Und in des Hisbollahs Unterhose
Hängen nun die Eier lose!

Kazem Moussavi schreibt:
„Aus dem Iran wird berichtet, dass die Revolutionswächter, die Mitglieder des Geheimdienstes und sogar die Leibwächter Khameneis in seinem Hauptquartier in Teheran aus Angst ihre eigenen Pager und Funkgeräte zu den Mülldeponien in Teheran und anderen Städten bringen, um sie dort zu entsorgen.
Die Pager und Funkgeräte, die laut Presseberichten von den Mullahs in Japan und Ungarn gekauft und an die Hisbullah-Mitglieder im Libanon verteilt wurden, sind in den letzten zwei Tagen vom israelischen Mossad gesprengt worden.
Das Ereignis ist von großer Bedeutung: Während die terroristische Hisbullah jetzt ihre Mitglieder braucht, um Krieg gegen Israel zu führen, um die Hamas zu unterstützen, haben Hassan Nasrallah und Khamenei mehr als 3000 Verletzte und Gelähmte zu versorgen, ganz zu schweigen von mehr als 11 Toten der Hisbullah, die durch die Explosion der Pager und Funkgeräte im Libanon getötet wurden.
Würde der Westen seine Appeasement-Politik zugunsten der Regime-Change-Bewegung von Jina Mahsa Amini ernsthaft beenden, würde Israel wahrscheinlich auch Khameneis Funkgeräte in die Luft sprengen.“
Thomas von Osten-Sacken schreibt es in Jungle World wie folgt:
„Die Beeper-Attacke Israels hat auch noch eine längerfristige Auswirkung: Die Hunderte oder gar Tausende, die in den nächsten Tagen und Wochen mit verbundenen Händen durch den Libanon laufen sind so recht einfach als Hizbollah Kämpfer identifizierbar. Damit ist ein Problem asymmetrischer Kriegsführung, nämlich das gegnerische Kombattanten sich als Zivilisten verkleiden, erst einmal gelöst.
Denn so einen Beeper hatten nur militärisch oder politisch relevante Personen.
Außerdem dürfte es nicht schwer sein in Computersysteme libanesischer Krankenhäuser einzudringen und Informationen zu sammeln, wer das heute als Notfall eingeliefert wurde.
Ein absolutes Totaldesaster für die Hizbollah, die gerade kaum unabgehört kommunizieren dürfen könnte, teilweise vermutlich gar nicht kommunizieren kann und nun auch noch ihre besten Kämpfer so auf dem Präsentierteller sitzen hat.“
„Ich lese immer von der militanten Organisation Hizbollah, bestenfalls noch von einer Terrororganisation.
Es wäre hilfreich, man fügte hinzu, dass es sich um mafiotische strukturierte parastaatliche Truppe von Schwerstkriminellen handelt, die ihre Kohle unter anderem mit Menschen- und Drogenhandel machen, eng mit der organisierten internationalen Kriminalität verbandelt sind, an Zwangsprostitution und illegalem Organhandel verdienen – und dazu noch quasi einen halben Staat kontrollieren.
Denn niemand käme auf die Idee, zum Beispiel mit der italienischen Mafia über die Zukunft der EU zu verhandeln.“
