Yallah, yallah, Palästina,
Jochen leckt am Slip von Tina.
Zehn Semester Studies in Gender
Und kein Ende am Geländer.
Dazu Postcolonialzeugs vertiefen:
Ach könnt‘ er doch in Tina triefen!
Doch Tina reicht das Schnüffeln am Slip
Sie will nun einen Döner-Dip
Jedoch hat Jochen, schlaffer Knochen,
Vorm Ejakulieren sich just erbrochen:
Kein Lammfleisch, keine scharfe Soße
Nur ne feuchte Oberhose.

Könnte lustig sein, aber das war die antisemitische Araber-Demo gestern von Schönberg nach Steglitz nicht. Die beiden Personen da auf dem Photo, die mich zu diesem Gedichtlein inspirierten, haben mich bei meiner Photographenarbeit dumm angequatscht, ob ich wohl gerne ein Erfüllungsgehilfe sei. Ich habe ihnen leider nicht geantwortet, daß dies gewißlich besser sei, als einen dummdeutscher Doofmannsgehilfe für Antisemiten abzugeben, die einen am nächsten Morgen in Gaza von einem Baugerüst werfen würden, sondern nur gesagt, daß ich keine Lust habe, mit Antisemiten zu diskutieren. Worauf die Trulla rief „Shame on you!“, was der Standardspruch solcher Gestalten ist, während das junge postkoitale Jochenbürschchen Anstalten traf, nicht nur mich zu beleidigen, sondern mich auch zu photographieren, worauf ich einen netten Gegenschuß tat. Mit einem gesunden Anblöcken und hinreichender Aggressivität erreicht man aber doch ganz gut, daß sich solches Studentenvolk schnell verpißt. Und das sollte auch eine Lehre für Dozenten, Professoren und vor allem für die Universitätsleitung sein, wenn sie damit konfrontiert wird.
Die beiden Wesen sehen eigentlich genau so aus, wie man es sich vorstellt: „Ich studiere im Hauptfach queere postkoloniale Astrologie“, frei nach der Satireshow „Eretz Nehederet“ („Welcome to Columbia Untisemity“, bei Youtube hier nachzusehen: großartig). Im Vergleich jedoch zu den Arabern dort in Steglitz waren beide niedlich bis harmlos.
Da mir dieses aggressive Photographiertwerden gestern wiederholt passiert ist und auch ansonsten die Pressevertreter aufgrund der aufgeheizten Stimmung der arabischen Antisemiten nur unter Polizeischutz Bilder machen konnten, wie das sonst nur bei Fußballhooligans und rechtsradikalen Demos der Nationalen Autonomen der Fall ist, habe ich keine Scheu, dieses Bild online zu stellen. Ich habe die Gesichter dennoch verfremdet – im Sinne einer Critical Whiteness versteht sich.
Immerhin war bei dem Araber-Aufmarsch ein Vertreter von Verdi dabei, der die Übergriffe auf Journalisten durch Demonstranten (und nicht etwa Polizisten!) dokumentierte. DAS immerhin war ein erfreuliches Zeichen. Leider kommt dieser Angriff auf die Presse in den Medien nicht wirklich vor. Bei Coronaschwurblern und Querdenkern wäre es ein Aufmacher in den Lokalnachrichten.
Die Polizei war bei dem Aufmarsch gut präsent und hat bei entsprechenden Anlässen wie Flaschenwürfen gezielt und beherzt durchgegriffen. Die Teilnehmer des antisemitischen Aufmarsches waren überwiegend migrantische Araber, viele Frauen wieder im Vollschleier, und bei den Parolen, die da gegrölt wurden, und auch bei dem Zuspruch vom Straßenrand aus dachte ich mir einmal wieder, daß wir hier Leute im Land haben, die niemals hätten in Deutschland sein dürfen. Parallelgesellschaften und reiner Haß, Kinder, die bereits indoktriniert sind, ein neunjähriges Mädchen, das durch ein Mikrophon Haßparolen schrie, angefeuert von Erwachsenen. Mir tun die Lehrer leid, die solche Kinder unterrichten müssen.
Die wenigen Gespräche, die überhaupt möglich waren, endeten damit, daß Israel einen Genozid begehe, daß Israel vernichtet gehöre. Lediglich drei junge vollverschleierte Frauen fanden es ok, daß wir andere Positionen haben. Eigentlich waren die ganz lieb und man kann manchmal vielleicht noch hoffen, daß man einige wenige erreicht. Das Gros der Demonstranten jedoch war völlig lost, die älteren sowieso. Und von den jüngeren wurde ich wiederholt aggressiv angegangen.
Dazwischen einige wenige weiße Studenten, meist Frauen. Diese Gruppe rief in der üblichen aggressiven und lautstarken Weise besonders revolutionäre Parolen und versuchte, die Polizei anzuschreien. Die ließ sich das nicht bieten. Was dann wiederum zum üblichen Gewimmere über angebliche Polizeigewalt führte. Ja, in der Tat: Wer Polizisten anschreit, muß damit rechnen, daß die Polizei Maßnahmen ergreift. Wer versucht, Gefangene zu befreien, muß damit rechnen, daß die Polizei dies verhindert, auch mit robusten Mitteln. Wer nach mehrfachter Aufforderung, die Straße zu verlassen und sich zu entfernen, sich nicht enfernt, muß damit rechnen, daß die Polizei dann nachhilft. Das kann man möglicherweise blöd finden, aber so geht das Spiel nun einmal. Und ich vermute, daß dies dieselben Leute sind, die solches Verhalten bei AfD-Demos, bei Querdenkern und Coronademos nicht tolerieren würden und sich bei Nichteinschreiten der Polizei bitter beklagen würden, daß eine beendete Demo nicht aufgelöst wird.
Traurig an dieser Sache: Das solcher Mist – um es freundlich zu umschreiben – in meinem ansonsten friedlichen Steglitz sich umtreibt.
Nebenbei: Mehrfach hat mir die Polizei geraten, nur in Anwesenheit von Polizeikräften Photographien zu machen. Hilfreich und freundlich und sofort zur Stelle war die Berliner Polizei, als ich von einem Araber angegangen und als Arschloch beleidigt wurde: Ob ich Anzeige erstatten wolle? Die Beamten haben sich aus der Menge heraus das aggressive Männlein, es war wirklich ein Männlein, klein und unansehnlich, schon gegriffen. Ich habe dann darauf verzichtet, weil’s zum einen eine arme Wurst ist und zum anderen es mir nicht wirklich recht ist, wenn dann meine Adresse bei irgendwelchen arabischen Anwälten hängt. Die kleine, aber leider doch aggressive Wurst sehen wir dort mit seinem Smartphone.

Er wird mich mit einem Photo enttarnt haben. Meine Arbeit für den Mossad ist damit dahin. Aber ich beziehe als alter Zionist doch immerhin eine lebenslage Rente. Leider ist es mir nicht erlaubt, diese Leute in Deutschland … Aber lassen wir das besser. Die Kräfte dieser herrlichen Einheit müssen für die Haniyyas dieser Welt aufgespart werden.
Dank geht an die Berliner Polizei für einen besonnen und doch auch robusten Umgang mit solchen Leuten, die sich nicht an die Regeln bei Demonstrationen halten. Die mutige FDP-Politikerin Karoline Preisler, die diese arabischen Aufmärsche regelmäßig mit dem Schild „Rape is no restistance“ begleitet, mußte vorzeitig die Demo verlassen. Sie soll wohl von einer geworfenen Flasche getroffen sein und auch die Polizei hat ihr geraten, sich aus Sicherheitsgründen zu entfernen. Paßt zur aggressiven Stimmung bei diesem antisemitischen Aufmarsch.
Anbei noch ein paar Photographien mit kleinen Kommentaren:
Das übliche Kopftuchgeschwader vorne weg und dazu eine Type, die sich wohl als Hamas-Kampfbrigade irgendwie wähnt. Als Demordner versteht sich. Auch das zeigt einiges über die Gesinnung dieser Menschen.

Und bei den Lautsprecherdurchsagen immer wieder der Hinweis, daß man sich zwar bei diesem Aufmarsch an die in Deutschland noch bestehenden Gesetze halten werde – auf deren Vorläufigkeit wurde, nicht anders als bei rechtsextremistischen Demos bewußt hingewiesen -, aber daß man eigentlich etwas ganz anderes sagen möchte. Gezielte Zweideutigkeit wie auch bei rechtsextremistischen Aufzügen, die immer kurz davor sind, daß die Polizei wegen verbotener Parolen den Aufmarsch beendet.
Aggressive Stimmung unter der S-Bahnbrücke am Innsbrucker Platz. Einpeitscher, die aufheizen. Die arabische Straße, nun auch in Berlin. Israelhaß, Parolen, bei denen eigentlich die Polizei diesen Aufmarsch hätte auflösen müssen.

Was passiert, wenn man Polizisten beleidigt. Im Polizeigewahrsam war die junge, halb bauchfreie gekleidete Frau, die in Gaza und in der Westbank vermutlich ein erhebliches Performance-Problem bekäme, dann doch etwas kleinlauter. In der Seitenstraße festgesetz: Abgang in die Wanne. Gut so.

Zur Technik der Bilder: Manchmal gibt es beim Photographieren diese verpaßten Augenblicke: die Kamera ein Stück weiter nach rechts gehalten und ich hätte die vermummte Schleierfrau ganz im Bild und das ergäbe eine feine Komposition, vorne rechts jene Militante und in der Diagonalen die Polizeikette. Hinterher hat jene Schleierfrau mich immerhin beschimpft, daß ich Photos mache. Ja, das ist so in unserem Land! Ihr Deutsch war nicht gebrochen. In Deutschland sozialisierte Militanz. Was mit Leuten passiert, die ihr begegnen und die sichtbar als Juden sich zeigen, möchte man sich nichts ausmalen.

Mir tun jene Lehrer leid, die sich mit solchen Jugendlichen abgeben müssen. Und ich fürchte, in zehn Jahren werden wir dieses Land nicht mehr wiedererkennen. Einer der Passanten in Steglitz, ehemaliger Kreuzberger und mit Migrantischem gut vertraut und nicht abgeneigt, wie er sagte, mutmaßte, daß wir einen Bürgerkrieg brauchten, damit diese Leute endlich verschwinden. Ich würde dem Mann nicht unbedingt rechtgeben, aber eine Politik der Remigration scheint mir dennoch eine Sache, die wir nicht nur Martin Sellner überlassen sollten. Mit linkem Liberalala kommen wir schon lange nicht mehr weiter.
Zum Abschluß des antisemitischen Aufmarsches auch mit dabei: Die Dieter-Dehm-Kohorte:

Und dazu einige Galeriephotographien.

















