Die Tonspur zum Sonntag – ein radikales Plädoyer für revolutionäre Postromantik


 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
Dieser Beitrag wurde unter Ausgesucht öde Orte, Tonspuren abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Die Tonspur zum Sonntag – ein radikales Plädoyer für revolutionäre Postromantik

  1. che2001 schreibt:

    Sehr schön,danke!

  2. Bersarin schreibt:

    Vielen Dank. Bilder gehen meist, im Akt des Photographierens, leicht von der Hand, mir zumindest, ich weiß, was ich sehe, sehe, was ich weiß, spüre, was ich ablichten will. Schwieriger und viel mehr Arbeit ist am Ende das Werk in der „hellen Kammer“.

  3. Uwe schreibt:

    Farbhäute an einem alten Gemäuer. Waste Land, Rotten Places, Ästhetik der Zerstörung. Offensichtlich kann Verfall schön sein, wobei Schönheit hier aus dem paradoxen Beisammensein von frisch anmutenden Grüntönen und altersmüde erscheinenden Grauwerten entsteht.
    Das Foto stellt die Vernichtungen der Zeit still und macht deren Ergebnisse der reinen Anschauung zugänglich: Was wir sehen, ist so da gewesen und zugleich – nimmt man den Theorierahmen der „helle(n) Kammer“ hinzu – unergründlich.
    Das macht die Faszination von „stillen Oberflächen“ (ob Fassade oder Foto) aus –
    „das Spiel eines immerzu fliehenden Sinns“. (Wilhelm Genazino)

    Gruß, Uwe

  4. Bersarin schreibt:

    In der Tat ein treffendes Zitat. Gerade dieses Spiel und die Referenz auf die verschiedenen Ebenen von Zeit, von Bedeutung, von Dinghaftigkeit, das Changieren zwischen Kunst und Ding und Natur, macht den Reiz des Photos aus. Solche Wandflächen und abstrakte Gemälde haben ja, bekannterweise, ich schreibe nichts Neues, eine starke Ähnlichkeit. Nur daß das eine vom Zufall „gemalt“ und das andere von Menschen gemacht wurde. Poiesis eben und Werk der Kunst.

  5. Alex Hiller schreibt:

    kommst du auch zum grauzone-festival um ihr zu lauschen?

  6. Bersarin schreibt:

    Vermutlich eher nicht, da ich nicht gerne auf Konzerte und Festivals gehe.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s