Schlagwort-Archive: Katja Petrowskaja

29.9.1941: Die Schlucht von Babij Jar und der ganz Andere als Spiegel des Eigenen – aus Katja Petrowskajas „Vielleicht Esther“

Asynchronizität der Zeiten und der Blicke am Ort der Erinnerung, der für andere nur ein Platz zum Spazieren ist. Orte, die sich nur in der Sprache noch ins Bild bringen lassen. Erinnerungen sind (Sprach-)Konstruktionen. Oder Versuche, einem Etwas, einer schmerzhaften oder … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Gewaltdiskurse, Todestage | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Wie aber den Tod schreiben, von seinem Ende her? Katja Petrowskajas „Vielleicht Esther“ (4)

„… auch ich stelle mir solche Fragen, wo bin ich auf dem Bild, die mich aus der Welt der Vorstellung in die Realität versetzen, denn die Vermeidung des Konjunktivs macht aus einer Vorstellung eine Erkenntnis oder sogar einen Bericht, man … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Buchkritik, Gewaltdiskurse, Literatur | Verschlagwortet mit , , | 2 Kommentare

Die Schlucht von Babij Jar und der ganz Andere als Spiegel des Eigenen – Katja Petrowskajas „Vielleicht Esther“ (3)

Ich halte nicht viel davon, Textpassagen der Lyriker, Romanciers oder Philosophen ohne jeglichen „eigenen“ Kommentar (was immer das Eigene nun sei) gleichsam aphoristisch oder im Kontextbruch zu zitieren – das ist beliebig. Heute Rimbaud, morgen Nietzsche, übermorgen Trakl und einen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Buchkritik, Gewaltdiskurse, Literatur | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Die Bilder, die bleiben und die, die vergehen: Kleiderhaufen, Schuhberge, Erinnerungsfetzen und ein Stück vom Gekochten – Katja Petrowskajas „Vielleicht Esther“ (Teil 2)

Das Private ist – sozusagen – gesellschaftlich, und zwar genau dann, wenn wir die Ebene der bloßen Subjektivität verlassen und die Regungen des Privaten in der Ordnung der Literatur aufrufen oder aber in der Geschichtsschreibung mehr oder weniger systematisch betrachten. … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Buchkritik, Literatur | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Familienszenen als Schreibszenen – Katja Petrowskajas „Vielleicht Esther“ (Teil 1)

„Wenn Kain Abel getötet hat und Abel keine Kinder hatte, wer sind dann wir?“ Katja Petrowskaja, Vielleicht Esther  Passend mag es scheinen, diese Buchbesprechung eineinhalb Wochen nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges geschrieben zu haben. „Falsch formuliert und falsch datiert!“, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Buchkritik, Literatur | Verschlagwortet mit , , | 4 Kommentare