7. Oktober 2023: eine jener vielen tote Frauen. Oder: Das Schweigen der intersektionalen Feministinnen

Drei Zähne

Das ist alles, was von ihrer Tochter übrig war.
Keine Leiche. Kein Gesicht. Niemand, den man begraben konnte.
Nur drei Zähne.
Das hinterließ die Hamas Inbal, der Mutter von Karin Journo.

Ein 23-jähriges Mädchen mit einem gebrochenen Bein, das nur zu einer Party ging, um sich aufzumuntern.

Sie feuerten eine Panzerfaust auf den Krankenwagen ab, in dem sie sich zusammen mit anderen jungen Menschen versteckte, die versuchten, dem Massaker zu entkommen.

Und das muss eine Mutter begraben. Drei Zähne.

Um Kaddisch über Fragmente zu sprechen.

Sie schlachteten sie wie ein Tier ab, verbrannten sie, bis keine Spur mehr übrig war.
Nur DNA.
Und all das geschah hier. In Nova. In Israel.
Am 7. Oktober 2023.

In einem souveränen Staat.
Unter dem blauen Himmel eines Feiertagsmorgens, am Schabbat.

Karin ist nicht nur ein Name auf einer Liste.
Sie war ein Mädchen, das gerne lachte, reiste und tanzte.
Sie kam nicht zurück – und wird es auch nie tun.

Aber an diesen Horror müssen wir uns erinnern.
Denkt daran, was passiert ist, wem es passiert ist und wer es getan hat.

Drei Zähne.

Das ist die Geschichte.

Möge Karins Erinnerung ein Segen sein

#NiemalsVergessen #NiemalsVergeben #Massaker vom 7. Oktober

(Bruno Brozek auf X)

[Dank an Ralf Möhring, wo ich diesen Text fand]

Jede Bombe, jeder Schuß, jedes zerstörte Haus auf die Hamas-Gefolgschaft in Gaza – und das ist rund 80 Prozent der Menschen, die dort leben – ist ein korrekter Treffer. Bis die Hamas kapituliert oder aber die Gaza-Araber die Hamas zum Teufel jagen werden.

Wäre das, was am 7. Oktober 2023 mit jüdischen Frauen in Israel geschehen ist, nur einer einzigen Schwarzen in den USA passiert, ginge von diesen intersektionalen Feminstinnen ein Aufschrei durch die Welt:

„Videos zeigen zwei tote israelische Soldatinnen, denen offenbar direkt in die Vagina geschossen wurde. Auf einem Foto ist eine Frauenleiche zu sehen, der Nägel in die Oberschenkel und die Leistengegend gehämmert wurden. Eine Festivalbesucherin sagt aus, sie habe sich während des Massakers unter einem Baum versteckt und mit Gras bedeckt, weil ihr in den Rücken geschossen wurde.

Sie habe gesehen, wie einer Frau die Hose bis zum Knie heruntergezogen worden sei. Ein Mann habe hinter ihr gestanden und sie vergewaltigt. Jedes Mal, wenn sie zurückgewichen sei, habe er ihr mit einem Messer in den Rücken gestochen. Eine andere Frau, so die Zeugin, sei von einem Terroristen vergewaltigt worden, während ein weiterer Mann mit einem Cuttermesser ihre Brüste abgeschnitten habe.“ (Ferdinand von Schirach)

All jene Feminstinnen, die schon beim kleinsten Misgendern ins Kreischen verfallen: sie schwiegen plötzlich, als Frauen vergewaltigt und mißbraucht wurden. Eine Jasmin Kuhnke blieb schweigsam und steht, wie auch eine Emilia Roig, implizit auf der Seite der Täter, der Vergewaltiger und Mordbrenner. Ebenso eine Melika Foroutan, die am Sonntag, zwei Tage vor dem 7. Oktober, als Tatort-Kommissarin zu sehen war, sie unterstützt Antisemiten, so etwa die Hamas-Selfie-Flotte. Auf Instagram kann sie nicht genug aktivistisches Zeugs posten. Zum 7. Oktober aber schweigt sie. Und es wären hier noch viel mehr Namen zu nennen, die ansonsten nicht schnell genug ihre Klappe in der Öffentlichkeit aufkriegen, die aber noch dem Pogrom vom 7. Oktober plötzlich schwiegen. Und ebenso viele Künstler, die ansonsten gar nicht schnell genug ihre Fressen in die Kamera halten können, sobald sich auch nur eine einzige zeigt. Gratismut beim „Kampf gegen rechts“. „Haltung“, die wohlfeil ist, weil sie nichts kostet.

Der 7. Oktober ist ein Prüfstein auch für die Linke. Wer integer geblieben ist und wer jegliche Legitimation verloren hat.

„Wer am 7. Oktober, dem Jahrestag des Massakers, mit Pali-Flagge und Intifada-Gebrüll durch die Straßen zieht, der ist von Grund auf böse. Da gibt es nichts zu relativieren.“ So schrieb es eine Fb-Freundin treffend.