
Wenn das Strafmaß für solche Taten und wenn das Strafmaß für diesen antisemitischen Auswurf derart gering ist, daß es kein Risko bedeutet, beim Schmieren erwischt zu werden und wenn man von (rotgrünen) Richtern noch für seinen Mut gelobt wird, wie das kürzlich in Berlin geschah, dann werden sich in einem solchen „Rechtsstaat“ eben solche Taten wiederholen. Und dann kann man wohl auch sagen: Wir sind wieder so weit. Das „Nie wieder!“ war, was wir hätten ahnen können, eine Leerformel und erweist sich als Makulatur. Es waren Phrasen, die bei schönem Wetter gut funktionierten. Weil sie nichts kosteten. Es sagt sich leicht daher. Die Stolpersteine für ermordete Juden putzt mancher gerne. Tote Juden sind bequeme Juden. Die hier in Deutschland und anderswo und also auch in Israel lebenden Juden interessieren die meisten einen feuchten Dreck. Im Gegenteil. Sie werden allein gelassen. Kein Aufschrei, keine Künstler, die am Brandenburger Tor auftreten, wenn in Deutschland wieder Juden angegangen, geschlagen und bedroht werden. Nichts. Während 2018 nach ein paar Bildern aus Chemnitz, wo bis heute nicht klar ist, was dort wirklich geschah, eine Riesengeschichte gemacht wurde, samt „Wir sind mehr“. Plötzlich funktionierte es. Geht es aber gegen Juden geschieht nichts. Oder deutlich zu wenig.
Wer, wie das Merkel seit 2015 tat, massenhaft Menschen aus dem muslimischen Kulturraum nach Deutschland ungehindert einreisen läßt, mithin Menschen hier ins Land bringt aus Staaten, darin der Judenhaß und Antisemitismus die Staatsraison bilden, braucht sich dann nicht über das zu wundern, was nun in Deutschland auf den Straßen geschieht: wenn Menschen, die sichtbar als Juden unterwegs sind, sich nicht mehr sicher durch die Straßen bewegen können. Wer vom Islam in Europa und der Massenmigration aus muslimischen Ländern nicht reden will, sollte vom Antisemitismus dann besser schweigen – soviel an die immer wieder salbadernden Politiker und die Journalisten gerichtet.
Und die Schreibtischtäter, die für diese Stimmung gegen Juden weltweit mitverantwortlich sind, sitzen vielfach auch in den Medien – etwa bei der Tagesschau und ebenso gehörtt die sich als ARD-Korrespondentin ausgebende Hamas-Pressesprecherin Sophie von der Tann dazu, die wahrscheinlich noch in der NDR-Kantine in Hamburg-Lokstedt mit Helm und Splitterschutzweste herumläuft, um bedeutungsvoll zu wirken.
Daß Juden in Deutschland nicht mehr sicher leben können, hätten manche sich vor drei Jahren noch nicht träumen lassen. Wobei kluge Juden immer schon wußten, daß das alles hier auf Zeit ist. Und der Polizeischutz vor Synagogen sowie jüdischen Kindergärten und Schulen existiert seit Jahrzehnten schon. Keine Moschee in Berlin oder anderswo hingegen muß von der Polizei geschützt werden. Soviel zur „Religion des Friedens“.
Phrasen und Sonntagsreden jedoch auch heute – oftmals von genau den Politikern, die diese entsetzliche Grenzöffnung samt Massenmigration zu gelassen haben. Statt in solchen Feiertagsreden einmal nur eine klare Botschaft zu senden: Wer nach Deutschland migriert und an antisemitischen Aufmärschen sich beteiligt sowie Judenhaß verbreitet, der hat in Deutschland nichts verloren! Aber bloße Reden reichen nicht. Das macht das Leben für Juden in Deutschland nicht sicherer.
Und nicht nur für Juden, sondern für jeden Bürger. So auch jetzt wieder im Blick auf die Hamas-Terroristen, die in Deutschland Anschläge planten. Zwei dieser Terroristen, Abdel Al G. und Ahmad I., besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit. Wenn es nach der taz, der Jungen Welt, manchem Politiker sowie dem Deutschen Presserat ginge, der „die nächste empörte Zurechtweisung an die deutsche Polizei abgelassen hat, wenn sie Nationalität und Herkunft von Gewalttätern nicht länger verschweigen will“ (Jens Peter Paul), dann müßte in der Zeitung wohl stehen „zwei Deutsche“. So wie beim Anschlag gestern auf die Synagoge in Manchester dann Britischer Staatsbürger. Tatsächlich aber war es ein britischer Staatsbürger mit syrischer Abstammung namens Jihad al Shani. Immmer dasselbe Muster, immer dieselben Phrasen. Auch in diesen beiden Fällen zeigt sich einmal wieder, wie bei allen Gewalt- und Sexualdelikten, daß es für den politischen und gesellschaftlichen Kontext wichtig ist, nicht nur die Staatsangehörigkeit zu nennen, sondern auch die Herkunft oder aber die Vornamen. (Bis die Mohammeds Matthias und die Fatimas Franziska heißen wird wohl noch einige Zeit vergehen.) Und es zeigt sich vor allem, wie fahrlässig Deutschland mit der Vergabe der deutschen Staatsangehörigkeit umgeht – als sei es Freibier. Wenn man sich in Deutschland allerdings für seine Einbürgerung Sprachtests kaufen kann, ohne daß dies von den verantwortlichen Behörden irgendwie und auch nur im Ansatz bemerkt wird, verwundert solches aber nicht.
Emrah Erken auf X: „Der Terrorist, der gestern in #Manchester unter „Allahu Akbar“-Rufen Juden mordete, hieß Jihad al Shani. Die pro-dschihadistische BBC hat gestern „vermutet“, dass der Anschlag aus der rechten Szene stamme. Die öffentlich-rechtlichen Medien im Westen tragen eine erhebliche Mitverantwortung für die in diversen westlichen Staaten wahrnehmbare Pogromstimmung gegen Juden. Sie haben nicht nur verharmlost und sich auf die Seite der Islamofaschisten, der Woke-Linken und der Linksradikalen gestellt, die in sog. „pro-palästinensischen Protesten“ zur Gewalt gegen Juden aufrufen. Durch ihre Lügen- und Lückenpresse haben sie sich selbst delegitimiert.“ (Gefunden bei Jürgen Fritz auf Fb)
Welche Formen dieser Antisemtismus in Deutschland inzwischen annehmen kann, zeigt sich an der Kneipe Bajszel in Berlin-Neukölln. Das Bajszel ist eine linke Programm-Schänke, die sich klar zu Israel bekennt und die sich gegen jeglichen Antisemitismus stellt, egal ob von rechts oder von links oder aus dem migrantisch-muslimischen Milieu. Regelmäßig finden im Bajszel Veranstaltungen und Lesungen statt.

Seit dem 7. Oktober 2023 ist das Bajszel allerdings erheblichen Bedrohungen ausgesetzt. Immer wieder werden von migrantischen Arabern und von antisemitischen Linken Gäste und die drei Betreiber der Kneipe bedroht. Die Fassaden der Kneipe wurden nachts mit roter Farbe beschmiert, und am frühen Morgen wurde ein Papierkorb direkt vor der Kneipe in Brand gesetzt und zugleich wurde das Türschloss verklebt. In der Kneipe befanden sich noch Menschen. Immerhin konnte das Feuer gelöscht werden und es wurde lediglich die Fassade beschädigt. Die Betreiberin des Lokals wertet diesen Brandanschlag zurecht als Mordversuch.
Nun hat diese antisemitische Gewalt eine neue Eskalationsstufe erreicht: Es kursieren in Berlin-Neukölln und im Internet Morddrohungen gegen die drei Betreiber:

Sollte man jene Leute, die diesen Mordaufruf verfaßt haben, erwischen, so wird dies vermutlich ebenfalls kaum Folgen haben. Es bleibt also nur, zur Solidarität mit dem Bajszel aufzurufen. Und es bleibt an diesem Tag der deutschen Einheit der Aufruf, sehr genau hinzusehen und zu handeln, wenn in Deutschland wieder das Leben von Juden, von jüdischen Einrichtungen bedroht ist, wenn jüdische Kinder sich nicht mehr in Schulen trauen, wenn jüdische Studenten aus Furcht vor teils migrantischen, teils linken Antisemiten, die sich als Aktivisten tarnen, nicht mehr oder nur noch ungerne die Universitäten betreten. Und noch ein weiteres: Wenn der Rechtsstaat Juden nicht schützen kann, dann werden es irgendwann die Juden und jene, die mit ihnen solidarisch sind, selber in die Hand nehmen.

