Scholz am Telefon: wann ruft er Putin wieder an? (Frei nach „Ideal“)

Immer mal wieder stimme ich, von Zeit zu Zeit, Jan Fleischhauer zu:

„Wladimir Putin hält den Westen für zu weich, zu dekadent, zu verwöhnt. Wenn man einem Bericht in der „Washington Post“ glauben darf, der sich auf Quellen im russischen Machtapparat beruft, dann ist der Kreml-Chef davon überzeugt, dass die Zeit für ihn arbeitet. Je länger sich der Krieg hinzieht, so sein Kalkül, desto größer die Chance, dass Kriegsglück zu Gunsten Russlands zu wenden.

Demokratische Gesellschaften haben einen strukturellen Nachteil gegenüber Diktaturen: Sie müssen auf die Meinung der Öffentlichkeit Rücksicht nehmen. Und die Öffentlichkeit ist wankelmütig.

Welches Signal vernimmt Putin also, wenn Olaf Scholz wieder und wieder um einen Telefontermin bittet? Ein Signal der Entschlossenheit und Stärke, dass man im Westen nicht zurückweichen werde. Oder eher einen Hinweis auf steigende Nervosität im Lager der Gegner? Ich bin kein Kremlexperte, aber ich tippe auf Letzteres.“

Aber Putin wird eben nicht so wie Ideal singen:

„Warum rufst Du mich nicht an?
Ich sitze hier im halben Wahn
Du hast gesagt, du meldest dich
Warum tust du’s nicht?“

Sondern der Blutkrebslurch aus Moskau wird mit einem Feixen im Teiggesicht dasitzen.

13 Gedanken zu „Scholz am Telefon: wann ruft er Putin wieder an? (Frei nach „Ideal“)

  1. wenn ein zitterwolf anrufen würde
    wär das ein verbrechen?

    putin und scholz ruft ihn an
    ein ziwo würd ihn auch anrufen

    hey vladi altes haus
    bist ja echt geil drauf in der ukraine
    Putin: nazis überall
    ziwo: das sach mal vladi
    ein skandal
    putin: sie wehren sich die schweine
    hasserfüllt auf russland
    ziwo: vladi du bist grossmacht
    vladi du bist ein held
    vladi jede frau und jedes kind stirbt für dich in der ostukraine
    felsenfest stehen sie hinter dir
    um das verbrechen der nato aufzuzeigen
    röcheln sie dahin wehrhaft für dich bis zum letzten blutstropfen

    vladi jeder soldat stirbt für dich im traum von russland
    jeder sieht dich wie ein lichtstrahl der sonne
    oh vladi was wurde dir nur vom westen angetan
    wo du nur die grösse russlands
    und das auch noch im heiligen ruhm
    weihehaft
    zelebrierst wie eine monstranz vor dir herträgst wie die grössten helden
    oh vladimir wie wirst du doch verkannt

    bersarin wird das natürlich nicht verstehen wie man mit einem irren reden muss
    aber man redet und kann vereinbarungen treffen
    ansonsten wär es ja gar nicht möglich

  2. Falsch, ziwo: es geht um das wie. Wie man mit Putin redet. Allerdings wüßte ich nicht, was man im Augenblick mit Putin reden sollte. Er will nicht verhandeln. Und wenn man mit ihm redet, wird man ihm drohen müssen. Daß Scholz und Makron Putin drohen: traust Du das Scholz zu? Ich nicht.

    Als der UN-Generalsekretär António Guterres Ende April in Moskau weilte, um zu sondieren, wie es mit Frieden aussähe, beschoß Rußland als erstes und zunächst mal Kiew. Und als Guterres dann in Kiew weilte, wurde Kiew gleich nochmals unter Beschuß genommen. Deutlicher kann man keine Zeichen aussenden, was Putin vom Verhandeln hält

    Was will man da sagen: die einzige Botschaft: „Geh, oder wir drehen Dir Deine Blutkrebsgurgel um!“ Aber solche Worte verbietet die Diplomatie. Also ist das beste Telefongespräch der Einschlag von Fernlenkraketen und schwerer Artillerie auch im Donbass und auf der Krim. Und wer nun denkt: „Wie kriegslüstern!“ Es war Putin, der diesen Krieg angefangen hat. Und auch ein Hitler wurde nicht vertrieben, indem man stundenlange Telefonate mit ihm führte, sondern viemehr indem die alliierten Bomberkommandos bei Tag und bei Nacht Angriffe flogen. Man wird sicherlich nicht Rußland angreifen können, aber eben die russischen Stellungen. Auch mit Marsmenschensoldaten, so wie Putin es weiland auf der Krim und im Donbass tat.

    Es gibt eine Sprache, die Putin, aus seiner Zeit als Leningrader Hinterhofschläger, gut versteht: Die der Härte. Vor der USA fürchtet sich der bleiche Lurch. Und das ist gut so.

  3. Und noch ein Aspekt: Putin verlacht und verachtet die EU. Das muß sich unbedingt ändern. Und das kann unter Umständen auch bedeuten, daß sich dann eben, falls Ungarn wiederholt ausschert eine Gruppe bildet, die sich EU minus eins nennt und miteinander, aber ohne EU-Beschluß weitere (sinnvolle) Maßnahmen durchführt, um Rußlands Krieg gegen die Ukraine zu beenden oder zumindest Rußland zu schwächen. Richtig ist: Maßnahmen, die nur symbolisch sind, aber der EU und Deutschland mehr schaden als Rußland, sind zu unterlassen.

    Und noch ein Blick in die Vergangenheit: Erinnert sich noch jemand an die Debatte, als es darum ging die Türkei in die EU aufzunehmen. Ich war damals strikt dagegen und ich sehe heute, daß diese Haltung die einzig richtige war.

  4. Ansonsten dies, direkt von der Verteidigungsfront:

    „Im dichten Wald am Ufer des Siverskiy Donets hält die 79. ukrainische Luftlandebrigade ihre Linien. Wer das Trommelfeuer der Artillerie gehört und in die Augen der Soldaten gesehen hat, hat kein Verständnis mehr für deutsche Bedenken. Ein Gastbeitrag von der Front.

    Seien wir von Anfang an ehrlich: Deutschland ist hier in der Ukraine mittlerweile sehr unbeliebt. Ich bin in einer Welt aufgewachsen, in der das Wort „deutsch“ das Synonym für „ausgezeichnete Hardware“ und „perfekt geordnete Organisation“ war. Das ist nicht mehr der Fall. In unserem Land ist Deutschland leider zu einem Gegenstand böser Witze und verzweifelter Kommentare geworden. Fast ein Synonym für Zweideutigkeit, Intrigen im Hinterzimmer, spießige Bürokratie und hochmütige Unaufrichtigkeit.

    Die Rolle der deutschen Führung beim Aufstieg des Kreml-Regimes ist bekannt. Was Berlin jetzt, nach dem 24. Februar 2022, tut, macht alles nur noch schlimmer. „Deutschland sagt, dass es keine Panzer in die Ukraine schicken wird.“ „Berlin hat immer noch nicht mit den im März versprochenen Transfers schwerer Waffen begonnen.“ „Deutsche Waffen können frühestens im Winter in der Ukraine eintreffen.“ „Deutschland sagt, die Ukraine müsse mit Russland eine Vereinbarung über den Krieg treffen.“
    […]
    Aber dieser wertvolle Beitrag wird zunichtegemacht, durch die seltsame, wenn nicht gar absurde Politik von Bundeskanzler Olaf Scholz. Wir alle hier lesen deutsche Medien. Wir wissen, dass der Kanzler im Rahmen seiner „Zeitenwende“ nach Russlands Angriff auf die Ukraine viel versprochen hat. Und als die russischen Panzer auf Kiew und Charkiw zurollten, waren viele begeistert und ermutigt: Deutschland ist endlich auf unserer Seite.

    Es wird uns helfen, das zu bekommen, was wir brauchen, um uns zu retten. Deutschland hat sich von seinen berüchtigten Beziehungen zum Kreml-Regime losgesagt und ist zum Glück auf die richtige Seite der Geschichte zurückgekehrt. Auch wenn es nie an die Ukraine geglaubt hatte und sich darauf beschränkte, die berüchtigten 5.000 Helme am Vorabend des Krieges zu entsenden. Aber die ersten Chargen der Panzerfaust 3 in ukrainischen Händen im Kampf zu sehen, war ein Hauch von Hoffnung in der Dunkelheit. Doch Sie wissen ja, was dann geschah. Nichts.
    […]
    Ein Bataillonskommandeur stellte mir seinen Minivan und seinen Fahrer zur Verfügung. Er lud das Fahrzeug aber auch mit Wasserflaschen und Lebensmittelpaketen voll und bat mich, die Ladung an eine andere Einheit weiterzuleiten. Der Kommandeur bat mich auch, nicht mit den Soldaten zu sprechen oder Fotos zu machen.

    „Geben Sie ihnen einfach dieses Wasser und lassen Sie sie in Ruhe, bitte.“

    Wir kamen zu einem Stützpunkt im Wald, wo sich ein Zug Fallschirmjäger aufhielt. Ich verstand, warum der Kommandeur wollte, dass ich sie nicht störte – sie hatten gerade den harten und blutigen Durchbruch aus einer russischen Umzingelung nahe der Stadt Yampil hinter sich.

    Man sah es in ihren Gesichtern. Gesunde, kräftige Soldaten in ihren 30ern und 40ern hatten sich in schweigsame alte Männer verwandelt, die in ihren abgenutzten Tarnanzügen in der Dunkelheit saßen.

    Da war das Zeichen der Hölle in ihren Gesichtern.

    Ohne ein Wort zu sagen, half ich ihnen beim Ausladen unseres Transporters und ließ sie allein. Sie würden noch viel mehr Krieg zu führen haben.

    Wenn man diese grauen Gesichter der Soldaten sieht, wenn man das unglaubliche Trommelfeuer der russischen Artillerie hört, dann sind all die „Gründe“, „Komplikationen“ und „Nuancen“, von denen die Politiker in ihren hohen Kabinetten reden, nichts als Geschwätz und heiße Luft. Bislang waren das eher Ausreden dafür, dass man keine hochtrabenden Entscheidungen trifft, wenn die Geschichte wartet.

    Bundeskanzler Scholz hat allerdings noch etwas Zeit, seine Rolle zu ändern. “

    Dieser Frieden ist ohne Waffen nicht zu schaffen. Und dazu sollte Scholz besser und öfter mit Selenskyj und dem ukrainischen Verteidigungsminister telefonieren und beide in Kiew besuchen. DAS ist sinnvoller, als am Sack des Blutkrebslurchs zu lecken.

    https://www.welt.de/kultur/plus239340273/Frontbericht-Warum-Ilia-Ponomarenko-nicht-mehr-an-Deutschland-glaubt.html

  5. darf ich mal fragen ob wir im krieg sind ob die nato im heissen krieg ist
    dem ist nicht so also sollte man nicht so tun als wären wir es

    dann darf ich mal fragen welche schwere waffen denn gemeint sein sollen und bitteschön waffen ohne munition bringt nur was für die galerie

    hat sich einer dieser schlauen kommentatoren mal bei der bundeswehr sachkundig gemacht?
    wir liefern was wir können und wir können fast gar nix und rheinmetall ist nicht aldi
    sollen wir putin noch auf die nase binden das wir noch weniger zur verfügung haben als er grinsend kalkuliert hat?

    an spenden haben wir eine gute mrd. in die ukraine geschickt
    an waffen und ausrüstung für 390 millionen
    wenn wir die waffen gekauft hätten und die fehlende munition im jahre 2021 hätten die wo jezz lautest am schreien sind die regierenden verbal gelyncht in einer wahren hetzkampagne
    immer schön auf dem teppich bleiben

    oder sollen wir unseren nato-verpflichtungen nicht mehr nachkommen?
    dann können wir material schicken
    will das einer? eine offene flanke für putin?

    und dann mal zum reden mit putin
    wenn ben wisch nicht mit den entführern geredet hätte wär der flieger in mogadischu in kleinteilen zurückgekommen nebst insassen
    wer nicht im heissen krieg ist der kann gesprächskanäle anbieten
    und jedes stundengespräch ist gold wert bei der anschliessenden auswertung
    war einer bei den gesprächen dabei von den kommentatoren?
    der gegenüber soll einen aus seiner sicht ruhig für dämlich halten das lockert die zunge
    es fixiert sich nicht unbedingt in so einem gespräch ob krieg ja oder nein
    die antwort kennen wir da brauchen wir nicht telefonieren
    aber bestimmte sachverhalte können angerissen werden die vermuten lassen können wo der betreffende nicht notorisch lügt und das muss man ja auch erstmal rausfinden

    heute war ein blutbad bei den zockern am erdgas-spotmarkt
    17% minus bis 20 uhr 36
    da haben viele in die scheisse gegriffen mit totalverlust
    denen ist das zocken erstmal vergangen
    aber es wird fleissig gepostet: gazprom verringert lieferungen um 40%
    was ja stimmt weil technisches material von siemens fehlt wegen der sanktionen oder aber als drohmittel vor der inspektion am 15. juli wo nordstream 1 sowieso abgeschaltet werden muss
    die bundesnetzagentur ermittelt
    aber morgen wissen es die gazetten alle sowieso besser
    da spielt der wahre grund sowieso keine rolle mehr

    dann bekommt gasprom-germania noch einen kfw-kredit von 10 mrd
    da kann dann auch jeder kommentator seiner phantasie freien lauf lassen
    jeden sachverhalt ignorierend das die geldströme von der bundesnetzagentur verwaltet werden

  6. Ja, wir sind in einem Krieg mit Rußland. Schon lange. Es ist noch ein kalter Krieg. Und es ist ein Hybridkrieg. Waffenlieferungen? Am Ende zählt, was hinten herauskommt und nicht die großen Scholzreden. Und das beste ist, über Waffenlieferungen in der Öffentlchkeit gar nicht groß reden, sondern sie einfach zu liefern. Hinzu kommt vermutlich eine Bundeswehr, die blank dasteht und die nicht einmal gegen Lichtenstein sich wird verteidigen können.

    Auf den Putin-Telefonierer Scholz: darauf scheißt Putin. Er läßt ihn an einem Zehnmetertisch Platz nehmen und lügt ihm die Hucke voll. Nochmals: Als der UN-Generalsekretär António Guterres Ende April in Moskau weilte, um zu sondieren, wie es mit Frieden aussähe, beschoß Rußland als erstes und zunächst mal Kiew. Und als Guterres dann in Kiew weilte, wurde Kiew gleich nochmals unter Beschuß genommen. Was sollte da verhandelt werden? Verhandelt werden kann, wenn die Waffen schweigen. Läßt Putin die Waffen schweigen? Nein.

    Natürlich muß man dann mit Putin reden, wenn er zu reden bereit ist. Aber er ist es eben nicht. Er ist weiter auf Raubzug, um die Ukraine zu zerschlagen. Hinzu kommt: an Deutschland und an dieser Bundesregierung hängt nicht viel. Die Waffen werden die Amerikaner liefern und sie können das auch und das ist gut so. Tatkräftige Unterstützung leisten auch Polen und England und die baltischen Staaten. Vermutlich stehen Teile der schmierigen SPD (und auch der CDU) schon wieder in den Startlöchern, um neue Geschäfte mit Moskau auszuhandeln.

    Ralf Fücks schreibt es sehr richtig:

    „Zurück in Kyiv, wo das Herz Europas schlägt.
    Erste Gespräche: Mit ihren dringenden Anfragen für Waffenlieferungen trifft die ukrainische Regierung in Berlin auf ein kafkaeskes System von double bind-Botschaften, verschleppten Entscheidungen und Unverbindlichkeit. Deutschland als Rätsel: worauf will Scholz hinaus?
    Für die Lieferung schwerer Waffen wurden drei wertvolle Monate versäumt. Was angekündigt wurde, ist nicht genug + kommt nur mit Verzögerung. Es braucht Artillerie großer Reichweite, Panzer + Luftabwehr aus dem Arsenal der Bundeswehr, um den russischen Vormarsch zu stoppen.
    Die Ukraine steht einer massiven Übermacht russischer Artillerie, Luftwaffe + Raketen gegenüber. Jeden Tag fallen 100-200 ukrainische Soldaten, mehrere Hundert werden verletzt. Jede Verzögerung von Waffenlieferungen kostet mehr Blut. Das ist auch unsere Verantwortung.“

    Und das eben ist das Problem: Die Zeit drängt!

  7. Wie wäre es denn mal mit strategischen Bombern? Oder dem Aufmarsch von Flugzeugträgerverbänden in Schwarzmeer und Ostsee?

  8. dann stellen wir das mal zur abstimmung:
    aufweichung der nato-front und einen fröhlichen korridor für putin bis zum fulda-gap
    sowjetpanzer im sauerland

    und woher wir die munition nehmen willst du mir gerne erklären
    denn die depots aus dem kalten krieg sind abgeschafft wie die luftabwehr
    sollen wir auf kriegswirtschaft umstellen?

    es gibt akribisch ausgerechnet munition für nato-einsätze
    wo sollen wir sie bestellen?
    von rheinmetall-schweiz?
    die könnten wir nicht weitergeben!

    es ist wohl offensichtlich keinem klar das wir auf totale abrüstung umgestellt
    fast die ganze kohle für personalaufwand aufgebracht haben
    und wir eine märchenarmee haben
    bis auf die nato-verpflichtungen

    das wollten alle aus jeder partei
    das wollte die bevölkerung
    das wollte jede friedensbewegung
    und jetzt?

    sollen wir waffen und munition liefern die wir nicht haben
    soll das alles ein witz sein?

  9. Genau deshalb müssen wir auf Aufrüstung umstellen. Und die Firmen wie Krauss-Maffei Wegmann wollen ja. Sie dürfen nur nicht. Und es sollen in Norddeutschland bei einer dieser Firmen ja auch einige ausgemusterte Gepards und andere Panzer herumstehen, die man flottmachen sollte. Und es ist ja nicht so, daß Deutschland gar nichts hat. Ein paar Gepards, ein paar Marder, ein paar Haubitzen sind entbehrlich. Hier zählt jeder Tag und jedes Exemplar.

    Ein Angriff dieses Ausmaßes von Putin auf die NATO macht sich nicht von heute auf morgen. Er muß mit Truppen und Logistik vorbereitet werden. Das haben wir bereits an der Ukraine gesehen, wo Putin seit Monaten, seit 2021 seine Truppen aufzog. Insofern bleibt genügend Zeit, und es ind die US-Geheimdienste anscheinend gut vorbereitet. Sie haben bereits Ende 2021 den Angriff auf die Ukraine vorausgesagt. Dazu kommt, daß wir in Europa zahlreiche Länder haben, die zur Verteidigung des freien Europas bereit sind: Belgien, Dänemark, Norwegen, Frankreich, England, Tschechien, Polen, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Spanien, Portugal, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Slowakei, Slowenien und einige kleinere Länder sind allesamt Mitglieder der NATO und sie sind im Verteidigungsfalle dazu angehalten einander beizustehen. Da wünsche ich dann dem bleichen Blutkrebslurch viel Vergnügen beim Angriff.

    Und zeigt sich dann auch die Lächerlichkeit im Blick auf das Narrativ der „Bedrohung“ Rußlands durch die NATO. Wollte sie, hätte sie es schon längst machen können. Die Übermacht ist deutlich.

    Und noch einmal: Es wäre schöner und besser, wir lebten in friedlicheren Zeiten. Es liegt an Putin, zu diesen zurückzukehren. Wobei: ich denke, die Chance ist vertan, den Putin wird sich als Staatsmann in keinem Land der EU oder in den USA und Kanada mehr wird blicken lassen können. Seine Zeit ist so oder so vorbei.

  10. @Hannes: Strategische Bomber sind nicht nötig, es reichen taktische, um die Russen aus der Krim und dem Donbass zu bekommen. Einen Angriff auf Rußland haben die USA ausgeschlossen und die NATO ist eh ein Verteidigungsbündnis, das sich lediglich auf die eigenen Mitglieder bezieht. Ansonsten würde eine Flugverbotszone über der Ukraine auch genügen, so wie der wunderbare Denzi Yücel sie vorschlug. Und zudem neben den von Dir genannten Meeren auch noch ein Flottenmanöver im Japanischen Meer. Putin muß man mit tausend Nadelstichen treffen. Der Hinterhofschläger aus Leningrad versteht eine Sprache sehr gut: Härte. Deshalb ja bedroht er auch den Putintelefonierer Scholz und Macron und bei England und den USA schweigt der bleiche Lurch aus Moskau.

  11. Die nächste große Schande bzw. die große Schlaftablette in diesem Konflikt ist die UN: Bei einem Angriffskrieg auf eine souveränes Land, eine Demokratie dazu, mit einem rechtmäßig gewählten Präsidenten und keinem Diktator oder Tyrann wie Saddam Hussein, Assad oder Putin, müßten umgehenend UN-Truppen in dem angegriffenen Land zum Einsatz kommen, um den Aggressor einzudämmen.

  12. Und nochmal auf den Punkt gebracht, was in der Ukraine unter Putins Besatzungsregime geschieht: „Die Historikerin Franziska Davies warnt davor, Russland zu verharmlosen. Die Geschichte biete genug Beispiele für die Brutalität des russischen Kolonialismus.“

    Wir müssen hier in Deutschland im Blick auf Putins Rußland endlich aufwachen! Das ist unabdingbar.

    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/russischer-krieg-in-der-ukraine-mit-der-besatzung-hoert-das-sterben-nicht-auf-li.228531

  13. Oh, Luftalarm in Kiew. Wer ist da nochmal gerade zu Besuch heute? Ach ja, unter anderem der Putintelefonierer Scholz. Putin will wohl wieder verhandeln und hat den Klingelton auf höhere Lautstärke gestellt.

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