Hohoho, wie witzig Harald, Pausenclown des öffentlich-rechtlichen Bezahlfernsehens und sicherlich gut alimentiert, so daß bei Stromausfall über sechs Tage das beste Hotel vor Ort für Harald gerade gut genug ist. Aber sorgen Sie auf keinen Fall vor! Im besten Deutschland seit es Deutschland gibt, kann es zu Stromausfällen gar nicht kommen. Spätestens seit Putins Angriffskrieg auf die Ukraine und im Blick auf seinen Hybridkrieg gegen Deutschland sollten wir wissen, daß es auch anders zugehen kann. Bei dem Angriff aufs Stromnetz von Berlin handelt es sich in diesem Fall um einen Anschlag von Linksextremisten. Genausogut aber sind für die Zukunft auch russische Sabotageakte denkbar. Berlin ist hierfür schlecht gewappnet.
Putin wird sehr genau hinsehen, wie Deutschland diese Tage seit Samstag bewältigt. Auch im Blick auf eine bereits im Vorfeld erfolgende Abwehr von Terror, auch im Blick darauf, wie zentrale Knoten unserer Infrastruktur gesichert sind – anscheinend sehr schlecht, wie sich seit diesem Samstag und auch schon nach den linksextremistischen Anschlägen in den letzten Jahren gezeigt hat. Putin muß nach Deutschland keine Truppen schicken, um im Land ein maximales Chaos zu erzeugen. Es reichen ein paar gedungene Saboteure aus, und auch die Verbindungen von Linksextremisten und Moskau ist ja keine ganz neue Angelegenheit, wenn wir an die 1980er Jahre denken. Waldemar Alexander Pabst formulierte es derart:
„In Zeiten des Kalten Krieges gab es in der Bundesrepublik sowjetische Sabotageeinheiten für den Kriegsfall, die als Schläfer völlig integriert unter uns lebten. Rekrutiert wurden diese Landesverräter im Dunstkreis der DKP, sie waren Überzeugungstäter. Von Sprengungen bis zum gezielten Mord waren Aufträge möglich. Im Überschwang der schönen 90er mit der Wiederverenigung, hat man selbst die Enttarnten nicht verfolgt, der Mantel des Vergessens breitete sich auch über dieses Kapitel menschlicher Niedertracht.
Die engen Verbindungen des sogenannten palästinensischen Terrorismus mit dem KGB sind so bekannt, wie die daraus hervorgegangene Hilfestellung der Stasi für die Baader Meinhof Bande, die ja letztlich ein Ableger dieses weltweiten nahöstlichen Mordgesindels war. Die Lubjanka mischte überall führend mit und wusste alles.
Linker Sabotageterrorismus, wie gestern in Berlin, macht uns bereits seit Jahren zu schaffen, wenn ich mir die Ziele ansehe, Energieinfrastruktur und Eisenbahn, scheint es, als wären es Testläufe. Es ist überaus naiv, zu glauben, dass der Kremlstrolch, der einen Krieg zur Erlangung der Hegemonie über Europa gegen uns als Möglichkeit in Vorbereitung hat, diese Neuzeitterroristen nicht seit langem im Fokus hat. Nicht jeder von diesen Freizeittätern mag sich dessen bewusst sein, das spielt aber gar keine Rolle.“
Und auch der Militär-Blogger U.M. schreibt es im Blick auf Rußland treffend:
„Wer glaubt, Aufrüstung sei Unfug, weil die NATO Russland eh überlegen sei, sollte aufmerksam verfolgen, was derzeit in Berlin abgeht.
Denn da meinte jemand, man sollte eine Wehrübung zur Resilienz der Energie-Infrastruktur durchführen.
Das Ergebnis eines Brandes an einem neuralgischen Punkt. Das schafft eine Shaheed Drohne leicht.
Davon hat Russland im vergangenen Jahr etwa 170 auf die Ukraine gefeuert. Pro Tag. 5100 pro Monat. Im Durchschnitt. Bei Angriffen ging die Zahl bis 800+ in wenigen Stunden.
Und Russland weiß, wo unsere Kabel sind.
Und unsere Flughäfen.
Unsere Bahnhöfe, Bank-Server, Postverteilzenten, Verkehrssteuerungen, Kraftwerke, Raffinerien und Tankstellen, Autobahnen, Stadien, Logistikzentren, Krankenhäuser…
Ihr wollt über Pazifismus diskutieren?
Dann werdet erwachsen und hört auf mit Eurem infantil-naivem Scheiß.
Oder geht aus dem Weg.
Niemanden interessiert, ob Ihr „an die Front“ müsst.
Die Front kommt zu Euch.“
Und auch im Blick auf die Berichterstattung in den ÖRR-Bezahlmedien hinsichtlich des Terroranschlages aufs Berliner Stromnetz liegt manches im argen. Sie ist, freundlich gesprochen, dreist. Bei der rbb-Abendschau vom Sonntag (4.1.2026) eine debil-dauergrinsende Moderatorin und natürlich kein einziges Wort davon, daß es sich um einen linksextremistischen Terroranschlag handelt – was seit Samstagabend bzw. Sonntagmorgen allgemein bekannt ist. Ein Terroranschlag wird zum Stromausfall umgelabelt. Kein Wort davon, daß es sich um Terroristen handelt, die den Tod von Menschenleben in Kauf nehmen. Als sei diese entsetzliche Lage für rund 30.000 Menschen irgendein Naturschicksal, das die Stadt ereilt und welches wie ein unabwendbares Fatum über die Bewohner Berlins hereinbricht. Was wäre gleich als Auftakt in der rbb-Abendschau los, wenn der Anschlag von Rechtsextremen begangen worden wäre? Es gäbe Krisengespräche und Alarmnachrichten noch und nöcher. Und das ganz zu recht! Und immer wieder würde von der rbb-Moderatorin Leonie Schwarzer betont worden, wie gefährlich rechter Terror ist.
Und nicht minder dreist die Tagesschau, die in der Manier der Aktuellen Kamera die Botschaft verbreitet: Alles gar nicht so schlimm, wir stellen jetzt das Positive heraus und lassen Leute erzählen, wie gut sie betreut sind. Daß Alte und Pflegebedürftige völlig unzureichend versorgt wurden, wie immerhin noch die rbb-Abendschau zeigte: Kein Wort davon. Daß ein Patient mit Pflegstufe 5 völlig unversorgt in einer Sammelunterkunft saß, ohne Essen, ohne zureichendes Trinken: kein Wort davon. Die Tagesschau lügt, indem sie wegläßt. Dieses Medium braucht niemand. Für die Betroffenen ist es ein Hohn. Immerhin dürfen sie 70 Euro pro Nacht für ein Hotel selbst bezahlen. Die Bürger werden sich merken, wie man mit ihnen umgeht.
Diese Art von „Journalismus“ hat System, wie der Journalist Ulli Kulke auf Facebook ganz richtig schreibt.
„In BERLIN werden VIELE ZEHNTAUSENDE Einwohner eine knappe Woche OHNE STROM und ohne Heizung sein bei der klirrenden Kälte, viele Alte, Familien usw. Ursache: ein TERRORANSCHLAG von LINKSEXTREMEN auf das Stromnetz. In der Abendschau aber, ÖRR-Nachrichtensendung des regionalen TV-Senders RBB, wird das Ganze wie eine NATURKATASTROPHE behandelt. Eine gute Viertelstunde lang die Lage der Menschen, Reparaturen, Abhilfe, teilweise Wut – über mangelnde Flexibilität der Behörden.
LINKSRADIKALITÄT dagegen – KEIN THEMA. Nur im Interview mit dem Regierenden Bürgermeister kurz angesprochen. Und der hat es nötig gefunden, wörtlich darauf hinzuweisen: Das war Terrorismus, und: „das muss man ganz klar sagen“. In einem Tonfall quasi: man müsse das wohl so akzeptieren. An wen hat sich der Christdemokrat wohl gerichtet?
Auch die Innensenatorin kam zu Wort, allerdings zum Thema Einbindung der Feuerwehr und Polizei. Linksradikalität, ihre Zuständigkeit – null angesprochen.
Anwohner, die sauer auf die Terroristen waren, hat man offenbar nicht getroffen. Merkwürdig.
Man stelle sich nur mal ganz kurz vor: Rechtsradikale hätten das verursacht. Hätte Wegner da auch daran erinnert, das müsse man „ganz klar sagen“, quasi entschuldigend? Nein. Es wäre das Hauptthema gewesen, nicht die Lage. Innenpolitiker, innenpolitische Sprecher aller Parteien wären zu Wort gekommen, Parteienverbote thematisiert worden. Die Innensenatorin hätte konsequenteres Vorgehen gegen rechts angemahnt.
Diese Schieflage ist derart schräg, wie allerdings auch erwartbar.
Übrigens eben die Tagesschau: Dito, genau dasselbe. Es hat System.“
Und all das wird sich vermutlich auch 2026 nicht ändern.