„Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“ (Lukas 2)
Zum freundlichen Weihnachtston allerdings und zu den Friedenswünschen gehört die klare Kante, sofern man nicht naiv sein möchte:
„Wer sich für ein Ende des Krieges im Gaza einsetzen will, möge mit der Forderung nach der bedingungslosen Kapitulation der Hamas und der sofortigen bedingungslosen Freilassung aller Geiseln auf die Straße gehen.
Jede Feuerpause verlängert den Krieg und das Leiden der Unbeteiligten. Jeder Waffentillstand wird einen nächsten Krieg gegen die Hamas nach sich ziehen.“ (Jonas Dörge)
Dies gilt für zahleiche Kriege auf dieser Welt, wo ein Aggressor ein anderes Land überfällt, so wie Rußland die Ukraine, oder wo islamische Terroristen Menschen ausrotten. Die Weihnachtsbotschaft ist für alle gedacht. Aber nicht allen ist es möglich, die Waffen niederzulegen. Wer sich gegen Terror und Raubüberfall verteidigen muß, wird, wenn er einem solchen Friedensaufruf folgt, morgen tot sein. Und es wird eben genau das in der Welt triumphieren, was nicht triumphieren sollte: nämlich das radikal Böse. Die Friedensbotschaft für Putin sollten Tauris-Raketen und mehrere Divisionen der US-Army in der Ukraine sein. Friedliches Weihnachten läßt sich nur feiern, wenn dieser Frieden bewacht wird und wenn ein Land wehrhaft gegen Diktatoren und Terroristen sich zeigt.
Das Jesuskind in der Krippe konnte nur gedeihen und überleben, weil keine Hamas-Terroristen oder russische Orks über das Kindlein herfielen und die Maria vor den Augen des Josef blutig fickten, folterten, dann mit Öl übergossen und die Maria anzündeten und das Kindlein sowie Josef mußten dies mit eigenen Augen ansehen. Auch das ist die Wahrheit der Weihnachtsgeschichte.

Werkstatt Martin Schongauer
Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie /
Christoph Schmidt Public Domain Mark 1.0