„Sie schossen so unkontrolliert, daß die Umstehenden wiederholt in Deckung gehen mußten, um nicht von Kugeln getroffen zu werden. Überall in den Straßen und Häusern waren die Leichen erschossener Juden zu sehen.“
„Eine der jungen Frauen weigerte sich, sich auszuziehen. Wegen Ungehorsams zwang er sie, ihren Rock von hinten zu heben, und schoss ihr dann in die Genitalien.“
„Ich sah, wie ein Baby aus dem Schoß der Mutter genommen und lebend in den Heizofen geworfen wurde. Das ist etwas, über das ich nie hinweggekommen bin …“
Heute vor einem Jahr überfielen Araber aus Gaza Juden in Israel und begingen ein furchtbares Massaker. 1.200 Menschen wurden ermordet, über 5.000 verletzt, 250 als Geiseln verschleppt. Überall kam es zu entsetzlichen Bildern wie den oben beschriebenen. (Jürgen Florenz, Facebook)
Es waren Massaker, wie sie vor über 80 Jahren ähnlich auch die SS-Einsatzgruppen in Osteuropa verübten. Nur mit dem Unterschied, daß diese Deutschen sich dabei nicht filmten oder photographierten, und sie schrieben auch nicht ihren Frauen und Familien freudestrahlend in der Feldpost, wie sie gemetzelt und auf welche Weise sie Juden ermordet haben, und sie prahlten damit auch nicht, als es auf Fronturlaub nach Hause ging, sondern schamvoll beschwiegen diese Männer ihre entsetzlichen Verbrechen – allenfalls in kleiner trauter Runde beim Kameradenabend mit Rheinwein mochte der eine oder der andere schwelgen und prahlen. Anders die Gaza-Araber. Sie taten es ungeniert und öffentlich. Auch das bleibt nach diesem 7. Oktober unvergessen. Wie auch der Jubel nach 9/11 in Berlin im Rollbergviertel.
Der Militärblogger U.M. schrieb heute auf Facebook:
„Heute vor einem Jahr wurde durch Palästina das größte Massaker an Jüdinnen und Juden seit dem Zweiten Weltkrieg verübt. Getötet wurden unterschiedslos auch Angehörige anderer Ethnien und Glaubensrichtungen.“
„Durch Palästina?“ fragt sich mancher? Ja, denn das, was die Gaza-Araber am 7. Oktober taten, das bestialische Emorden von Zivilisten, von Frauen und Kindern und Männern, wurde vom rund dreiviertel der Araber dort in Gaza und auch im Westjordanland bejubelt. Das eben blüht Israel, wenn „Palästina“ spricht. Und um es mit einem Buchtitel von Christopher R. Browning zu schreiben, der über die Deutschen forschte, die 1940 in Polen auf die Jagd nach Juden geschickt wurden: das Buch heißt „Ganz normale Männer“, und genau so war es auch beim Überfall der Hamas auf Gaza. Es waren ganz normale Araber, die genauso in Deutschland hätten leben können und die genau dort mitgemacht hätten, wenn man sie ließe. Und dieses Geschmeiß – ich finde für solche Leute kein anderes Wort – haben wir auf vielen deutschen Straßen, wie man fast jeden Woche in Berlin und in anderen deutschen Städten beobachten kann.
Und was das Verhältnis von Vergangenheit und Gegenwart betrifft und all das laute Schweigen, da halte ich es mit Henryk M. Broder:
„Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.“
Und bereits 2012 schrieb Broder sehr treffend im Tagesspiegel:
„Sich mit toten Juden zu solidarisieren ist eine wohlfeile Übung. Man kann die Ermordeten weder noch einmal umbringen noch nachträglich retten. Aber falls jemand doch so etwas wie „Verantwortung“ verspürt, was im Prinzip nicht verkehrt ist, sollte er sich mit denjenigen solidarisch erklären, die heute leben. Und am Leben bleiben wollen.“
Über diesen Jahrestag 7. Oktober wird viel geschrieben werden. Und wir sind, was den Antisemitismus in Deutschland und vor allem im migrantisch-muslimischen Milieu betrifft, nicht einen Schritt weiter. Die Großdemonstrationen nach dem 7. Oktober, wo zehntausende Muslime und migrantische Araber vor dem Brandenburger Tor demonstrierten und jene Schilder hochhielten, darauf stand „Nicht in unserem Namen!“. Herrlich! Leider hat die Sache einen Haken: Es gab diese Demos nicht. Das Gegenteil war der Fall, in Neukölln verteilten migrantische Araber unter dem Jubel mancher Bewohner Zuckergebäck. Während die Linke und die traurigen Omas gegen rechts ansonsten schnell bei der Arbeit sind, wenn es ans Hochhalten von Schildern geht, sobald auch nur ein einzger AfD-Parteitag stattfindet. Tobt aber, wie seit einem Jahr, ein antisemitischer Mob immer mal wieder durch die Straßen Berlins oder tyrannisiert die Universitäten, so geschieht gar nichts. Oder vielmehr doch: Es finden sich Professoren, die offene Briefe schreiben, um ihre Solidarität auszudrücken. Ich schrieb an dieser Stelle darüber – mit Photos von dieser Aktion – und auch hier, was die Damen und Herren Professoren betrifft: sie waren sich nicht zu schade, Antisemiten und Israelhasser zu beklatschen, ihnen Blumen auf ihren Weg zu streuen und ihre, natürlich, wie das bei Linken üblich ist, kritische Solidarität zu zeigen.
Auch hier wieder zeigt sich bis heute hin und bis ins Akademische und den Kulturbetrieb hinein: Teile der Linken haben seit den ausgehenden 1960er Jahren ein Antisemitismusproblem und sie haben es bis in unsere Gegenwart hin. Der 7. Oktober brachte es noch einmal deutlich ans Tageslicht. Wären ein paar Tausend Rechtsradikale auf dem Fusion-Festival in Mecklenburg-Vorpommern plötzlich eingedrungen und hätten, im Verhältnis gemessen an der Bevölkerungszahl, zehntausende Menschen ermordet, gefoltert, verstümmelt, Frauen vor den Augen ihrer Männer vergewaltigt und dort möglicherweise in der näheren Ortschaft spielende Kinder vor den Augen ihrer Eltern zerstückelt oder in einen Backofen gepackt (all diese Bilder sind nachzusehen), dann gäbe es in der gesamten Clubszene weltweit einen Aufschrei und Massenproteste. Hier aber: Es waren bloß Juden, Israelis und einige Menschen, die so dumm waren, Israel zu besuchen, wie etwa die 23Jährige deutsche Studentin Carolin Bohl. Der Tagesspiegel berichtet hier über diese junge Frau, deren Leben durch arabische Terrorsiten aus Gaza beendet wurde.
Vor allem aber waren es Israelis, die ihr von Gaza-Arabern getötet wurden: Dina Kapshetar-Dehterev, born 6.3.1989, Alin Kapshetar, born 29.12.2015 (אלין קפשטר) murdered with their dad & little bro. (Memorial “October, 7” by Alex Plutser, https://www.facebook.com/media/set?vanity=plutser&set=a.1582210015644559)

Und genau deshalb geht der IDF entschieden und mit aller Härte bis heute gegen dieses Milieu vor. Wer Wind sät, wird Sturm ernten und da braucht auch die Tagesschau nicht jedesmal um 20 Uhr ihre Gaza-Propaganda zu fahren, indem sie Hamas-Narrative reproduziert. Beim Ukrainekrieg macht die Tagesschau es schließlich auch nicht, daß sie Bilder von russischen Medien ausstrahlt.
Und es bleibt dabei: Mein Mitleid mit Menschen, die dieses Massaker bejubeln, geht gegen null. Die Operation des IDF in Gaza und nun auch im Libanon ist insofern richtig, weil es bei einer politischen Lösung des Konflikts zunächst einmal darum gehen muß, solche Akteure zu eliminieren, die aus religiösen und damit auch politischen Gründen keinerlei Interesse an einer Lösung haben. (Ob für den längeren Weg hin zu einem pragmatischen Frieden die demokratisch gewählte Koalition Netanjahus für weitere Friedensschlüsse mit dem Westbank- und Gaza-Arabern die richtige Regierung bedeutet, ist nochmal ein anderes Thema.)
Israel zumindest geht zunächst einmal entschieden gegen zwei vom Iran finanzierte Terrororganisationen vor. Wie bei jedem Krieg – Deutschland konnte seit 1940 davon ein Lied singen – kommen dabei auch Zivilisten ums Leben. Das mag mancher bedauern. Ich tue es nur bedingt und unter Einschränkungen. Wer zudem, wie Hamas und Hisbollah, sich Zivilisten auswählt, um sich hinter diesen zu verschanzen, muß damit rechnen, daß dann auch Zivilisten ums Leben kommen – solche meist, die mit den Zielen von Hamas und Hisbollah übereinstimmten. Und der Verkauf von Jugendlichen an die Hamas und die Hisbollah als Kämpfer oder Selbstmordattentäter ist zudem für die Familien eine willkommene Einkommensquelle samt lebenslanger Rente. Bei sechs oder acht oder zehn Kindern wird man eines sicherlich gut verschmerzen. Auch hier kann man einmal wieder nur jenen der ehmaligen israelischen Ministerpräsidentin Golda Meir zugeschriebenen Satz anführen:
„Frieden wird es geben, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben, als sie uns hassen.“
Für die arabischen Gaza-Kinder mag dieser Krieg gegen den Terror schlimm sein – das ist wohl wahr und wie in jedem Krieg trifft es auch Unschuldige. Das war in Dresden 1945 und in Hamburg 1943 so.
Der 7. Okotober zeigt uns vor allem deutlich, daß wir hier in Deutschland Menschen aufgenommen haben, die niemals in Deutschland hätten leben dürfen. Was sich seit einem Jahr auf den Straßen Berlins und auch in vielen anderen deutschen Städten abspielt, hat auch mit einer seit Jahrzehnten mißlungenen Migrationspolitik zu tun: Menschen in diesen Kulturkreis aufzunehmen, die ihren Antisemitismus und ihren Haß auf Juden und auf Israel seit Kindheit an in sich tragen.
Und solche Szenenwie in diesem Video zu sehen: das ist in Berlin leider Alltag. Dazu immer wieder hysterisch kreischende Araber-Weiber, Schleiereulen und ein paar Problemponys.
Ihttps://www.facebook.com/reel/572486891885785
Und jedes Wochenende, fast jeden Tag läuft solcher antisemitischer Abschaum durch die Stadt:

Am Samstag (5.10.) sollte bei der oben im Bild zu sehenden Demonstration der Antisemiten in Berlin eine 25-Jährige Touristin in den Zug gezerrt werden, die als Passantin zusammen mit ihrem 60-Jährigen Vater Zeichen der Isrsalsolidarität trug und diese auch äußerten. Was dort im Araberzug mit ihr passiert wäre, kann man sich ausmalen. Und ich denke nicht, daß wir hier in Berlin wesentlich andere Araber haben als in Gaza am 7. Oktober 2023, als diese Barabaren sich auf den Weg machten, die Grenzzäune zu überwinden, um Menschen zu töten, foltern und zu verstümmeln.
Und aus diesem Grunde und wenn man auf die vielen israelfeindlichen und antisemitischen Demos in Berlin blickt, ist der Ausspruch „Gegen jeden Antisemitismus“, mit dem heute auf dem Bebelplatz in Berlin demonstriert werden soll, grundsätzlich falsch. In diesem Fall handelt es sich um einen muslimisch-migrantischen Antisemitismus. So wie wir nach Überfällen auf Migranten auch nicht sagen: „Gegen jeden Rassismus, auch den von Migranten gegen Deutsche!“ Hier und bei diesen Anti-Israel-Demos geht es um einen spezifisch im muslimisch-migrantischen Milieu verwurzelten Antisemitismus und zum Teil auch um einen linken Antisemitismus. Hinzu kommt: Die Zahl der antisemitischen Straftaten in Berlin hat sich seit dem 7. Oktober verzehntfacht. Und diese Leute haben mitten unter uns gelebt. Ganz normale Araber, ganz normale Deutsche teils. (Von den kleinen Paschas in Schulen, wo der Antisemitismus und der Haß auf Juden von Kindsbeinen an schon den Kindern eingeträufelt wird, ganz zu schweigen. Nährboden allemal.)
Hinzuweisen sei auch noch auf diesen guten Artikel in den „Ruhrbaronen“ von Stefan Laurin:
„Es gibt Gründe, warum die Pogrome der Hamas am 7. Oktober 2023 in Deutschland, wie in fast allen westlichen Staaten, zu einer bislang beispiellosen Welle des Antisemitismus führten. Warum es wenig überraschend ist, dass Linke und Muslime zu den eifrigsten Unterstützern der Schlächter gehören, erklärt das von Vojin Saša Vukadinović herausgegebene Buch „Siebter Oktober Dreiundzwanzig: Antizionismus und Identitätspolitik“.“
In Berlin-Neukölln feierten vor allem Araber den Mord auf der Straße. Man verteilte Süßigkeiten. Die Gruppe „Palästina spricht“ bejubelte das Massaker als „Ausbruch aus dem Gefängnis“, und in Duisburg erschallte neben „Allahu Akbar“ der Ruf „Die ganze Welt feiert den Widerstand der Palästinenser!“ auf den Straßen Hochfelds. Als die israelische Armee wenige Tage später zum Gegenschlag ausholte, um die Hamas zu vernichten und die Geiseln zu befreien, empörten sich jene Intellektuellen und Künstler, die zu Morden und Vergewaltigungen entweder geschwiegen hatten oder versucht hatten, sie zu „kontextualisieren“. Die Hamas-Jubler verwandelten sich innerhalb von Stunden in Klagepallis die zusammen mit ihren vielen Freunden den Reportern erklärten, wie schlimm es ihren Landsleuten in Gaza doch geht und wie sehr sie in Deutschland vom Staat daran gehindert werden, gegen Juden und Israel zu hetzen. Auf Gehör und Verständnis stießen sie bei einem großen Teil der deutschen Medien, die nun erschüttert über die Gewalt der israelischen Armee waren.
So wie in Deutschland war es in nahezu allen westlichen Staaten: Linksradikale taten sich mit Islamisten zusammen. Der Hass auf Juden und alles, was mit dem Westen zu tun hatte, verband sie. Das nun von Vukadinović herausgegebene und kürzlich erschienene Buch „Siebter Oktober Dreiundzwanzig: Antizionismus und Identitätspolitik“ ist eine Reaktion auf die Verbrechen der Hamas in Israel, eine linke Szene, die sich auf die Seite der Mörder und Vergewaltiger stellt, aber auch eines Deutschlands, das sich nicht nur bereitwillig Milieus ergibt, die auf der Seite von Judenschlächtern stehen und alles hassen, was eine freie Gesellschaft ausmacht, sondern sie auch noch mit Steuergeldern durchfüttert.
https://www.ruhrbarone.de/siebter-oktober-dreiundzwanzig-antizionismus-und-identitaetspolitik/232879
Und weiter heißt es – im Blick aufs angeblich Progressive auch:
„Ein Gedanke, den weiter hinten im Buch auch Ioannis Dimopulos im Gespräch mit Vojin Saša Vukadinović aufgreift, wenn er sagt: „Als Max Horkheimer behauptete, dass radikal zu sein mittlerweile bedeutet, konservativ zu sein, hat er einen wunden Punkt getroffen. Es ist offensichtlich besser, wenn alles so bleibt, wie es ist, als dass irgendwelche geistig verwahrlosten Linksliberalen die Revolution annoncieren und dadurch alles noch schlimmer machen.““
Max Horkheimer, Doyen der kritischen Theorie, kann man da nur recht geben. Am erbärmlichsten aber war das Verhalten und das gesammelte Schweigen des Kulturbetriebs nach dem 7. Oktober 2023 – nur wenige wie Danger Dan, Iris Berben und Igor Levit sprachen klare Worte. All jene aber, die ansonsten sofort die Aufstände der Anständigen, die „Wir-sind-mehr“-Aktionen aufrufen: sie waren plötzlich nicht mehr gesehen. Wo waren die Toten Hosen, die Ärzte, der unermüdliche Grönemeyer mit ihren Solidaritätskonzerten nach dem 7. Oktober? Leider waren sie nirgends zu sehen oder terminlich verhindert, wie es so schön heißt, wenn man keinen Bock hat. Wenn arabische Antisemiten durch die Stadt marschieren und den Juden ans Leben wollen, wird es plötzlich wieder sehr still in Deutschland. Und da bin ich nochmal beim Zitat von Henryk M. Broder:
„Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.“
Und dieser Wahrheit, die Arye Sharuz Shalicar (Sprecher des IDF und damals in Berlin-Wedding aufgewachsener Jude aus Persien), ausspricht, müssen sich nicht nur Linke, sondern muß sich unsere ganze Gesellschaft stellen:

Nebenbei gesagt: Man kann viel gegen die BILD schreiben, aber mit Springer und mit Bild haben wir in Deutschland stabile Medien, die es sich zum Grundsatz gemacht haben, gegen Antisemitismus anzuschreiben. Vor allem auch jenen Antisemtismus aus dem migrantischen Milieu, bei dem ein Großteil der Linken plötzlich in tiefes Schweigen verfällt und stattdessen dann die Mär vom „antimuslimischen Rassismus“ fährt. Marion Horn, die Chefredakteurin, kommentierte es in BILD heute sehr treffen:
„Wie viele Juden ich kenne, weiß ich erst durch unsere Berichterstattung in den Wochen nach dem Massaker. Weil sie sich bei mir dafür bedankt haben, wie klar BILD an der Seite der Opfer steht.
Dass wir das Grauen nicht wie so viele andere zu legitimieren versuchen mit dieser „Begründung“, den Palästinensern sei in der Geschichte eben auch so viel Unrecht widerfahren …
Meine Güte, wer das tatsächlich für einen triftigen Grund fürs Abschlachten unschuldiger Männer, Frauen und Kinder hält, der sollte vor allem als Deutscher sehr vorsichtig sein. Der müsste es auch in Ordnung finden, wenn Polen oder Russen oder Franzosen vergewaltigend und mordend durch Deutschland zögen, weil unsere Großväter deren Heimatländer zerbombt und Millionen unschuldige Menschen ermordet haben.“
