag mit diesem Abschaum abgeben muß. Die Frau vorne mit dem roten Riemen allerdings war angenehm. Mit der habe ich mich zweimal richtig gut unterhalten. Sie war, als sie mich fragte, für wen ich photographiere, erst ganz entsetzt, als ich ihr sagte, ich mache das nicht aus Solidarität, sondern daß ich im Gegenteil rein gar nichts für diese Leute übrig habe. Trotzdem hat sich da ein schönes Gespräch entspannt. Auch beim zweiten Mal, als ich sie dann am Landwehrkanl bei der Fahnenszene wiedertraf. Solche Szenen versüßen einem dann doch den Umstand, sich über vier Stunden schwachsinnige Parolen anhören und entsetzliche Menschen ansehen zu müssen.
Zu fast all diesen Photographien ließen sich kleine Geschichten erzählen. Aber das würde diesen Beitrag sprengen und so ist es den Betrachtern überlassen.










































































