Abitur in der Ukraine

„DAS ist die Realität in der Ukraine. DAS müssen dort nun junge Menschen ertragen, die einfach nur ein friedliches, modernes, gen Westen ausgerichtetes Leben führen möchten.“ (Liane Bednarz)

Putin trägt nicht deshalb seinen Haß in die Ukraine, weil die Ukraine angeblich zu Rußland gehörte und nun zurückerobert werden müßte, sondern weil der blutige Despot in seiner Umgebung keine Länder duldet, die Demokratien sind, und ebensowenig duldet der bleiche Lurch aus Moskau Menschen, die ein Leben in Freiheit wünschen, so wie es sich die Ukrainer bei ihrer Revolution auf dem Maidan 2014 und der Orangen Revolution vorgestellt haben. Und das wissen auch Polen, Letten, Esten, Litauer, Schweden und Finnen sehr gut. Polen und das Baltikum haben uns lange schon gewarnt, wir in Deutschland haben es lange nicht hören wollen: weder Merkel, noch Steinmeier. Frieden schaffen geht nur mit Waffen. Die Chance, daß Putin mit seinem Angriffskrieg aufhört, dürfte eher als gering einzuschätzen sein. Als der UN-Generalsekretär António Guterres in Moskau weilte, um zu sondieren, wie es mit Frieden aussähe, beschoß Rußland als erstes und zunächst mal Kiew. Und als Guterres dann in Kiew weilte, wurde Kiew gleich nochmals unter Beschuß genommen. Deutlicher kann man keine Zeichen aussenden. Und damit läuft das Gerede der Zarenknechte hier ins Leere.

15 Gedanken zu „Abitur in der Ukraine

  1. die realität ist aber auch die speicher in rheden und haidach sind noch nicht gefüllt
    sonst kommen wir nicht durch 2023
    die realität ist auch: wir haben eine perverse inflationsrate und müssen sie bändigen
    und die realität ist auch eine zerschossene wirtschaft kann das geld nicht aufbringen was die ukraine brauch – eine rezession in deutschland stützt putin in jeder weise
    weiterhin ist realität das wir es mit einem vollirren zu tun haben den seine wirtschaft einen scheiss kümmert genauso wie seine toten
    weiterhin haben wir dank corona extreme lieferengpässe mit china was noch schwerer wiegt und jeder verstehen kann der PV-anlagen für sein dach erwerben will

    man sollte sich darüber klar sein das dieser lurch nur auf ein ziel fixiert ist das ist die welt vor 300 jahren nach seinem geschichtsverständnis
    eine zeit in der er lebt wie ein narr um eine imaginäre grösse seines russlands in russischen geschichtsbüchern zu fixieren
    ein schwerkranker verbrecher
    weit jeder realität enthoben
    jedes verbrechen nicht nur rechtfertigend sondern befeuernd

    wir haben es mit einem irren zu tun
    einer mischung aus tölpel und extrem limitierten geist
    mit wahnvorstellungen

    dies ist in unsere überlegungen einzubeziehen

  2. Das Problem ist nur eben: Putin hat, anders als Hitlerdeutschland, Atomwaffen und damit ist Putin nicht einfach besiegbar wie Hitler und daß man in Rußland interveniert. Man wird Putin also in der Ukraine schlagen müssen und vor allem muß Deutschland und muß das freie Europa zusehen, weg von russischem Export zu kommen. Gegen Putin, solange der Blutkrebslurch noch lebt, wird man die Politik der tausend Nadelstiche fahren müssen. Und solange Gas geliefert wird, müssen wir die Gasspeicher füllen und wenn hier einige Deutsche nicht begriffen haben, daß Sparen das Gebot der Stunde ist, dann wird das Erwachen um so härter werden. Ich denke aber, das Bewußtsein hier über den Ernst der Lage ist bei vielen nicht angekommen. Es wird eine Blut, Schweiß und Tränen-Rede brauchen, wie sie Churchil hielt. Oder um es mit einem Filmtitel zu sagen: „Die fetten Jahre sind vorbei“. Das freie Europa befindet sich in einem (indirekten) Krieg mit Rußland.

    Ralf Fuecks schrieb heute auf Facebook:

    „Zurück in Kyiv, wo das Herz Europas schlägt.
    Erste Gespräche: Mit ihren dringenden Anfragen für Waffenlieferungen trifft die ukrainische Regierung in Berlin auf ein kafkaeskes System von double bind-Botschaften, verschleppten Entscheidungen und Unverbindlichkeit. Deutschland als Rätsel: worauf will Scholz hinaus?
    Für die Lieferung schwerer Waffen wurden drei wertvolle Monate versäumt. Was angekündigt wurde, ist nicht genug + kommt nur mit Verzögerung. Es braucht Artillerie großer Reichweite, Panzer + Luftabwehr aus dem Arsenal der Bundeswehr, um den russischen Vormarsch zu stoppen.
    Die Ukraine steht einer massiven Übermacht russischer Artillerie, Luftwaffe + Raketen gegenüber. Jeden Tag fallen 100-200 ukrainische Soldaten, mehrere Hundert werden verletzt. Jede Verzögerung von Waffenlieferungen kostet mehr Blut. Das ist auch unsere Verantwortung.“

    Und genau das muß geleistet werden. Alles rein in die Ukraine und ggf. auch heimliche NATO-Truppen. Sind doch, wenn man Leuten wie Ganser glauben darf, alle vorhanden: NATO-Stay-behind-Armeen. Und solche Kräfte müssen nun forciert werden. Zusammen mit schwerer Artillerie, so wie Fuecks dies ganz richtig schrieb.

  3. Heute geil! Jubiläumstag des Untenehmens Barbarossa! 22. Juni 1941. Extrageil: Deutsche Panzer rollen wieder durch Europa, und zwar in die richtige Richtung! Leider weder hier noch bei Che noch bei den westmedialen Propagandaschleudern angemessen gewürdigt, geopolitisierte das Deutschtum keineswegs gegen den Osten. Das sieht zwar so aus, da man die Wehrmacht einsetzte. Das Ziel war jedoch die Verbindung von deutschem Knowhow und Kapital mit den russischen Ressuorcen. Der Unterschied zur Politik Bahr/Brandt, in dieser Reihenfolge, bestand lediglich in der gewaltsamen Strategie des Führers. Brandt und Hitler hatten sehr gut verstanden, dass die europäischen und US-amerikanischen Inbteressen nicht deckungsgleich sind. An dieser Sachlage hat sich bis heute nichts geändert. Das ist nicht schwer zu sehen, vorausgesetzt, man macht mit einer der Kriegsparteien nicht blind sich gemein. Während die Großen: Kissinger, die New York Times, die US-Republikaner und der Nato-Generalsekretär Stoltenberg von der Ukraine Territorialoverzicht fordern, weil der Krieg nicht zu gewinnen ist, lebt Bersarin weiterhin hinter dem Melnyk-Mond. Aber das gibt sich. Wir nennen es Lernen durch Realität.

  4. „Jede Verzögerung von Waffenlieferungen kostet mehr Blut. Das ist auch unsere Verantwortung.“
    Mehr Waffen und weitere Kämpfe sparen Blut. Logikkurs der Volkshochschule ist hier empfohlen. Und „unsere Verantwortrung“ besteht primär gegenüber der deutschen Wirtschaft und den deutschen Armen, den Alten, Kranken und Familien mit Kleinkindern, die nicht frieren möchten.

  5. „Zurück in Kyiv, wo das Herz Europas schlägt.“
    Das ist präzise der ewige Kitsch, den in der „Fackel“ im Zitatenteil wir nachlkesen können.

  6. Danke an Bersarin, wie er fairerweise meine Invektive hier zuläßt, wiewohl sie seiner Aufassung diametral zuwiderlaufen,

  7. Kleiner Hinweis: Chuchill sah einem deutschen Angriff sich gegenüber. Deutschland sieht einem russischen Angriff sich nicht gegenüber. Im Gegenteil: Deutschland greift einmal mehr #russland an.

  8. Gewissermaßen wiederholt Putin, was die Deutschen in der Ukraine nicht haben vollenden können. Eine Meiserleistung.. Deshalb vielleicht nur begrenzt die deutschen Waffen.

    Deinen Rat, keine Waffen zu liefern, wirst Du sicherlich auch für die USA gehabt haben, als Deutschland die UdSSR angriff. Deshalb hat dann die UdSSR auch gegen Hitler gesiegt. Ach nee, es war ja doch irgendwie anders herum.

    Der einzige, der die Waffen niederlegen könnte und de all das stoppen könnte, ist Putin. Will er aber nicht. Und dazu ist es auch unerheblich, was Kissinger gesagt hat, davon abgesehen, daß man sich den Wortlaut und den Kontext

  9. ansehen und kennen muß. Not more.

    „Im Gegenteil: Deutschland greift einmal mehr #russland an.“

    Nirgends greift Deutschland Rußland an. Vielmehr hat Rußland, wie 1939 und 1941 Deutschland, einen souveränen Staat angegriffen: nämlich die Ukraine.

  10. Kleiner Hinweis noch, so als Geschichtsstunde für den Nörgler: Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion ist 81 Jahre her. Der Überfall Rußlands auf die Ukraine ist heute auf den Tag genau vier Monate her. Das eine ist Vergangenheit, das andere die blutige Gegenwart. Und im übrigen würde ich Dir raten, nicht auf eine dieser Putin-Erzählungen hereinzufallen, sie hier zu reproduzieren und den 22. Juni zu instrumentatlisieren. Im Augenblick sind die Gedanken der Menschen bei jenen in der Ukraine, die nun das erleiden, was die Sowjetunion damals unter Hitler erleiden mußte: nämlich den Vernichtungskrieg gegen ein Volk.

  11. „Kleiner Hinweis: Chuchill sah einem deutschen Angriff sich gegenüber.“

    Genau wie die Ukraine. Und wer half Churchill? Die USA.

    Und es ist im übrigen vom Völkerrecht gedeckt, daß bei solch einem rechtswidrigen Angriffskrieg auf ein souveränes Land, jedes andere Land der Welt da Recht hat, dieses angegriffene Land (hier die Ukraine) zu unterstützen.

    Wo Deutschland Rußland angreift, wäre sehr interessant zu wissen. Steht die glorreiche Bundeswehr bereits im Juni 2022 kurz vor Moskau und hängt Putin an einen Galgen? Nein. Nicht einmal das ostpreußische Königsberg wurde bisher zurückerobert.

  12. Wir müssen jetzt ganz einfach gngngngn machen und durch die „Rezession“ und die gestiegenen Preise durch, vielleicht auch im Winter mal etwas dicker anziehen. Wenn das der Preis ist, den Pu zu stoppen, sollten wir ihn gerne zahlen, denn wenn wir ihn machen lassen, droht weitaus Schlimmeres, nämlich so etwas wie Mariupol in Helsinki, Warschau und Berlin. Wer will denn das schon! Wir jammern immer noch auf höchstem Niveau. Ja, das Benzin kostet 2 EUR, aber erstens gibt es Benzin und zweitens wird auf dem Weg zur Tanke keiner beschossen. Also wassis, Leute!!? In der Ukraine leiden die Menschen wirklich, und denen müssen wir helfen, und die Demokratie hochhalten gegen komme, wer da will. Man hasst uns, und nun ist die Zeit zu beißen!!!!

  13. Das ist richtig, und dazu ist eben eine Blut-Schweiß-und-Tränen-Rede nötig, die ich im Augenblick eher Habeck als Scholz zutraue. Und dazu sind Ausgleichszahlungen an Geringverdiener mit unter 1500-1700 Euro Netto und an Hartz IV-Empfänger nötig, damit Härten abgefedert werden. Tank- und Steuerrabatte auf Energie sind keine sinnvolle Lösung. Energie spart nur, wer eine Notwendigkeit sieht. Robert Habeck hat dazu vor einigen Wochen Gutes im ZDF-heute-journal gesagt. Warum müssen Leute, die eine SUV oder einen hochpreisigen Wagen fahren oder die wie ich in riesigen Wohnungen leben, entlastet werden? Ich kann das Geld zwar gebrauchen, aber wirklich brauchen tue ich es nicht. Zumal man auch durch Energiesparen einiges reinholen kann. Ich verlinke das, was Habeck sagte, demnächst noch.

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